Einfachster grüner Bohnensalat der Welt

Wenn ich Bohnen im Glas sehe, dann überlege ich immer, ob ich die einfach auskippe und das Glas hinterher zum Brühe, oder Marmelade einkochen nehmen sollte. Das ist billiger als sich richtige Einmachgläser zu kaufen. Nein, das mache ich natürlich nicht, weil ich immer noch genug Leute kenne, die mich mit solchen Gläsern versorgen, aber ich würde mir so ein Plastikgemüse sowieso nicht kaufen. Hier kommt die reine Lehre, ganz schnell und einfach und für jeden zu machen. Ausreden zählen nicht!

Zutaten:

500 Gramm grüne Bohnen
1 Zwiebel
1/2 Teelöffel Salz
1/2 Teelöffel Pfeffer
1 Esslöffel Zucker
50 Milliliter Essig Essig
50 Milliliter Rapsöl
Petersilie

Hallo Freunde der leichten Kost. Hier kommt ein ganz schneller Bohnensalat, ohne Plastik, dumme Geschmacksverstärker, Konservierungsmittel und künstliche Aromen, die dafür sorgen sollen, dass die Pappe von Januar bis Dezember immer gleich schmeckt. Hier schmeckt es frisch und jeden Tag anders. So soll es sein!

Die grünen Bohnen an beiden Enden von den Spitzen befreien und dann in der Mitte halbieren.

Salz und Zucker in den Topf geben und kaltes Wasser über die Bohnen geben. Nur so, dass sie gut mit Wasser bedeckt sind, dann dauert es nicht so lange, bis das Wasser kocht.

Dann den Herd auf Volldampf stellen und das Wasser aufkochen. Wenn das Wasser kocht auf mittlere Hitze runterdrehen und FÜNF Minuten kochen lassen.

Dann haben die Bohnen noch Biss und es schmeckt nicht nach Altenheimkost. Das Wasser abkippen und die Bohnen in einem Sieb auffangen. Eine Zwiebel zerkleinern und zu den Bohnen in eine Schüssel geben.

Mit Salz, Pfeffer, Zucker würzen, ein wenig Petersilie dazu geben und mit Essig und Öl marinieren. Kann man sofort essen, oder auch noch ein paar Stunden stehen lassen.

Wer nur das Fertigzeug kennt, wird sich ganz schön auf den Arsch setzen, was mit so wenig Aufwand möglich ist. Kochen ist nämlich total einfach und es braucht nicht mehr. Das hier ist der Grundkurs, um sich die Fertigpappe abzugewöhnen, ohne Extravaganzen.

Dieser schlichte und ergreifende Salat ist Bestandteil meines Blogbeitrages “Griechischer Abend, nicht friesischer Abend”

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9 Kommentare

  • Hallo Glatzkoch. Habe deinen Blog, durch Zufall auf einer Koch- Seite entdeckt. Ich habe jetzt schon mehrere Rezepte nachgekocht. Bin total begeistert. Heute mach ich: Griechischer Abend und Apfelmarmelade. BIS JETZT hat alles Bombe geschmeckt. Vielen Dank auch.

    • hallo tanja, freut mich dass du den weg zu meinem blog gefunden hast. wie findet man den zufällig? das würde mich brennend interessieren, um die findbarkeit noch zu optimieren. schön wenn meine rezepte bei dir auch funktionieren. die apfelmarmelade ist wirklich toll. darauf kannste dich schon freuen. griechischer abend ist auch super. darauf hätte ich auch wieder mal lust. habe gerade weinblätter zuhause und möchte dolmadakia machen, dieses säuerlichen rollen, mit reis gefüllt. aber ich streiche da im moment nur so rum und traue mich noch nicht so recht. dir wünsche ich gutes gelingen und guten hunger.

  • Hallo Glatzkoch. Habe deinen Blog, durch Zufall auf einer Koch- Seite entdeckt. Ich habe jetzt schon mehrere Rezepte nachgekocht. Bin total begeistert. Heute mach ich: Griechischer Abend und Apfelmarmelade. BIS JETZT hat alles Bombe geschmeckt. Vielen Dank auch.

  • Dani

    Mengenangaben bei den Gewürzen wären perfekt, denn mit zu viel Essig oder Salz kann man sich auch gut und gerne ml ein Essen versauen!

  • Esther

    Bohnen aus dem Glas oder Fertigsalatwürze? Nein, das mochte ich noch nie und die Fondor-Origien meiner Mutter auch nicht.

    Den Bohnen habe ich jedoch nie Zucker zum Kochwasser zugefügt, auch die Kochzeit geriet bei mir stets zu lang. Das heutige Resultat war knackig, herrlich grün und lecker. Dazu die Bratkartoffeln nach Glatzkoch-Art, das war schon fein.

    Gestern war ich einkaufen und hörte, wie eine ca. Achtjährige ihre Mutter fragte, was das denn sei – sie zeigte auf Rhabarber.

    Ich bin als Kind durch Omas Garten gepest, durfte Rhabarber abbrechen, so viel wie ich wollte und verzog genüsslich das Gesicht. Auch die Bohnen frisch zu pflücken, zu schnibbeln, im Baum zu sitzen und Kirschen zu sammeln, mit Oma die Kartoffeln aussortieren für die Kartoffelkiste, sandige Füße, schmutzige Hosen, gesundes Immunsystem……..ich bin dankbar für diese Erinnerungen.

    • ich freue mich sehr, dass solche alten Kamellen immer wieder ans Tageslicht gezerrt werden. Die sind einfach nur gut, da hast Du total Recht. Meine Omas hatten auch Gärten, aber mich hat das als Kind nie interessiert,.

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