Gefüllte Nudelrollen mit Nuss-Nougatcreme

Totaler Nachtischporno á la Glatzkoch! Hier ist ALLES selbst gemacht, der Nudelteig, die Nuss-Nougatcreme und die Vanillesoße. Da ist nichts dabei, was nicht jeder von Euch vor den Bildschirmen machen könnte, man muss sich nur mal trauen. Spätestens wenn man das mal auf dem Teller vor sich hat, dann weiß man dass sich die Mühe gelohnt hat. 

Ich habe mir nach langen Jahren, in denen ich alle Nudeln immer mit dem Nudelholz gerollt habe, dieses Jahr eine ganz einfache Nudelmaschine gekauft. Kostet um die 30 Euro.

Zutaten:
Nuss-Nougatcreme selbst machen
Butter
Vanillesoße selbst machen
Puderzucker zum Bestäuben.

Mit der Nudelmaschine oder dem Nudelholz Nudelbahnen ausrollen.

Die Nudelbahnen leicht bemehlen, damit sie nicht mit der Platte verkleben. Ich gebe hier keine Stückzahlen an, weil ich ja nicht weiß, welche Mengen Ihr produzieren wollt. Ich habe vier Bahnen für zwei verschiedene Füllungen gemacht und das wäre die Menge die meine Familie mit 6 Leute als Nachtischauswahl weghauen würde.

Einen Topf mit Wasser zum Kochen bringen und eine Nudelbahn hineingeben.

Die Nudelbahn garen lassen, bis sie an die Wasseroberfläche steigt.

Eine Schüssel mit kaltem Wasser, zum Abschrecken der Nudelbahn in Reichweites des Kochtopfes platzieren. 

Hier ist die Nudelbahn gut sichtbar an der Oberfläche des Topfes.

Zum Entnehmen des Nudelteigs verwende ich einen Schaumlöffel

Das ist nicht schwer und man muss keine Angst haben die Bahn zubeschädigen.

Die heiße Nudelbahn ins kalte Wasser gleichen lassen.

Wenn der Teig abgekühlt ist, kann man ihn wieder auseinander ziehen.

Teig zum Trocknen auf einer Arbeitsfläche auslegen.

Das ist meine selbst gemacht Nuss Nougatcreme. Die ist ohne Palmöl und den ganzen Industriedreck, wie die handelsüblichen Produkte, ABER wenn Ihr jetzt gerade scharf darauf seid und noch ein Glas aus dem Supermarkt im Schrank stehen habt, dann könnt Ihr das natürlich auch nehmen. 

Nuss-Nougatcreme auf der Nudelbahn mit einem Löffelrücken verstreichen

Nicht ganz bis an den Rand verstreichen, sonst läuft die Füllung schon beim Rollen aus.

Mit dem Messerrücken rolle ich den Nudelteig auf und schneide die Rollen so groß, wie ich sie haben möchte.

Nudelrollen in eine Ofenform legen.

Ein paar Stücke Butter drauflegen und für 15 Minuten bei 150 Grad in den vorgeheizten Ofen legen.

Ihr habt gesehen, dass oben ein Rezept für Vanillesoße hinterlegt ist? Könnt Ihr anklicken, weil es da genau beschrieben ist. Ich hatte davor am Anfang echt Respekt und habe mir das total schwierig vorgestellt, weil es ja keiner selbst macht. Wie immer total unbegründet. 

Also Rezept anklicken, oder hier mal eben geschludert lesen. 500 Milliliter Milch

Zucker nach Geschmack, Vanille aus der Mühle nehmen, eine Prise Salz

2 Esslöffel Stärke, 1 Vollei und den Topf auf Feuer stellen

Statt einen Kochlöffel zu benutzen, stelle ich meinen Esge Zauberstab in den Topf und lasse den laufen, bis die Milch heiß ist und beginnt zu kochen

Wenn die Soße dann zu dick ist und schon in Richtung Pudding geht, kippe ich einfach einen Schuss Milch nach und schon ist die Soße wieder flüssig.

So stumpf kann man aber nur vorgehen, wenn man das Prinzip der Vanillesoße einmal verstanden hat und das bringt einem dann einfach die Routine. Das sind so Momente, da erschrecke ich mich vor mir selbst, nach dem Motto scheiß auf Rezept und nutze die Kochphysik. 

Jetzt erzähle ich Euch noch ne echte Anekdote, die mir hier passiert ist. Ich habe an dem Abend mit dem Nudelteig Spargelravioli gemacht, selbst gemachte Soße Hollandaise und weil ich noch Nudelteig hatte, zwei Nachtischvarianten für meinen Blog. Das Hauptgericht war fotografisch im Kasten, die Zubereitung des Nachtisches auch, aber noch nicht das Anrichten auf dem Teller. Meine Frau sagt, hier wechsel mal eben die Speicherkarten und fotografiere mich für meinen Nähblog im neuen Kleid. Mache ich, gebe Ihr danach die Speicherkarte wieder…. und hinterher habe ich die beiden Nachtische angerichtet und fotografiert. Nach dem Essen will ich die Fotos auf dem Rechner umwandeln und hochladen… Scheiße, vergessen meine Karte wieder in die Cam zu stecken. Da konnte ich pappsatt wie ich war, den Nachtisch noch einmal neu anrichten und fotografieren. Den wirft man dann ja auch nicht weg und so musste ich die beiden Versionen nochmal essen. Da war ich dann kurz vor dem Platzen. 

Nudelrollen mit Nuss-Nougatcreme, extrem sinnvolle Kalorien, ohne Plaste und Elaste.

Da flippt die Besatzung am Tisch aus, versprochen.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.
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4 Kommentare

  • AnneD

    Ich habe jetzt auch öfter Nudeln selbstgemacht.Sind ja viel besser als gekaufte.Aber nun muss auch eine Nudelmaschine her! Soviel Geld wollte ich auch nicht dafür ausgeben.Darum meine Frage: Welche Marke haben Sie gekauft und sind Sie zufrieden damit?
    Gruß AnneD

    • Ich bin mit der Wahl meiner Nudelmaschine nicht zufrieden. Die erste war von Gefu. Die hat ein paar Jahre gehalten, aber so richtig viel benutzt habe ich die nicht, bevor sie dann irgendwann kaputt ging. Den Nachfolger habe ich bei Möbelhaus Höffner gekauft. Da ist gleich beim ersten benutzen das Gewinde der Schraube kaputt gegangen. Also Schrott für 30 €. Ich würde heute irgendwas komplett anderes kaufen mit Motor. Vielleicht ist es mal Zeit für eine Küchenmaschine, aber dafür fehlt mir eigentlich der Platz. Kennwood finde ich ganz gut, oder ankarsrum. Das ist so ein Klassiker aus Schweden, ursprünglich mal von ELECTROLUX produziert

  • kochaddict

    Also ich bin nicht Jörg, antworte trotzdem..Ich hab ne Marcato Atlas und bin sehr zufrieden damit, hab glaub ich damals 60 € bezahlt.

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