Zwiebelringe im Backteig

Herzlich willkommen zum nächsten Teil meiner Frittierwoche. Gestern habe ich Euch meine frittierten Tomaten gezeigt. Jetzt gibt es hier meine ersten funktionierenden Zwiebelringe im Backteig. An denen habe ich mir bis zu diesem Zeitpunkt echt immer die Karten gelegt. Ich habe die in Mehl gewälzt, mit Ei gebadet und Paniermehl gedreht, mit zu flüssigem Bierteig versucht sie so wie jetzt zu versiegeln. Das war unterm Strich immer für die Tonne und fiel ab und hat nie so geklappt, wie ich mir das vorgestellt habe. Dieser Backteig hat sich echt bewährt. Den habe ich schon für diverse Fleischsorten benutzt und für Bananen und ich habe noch nen Berg Rezepte damit in petto.

Zutaten Backteig:

400 Milliliter Wasser
320 Gramm Mehl
1 Teelöffel Salz
1 Tüte Backpulver
1 Esslöffel Zucker

1 Liter Rapsöl zum Frittieren

Teig reicht für circa 10 Zwiebeln

 

Mehl abwiegen und Wasser abmessen. Alles zusammen in eine Rührschüssel geben.
1 Teelöffel Salz
1 Tüte Backpulver
Mit dem Schneebesen klumpenfrei verrühren.
Ich habe das nur als Probeversion mit den Zwiebelringen gemacht, deswegen seht Ihr hier nur eine Zwiebel. Wie gesagt, das hat bei mir vorher nie zu meiner Zufriedenheit geklappt, deswegen der vorsichtige Test mit einer Zwiebel. Damit hat man dann total geile Möglichkeiten, auf Hamburgern, oder als Beilage, Vorspeise, oder, oder…
Einen Liter Pflanzenöl im Wok, oder in der Pfanne erhitzen.
Eine Zwiebel häuten und in Ringe schneiden.
Ringe trennen
Weil ich noch ein paar andere Pläne für meinen Teig hatte, habe ich einen Teil davon abgenommen und in eine kleinere Schüssel gefüllt.
Die Zwiebelringe hinein geben und mit dem Teig vermischen.
Die Zwiebelringe sollen überall mit dem Teig bedeckt sein, notfalls noch ein wenig nachkippen.
Wenn das Fett heiß ist, kommen die Zwiebelringe in den Wok / den Topf.  Hier könnt Ihr nur nach Augenmaß arbeiten. Wenn die Zwiebelringe eine angenehme braune Farbe haben, können sie wieder aus dem Fett.  Ich benutze dafür einen Schaumlöffel
Die erste Lage ist fertig, die zweite ist gerade im Wok von diePfanne.com
Nach dem Frittieren auf Küchenkrepp entfetten
Nun sind die Zwiebelringe schon servierfertig. Überflüssig zu erwähnen, dass sowas besser schmeckt, als wenn man es aus der Kühltruhe kauft, oder? Frisch ist frisch. Ihr könnt die Zwiebelringe auch schon vorbereiten, also vorfrittieren, wenn Gäste kommen und dann noch mal kurz ins heiße Fett werfen, wenn sie gebraucht werden.  Dann muss man bei der Bräunung noch ein bisschen Platz lassen.
Die sind echt so lecker, dass sie sogar meine Kinder mögen, die ja oft aus Prinzip nicht essen, was ich koche, weil es so schrecklich und ungenießbar ist. Hier sind Ihnen die Argumente ausgegangen. Letztens war auch geil. “Papa, wir wissen Du bist der beste Koch der Welt, aber dein Essen schmeckt uns einfach nicht, weil wir Kinder sind.” Danke für das Gespräch.
Dazu gibt es das oberhammergeile Ketchup aus Birne-Ingwermarmelade
Außen knusprig, innen pikant und schön weich.  Das könnte ich schon zum Frühstück essen.
Dazu hatte ich noch Gouda im Backteig, den ich gleich mit der puren Birne-Ingwermarmelade gegessen habe. Die waren so geil, dass Prinzessin Schnekerliese die sogar in die Schulbrotbox haben wollte, obwohl sie gar keinen Käse mag. Ich habe aber auch nicht gesagt, dass die mit Käse gefüllt sind.
Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

4 Kommentare

  • e-leo1969

    Schönes Zwiebelringe-Rezept 😀 Mir übrigens unbegreiflich, dass ein Kind keinen milden Käse mag. Bei der Lütten standen Butterkäse und Emmentaler immer hoch im Kurs.

    • Joerg

      was soll ich machen? was genetisch versaut ist, bekommt man nur mit prügel auch nicht wieder hin. das wusste otto waalkes schon vor 35 jahren, oder so…

      • e-leo1969

        *schnappatmung* Ich hab die Lütte und ihre Mutter nie zum Essen geprügelt. ? Hab mich gefügt und keine Zwiebeln, keinen Senf, keinen Rosenkohl, keine Paprika verwendet. ? Sie bekamen sprichwörtlich Schonkost von mir. ?

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