Bratapfelkuchen – Achtung weihnachtlich!

Das ist ein extrem winterlicher Kuchen, in dem nichts fehlt was man mit der kalten Jahreszeit verbindet. Bratapfel, Zimt, Rosinen und Marzipan. Deswegen ist der Bratapfelkuchen auch ein toller Begleiter zum Adventskaffee, oder der Totschläger nach einem Weihnachtsmenü. Da man den gut Vorbereiten kann, dient er auch der Entschleuigung in der Weihnachtszeit. Ich wollte den am Samstag mit in den Laden nehmen, aber meine Kinder haben den schon einkassiert, als ich den morgens mitnehmen wollte und sich dann gierig darauf gestürzt.

Zutaten:

Mürbeteig selbst gemacht 1/2 Teigansatz wie in dem Rezept
5 Äpfel
Zucker für die Füllung
Zimt für die Füllung
Handvoll Mandeln
Rosinen nach Geschmack
1 Block Marzipan 200 Gramm
Zimt und Zucker zum Bestreuen
Vanillesoße selbst gemacht
60 Gramm Butter für die Form und für die Füllung

Ich nehme meine Tarteform zum Backen, aber Ihr könne natürlich auch eine Springform benutzen. Immer wenn Worte farbig unterlegt sind, dann verbirgt sich darunter ein Rezept, auf das Ihr durch anklicken kommt. 

Die Tarteform mit Butter einfetten. Wenn man daran glaubt, löst sich dann der Teig nach dem Backen besser aus der Form.

Ich habe eine 24 cm Tartenform. Dafür brauche ich die halbe Menge des Mürbeteigrezeptes,

Der Mürbeteig soll gekühlt sein, damit man ihn besser verarbeiten kann. Am Anfang ist er dann ziemlich fest und man muß dein ein bisschen kneten, damit der sich gut ausrollen lässt. Dafür habe ich extra ein kleines Nudelholz, mit dem man gut in Formen mit Rand arbeiten kann. 

Damit rollt man den Teig flach und an den Rändern hoch.

Der Kuchenboden ist jetzt gut. Jetzt könnt Ihr den Ofen schon auf 180 Grad bei Ober- und Unterhitze einstellen. Ich habe nur einen Gasofen mit Unterhitze und nehme Stufe 4

Nun kommt die Bratapfelfüllung.

Fünf Äpfel schälen und nach dem Entkernen in Würfel schneiden.

Ich habe insgesamt 60 Gramm Butter genommen, aber ein Teil ist schon vom Fetten in der Tarteform. Den Rest in einen Topf geben.

Butter im Topf auflösen.

Apfelwürfel in den Topf geben. 

Zucker nach Geschmack verwenden. Jeder mag einen anderen Süßegrad.

Keine Weihnachten ohne Zimt. Auch hier gilt, die Menge ist richtig, die Euch schmeckt.

Eine Handvoll Rosinen

Immer mal umrühren

Eine Handvoll Mandeln zur Apfelmasse geben.

Nach 10 Minuten haben die Äpfel die richtige Konsistenz. Dann sind sie nicht mehr hart, aber fallen auch noch nicht auseinander. 

Einen Block Marzipan großzügig auf dem Mürbeteig verteilen.

Die Bratapfelfüllung darüber geben

Die Füllung verstreichen. Jetzt kommt es auf Euch an, wie süß Ir es mögt. Wer mag, kann jetzt noch Zucker und Zimt über den Kuchen geben, bevor er in den Ofen kommt.  Dann werden das aber eher schmale Stücke auf dem Teller, damit man hinterher nicht stumpf platzt.

Nach 45 Minuten Backzeit kommt der Kuchen bei mir wieder aus dem Ofen. Das können bei Euren modernen Öfen auch 35 oder 40 Minuten sein. Am Ende ist da auch schon fast egal, weil der Mürbeteig dann sowieso gut ist und die Füllung ist dann zusammen mit der Zeit im Kochtopf im Ofen auch perfekt. Der Kuchen muss dann nur noch richtig auskühlen, damit alles schnittfest ist.

 Hier ist der Kuchen dann nach einer kurzen Nacht am nächsten Morgen, ausgekühlt und darauf wartend, von der Kinderhorde vernichtet zu werden. 

Der Bratapfelkuchen lässt sich gut schneiden, fällt nicht auseinander und lässt sich auch problemlos aus der Form heben. 

Schnell noch ein paar Kleckse Vanillesoße auf den Teller geben. Morgens um neun und bevor ich zur Arbeit gehe, hatte ich die leider noch nicht frisch und der Kuchen war bis nachts um nach zwei Uhr im Ofen. Aber den Link zur frischen habe ich ja oben für Euch. Fragt mich nicht, woher ich die Packung mit der Soße nach hatte, aber die aus der Zeit bevor ist die selbst gemacht habe, irgendwo ganz hinten in einer Schublade und auch schon vom Haltbarkeitsdatum abgelaufen. 

Ein wenig Puderzucker für das Auge

Hmmmm. das ist extrem lecker. 

Der Bratapfelkuchen ist super vollmundig, fruchtig, süß, zimtig, bildet mit dem Mürbeteig einen tollen Kontrast und schreit förmlich nach einem rabenschwarzen Espresso und einem Grappa, oder Calvados. 

Das ist auf jeden Falle eine andere Preisklasse, als mehlige Äpfel aus dem Ofen, mit so einer fiesen Schale, die gegen den Inhalt schon wieder als ziemlich fest empfunden wird. 

Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit.

6 Kommentare

  • Das ist der nächste Kuchen fürs Wochenende.
    Yammi…. Yammi

    LG
    Monika

  • Alfred Wissel

    Also lieber Freund, Deine Seite ist für mich wie eine Goldgrube. Ich werde jetzt jeden Tag graben.
    Daaaaanke…..

    • hallo alfred, vielen lieben dank. was machst du im august mit einem bratapfelkuchen?
      Ansonsten freut es mich sehr, wenn du hier was für dich findest. ist alles mit liebe
      gemacht.
      gruß
      Jörg

  • Eva

    So lecker!
    Mein bester Kumpel hat eigene Äpfel eingelagert und mich beauftragt Rezepte dafür zu suchen.
    Also haben wir diesen Kuchen gemacht. Der Mürbteig wird jetzt immer verwendet.
    Rosinen haben wir weggelassen ( auf Wunsch eines einzelnen Herren )
    und als akkurat arbeitender Maurer hat er Teig und Marzipan exakt gleichmäßig und eben in der Form verteilt😉
    Das Rezept ist schon in unsere Sammlung aufgenommen.
    Vielen Dank für deinen Blog und deine Mühe uns Durchschnittskochbanausen zu zeigen, dass es sich immer lohnt, selber zu kochen ohne den ganzen Fertigmist!
    Liebe Grüße
    Eva

    • hallo eva, das ist quasi von durchschnittlichen Kochbanausen, für durchschnittliche Kochbanausen 😉

      Toll wenn Ihr auch mal wieder solche alten Perlen aus der Gruft holt. Das hätte ich mir gar nicht mehr
      selbst zugeordnet, aber sehr lecker. Dankeschön.

      Gruß

      Jörg

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