Geiles Chinahuhn mit Pakchoi

Das ist mein Mitternachtsessen nach dem Laufen. Meine Frau hatte sich abends beim Familienabendbrot ausgiebig über das Hühnerfrikassee mit Früchten beschwert und sich bei mir, nachdem ich aus der Dusche kam, für die unsachliche Kritik entschuldigt. Daraufhin dachte ich mir machste Muttern den Abend noch mal rund und zeigst Ihr, wo der Asiate die Locken hat. Hunger hatte ich nach der Laufrunde natürlich auch.


Zutaten:

600 Gramm Hähnchenbrust
Salz
Pfeffer
100 Milliliter Sojasoße
1 Esslöffel Speisestärke
100 Milliliter Reiswein oder Sherry
200 Milliliter Brühe (anklicken)
2 Bunde Pakchoi
2 Zwiebeln
1 Möhre
Rapsöl

 

Öl in der Pfanne erhitzen, Herd läuft auf Vollgas
Hähnchenbrust gare ich am Stück, wie gekauft. Ich schneide nur die Silberhaut auf und klappe die Innenfilets nach außen.
Pro Seite sechs Minuten bei Vollgas anbraten,
Pak Choi und Zwiebeln vorbereiten.
Deckel auf die Pfanne legen, damit das Fett nicht so spritzt.
Der Vorteil ist, dass das dicke Fleisch dann auch besser gart, weil sich die Hitze fängt. Oben natürlich erstmal nur blass, weil das Fleisch oben den Pfannenboden nicht berührt.  Nach sechs Minuten wenden und dann die Rückseite ebenfalls 6 Minuten braten. Achtet auf die Farbe. Wenn es zu schnell dunkel wird, geht auf 3/4 Temperatur runter. Normal sollte es aber auch so bei Euch gehen.
Parallel eine zerkleinerte Möhre in Fett braten, damit wir am Ende schneller am Tisch sitzen.
Nach insgesamt 12 Minuten in der Pfanne das Fleisch aus der Pfanne nehmen und in Alufolie einschlagen. Fragt mich nicht warum, aber ich habe die Bilder von der angebratenen Hühnerbrust nicht mehr auf der Karte gefunden (gelöscht) und der Router war hier lange ein Problem beim Hochladen. Klassisch verkackt.
In den Bratensatz Sojasoße und Reiswein kippen.
Zwiebeln und Möhren dazu geben.
Pakchoi zerkleinern
‘Brühe in die Pfanne geben.
Speisestärke in warmem Wasser auflösen.
Klumpenfrei verrühren
Aufgelöste Stärke in die Pfanne geben
Das Fleisch gegen die Fleischfaser aufschneiden. Das ist sehr zart und sehr saftig, so wie es sein soll. Gemüse und Soße auf einem Teller anrichten.
Ich bin ja nicht so der Dekokünstler, aber das gefällt mir durch das Farbenspiel

Fleisch darauf drapieren, mit Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen und ein paar Tropfen Soße über das Fleisch geben.
Saulecker, richtig zarte Hähnchenbrust, bei der man kaum eine Fleischfaser spürt.
Tolles Gemüse, noch mit Biss, kernige Soße und schnell gemacht.
So hole ich mir die Kraft für den nächsten Tag und verliere gleichzeitig immer noch Gewicht.
Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit

2 Kommentare

  • kochaddict

    öhm..ich will gar nicht das Rezept kommentieren, aber mir ist aufgefallen, dass du selten ne sättigende Beilage dazu isst..wie Reis oder pasta..ist das Teil eines Konzepts?
    Hab übrigens gestern dein Frikassee-Rezept nachgekocht..ok nicht ganz original, weil ich grad keine Lust auf Mehlschwitze/fette Sauce hatte..statt Mehlschwitze hab ich ne Kombi aus Hühnerbrühe und deiner Chilisoße gemacht..fand ich sehr gut..vor allem hat mir die Kombi knackige Zucchini/Zucker/Huhn gut gefallen..
    trotzdem ich muss zu sowas nen leckeren Basmati oder so essen, sonst werd ich nich satt 😛

    • ja, das ging mir früher auch immer so mit den beilagen. ich laufe seit mai 2017 und versuche meine ernährung so einzustellen, dass sie mich beim laufen nicht behindert. ich habe schon ein paar mal versucht nach pizza zu laufen. das fühlt sich an wie ein stein im magen und zusätzlich noch wie eine wand, gegen die man immer versucht anzulaufen. kartoffeln sind auch ganz schlimm, nudeln gehen so, reis kann man machen, wenn man hinterher laufen gehen will und zwei stunden pause dazwischen hat. eigentlich esse ich lieber gar nicht vorher, oder weil meiner frau wenn ich von der arbeit komme, schon der magen in den knien hängt, esse ich mit, aber ohne die schweren sättigungsbeilagen. die esse ich wenn überhaupt nach dem laufen, so gegen mitternacht, oder gar nicht. habe zwei konfektionsgrößen verloren und könnte mittlerweile auch nen halbmarathon laufen, ohne zu zucken

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