Milchbrötchen oder Burgerbuns aus der Pfanne

Mit Teig in der Pfanne zu experimentieren finde ich im Moment total spannend. Ich kenne das nicht und für mich in das komplettes Neuland. Ich habe jetzt schon Pizza in der Pfanne, mit und ohne Hefe, auf dem Herd gemacht und hier kommt mein erstes Mal Brötchen in der Pfanne.  
Zutaten:
500 Gramm Mehl
300 Milliliter Milch
1/2 Würfel Hefe
40 Milliliter Wasser zum Auflösen der Hefe
1 Prise Zucker für die Hefe
1-2 Esslöffel Zucker für das Mehl, nach Geschmack
1 Teelöffel Salz
2 Esslöffel Öl
Mehl zum Nachmehlen
Ziel bei solchen Aktionen ist natürlich immer schneller zu sein, als wenn man es konventionell im Ofen macht, oder man hat gar keinen Ofen und möchte gerne Brötchen habe, wie zum Beispiel beim Campen, oder es gibt ja auch genug Leute, die gar keinen Ofen haben, sondern nur einen Zweiplattenherd, oder einen Gasofen ohne Unterhitze (so wie ich) und die Brötchen bekommen da nie eine schöne Farbe und man muss sie nach der halben Backzeit auch noch umdrehen. Gründe gibt es jedenfalls genug, um seine Brötchen in der Pfanne zu backen. Wie ich dieses Rezept so aus dem Nichts gezaubert habe, erzähle ich Euch dann bei dem Burger, für den ich die Buns gebraucht habe. 

Mehl abmessen oder wiegen

300 Milliliter Milch

Milch zum Mehl gießen

Wasser bis maximal 40 Grad, sonst geht die Hefe tot, aber möglichst auch nur knapp drunter bleiben, damit sie gut geht.

1 Prise Zucker ins Wasser geben

1/2 Würfel frische Hefe

Hefe im Wasser auflösen

1 Teelöffel Salz

1-2 Esslöffel Zucker. Es kommt darauf an, was Ihr plant. Als Burgerbrötchen eher 1 Esslöffel Zucker, wenn Ihr damit Milchbrötchen zum Frühstück machen wollt, eher 2 Esslöffel. Das ist sowieso immer eine Frage des Persönlichen Geschmacks.

2 Esslöffel Öl
So ein schneller Teig ist natürlich nicht unter Profimaßstäben zu betrachten mit ein paar Stunden Zeit zum Gehen und dem ganzen Tralala. Jedes selbst gemacht Brötchen ist besser als eines aus der Fabrik und genau das machen wir hier auf einfache und schnelle Weise. 

Aufgelöste Hefe zu den anderen Zutaten kippen

Teig mit dem Löffel verrühren

So lange rühren bis der Teig glatt ist und keine Klumpen mehr hat.

Quasi jetzt.

Zum Formen von Brötchen wäre der Teig jetzt aber noch zu flüssig

Deswegen noch ein bisschen nachmehlen.

Weil wir keine Zeit haben, lassen wir den Teig nicht lange gehen. Wer Zeit hat, kann den Teig natürlich eine Stunde oder länger gehen lassen.

Eine Unterlage bemehlen

Teig auf die Arbeitsplatte legen

Ein bisschen bemehlen

Ich habe den Teig in acht Stücke geschnitten

Pfanne auf der größten Platte volle Lotte heiß machen. Das ist meine Edition One Pfanne von diePfanne.com . Die ist echt der Hammer, weil sie die Wärme so gleichmäßig verteilt. Ich wäre mit keiner anderen Pfanne aus meinem Fundus vorher auf so eine Idee gekommen, weil ich mich da nicht rangetraut hätte, in den Annahme, dass sowas ohnehin nicht funktioniert. Dass ich das jetzt doch mache, hängt damit zusammen, dass ich mir vorher den Mut bei anderen ersten Malen, in dieser Pfanne geholt habe, die immer geklappt haben. 

Die geschnittenen Teigstücke sind immer noch recht feucht, aber wenn die beim “backen” in der Pfanne noch aufgehen sollen, dann sollte der Teig auch ein gewisses Maß an Feuchtigkeit haben und nicht staubtrocken sein. 

Noch ein bisschen Mehl auf die Arbeitsplatte geben, die Rohlinge darin wenden, damit man sie anfassen kann, ohne das Teig an den Händen klebt und dann Brötchen ausformen, die so sind, dass sie für Euren Zweck taugen. Ich will Hamburger machen, also forme ich wie Brötchen so leidlich wie Burgerbrötchen. Ich habe immer irgendwie Ideen, aber ich bin kein guter Handwerker. Jemand mit mehr Fingerfertigkeit als ich, kann das immer besser aussehen lassen. Die Idee muss man trotzdem erst einmal haben und sie dann auch trauen, sie umzusetzen.

Die Brötchen in die heiße Pfanne geben und da muss man sich erstmal an die richtige Temperatur rantasten. Das wird auf jedem Herd anders funktionieren. Wichtig DECKEL auf die Pfanne legen. 

Hamburgerbrötchen und Milchbrötchen an sich, haben ja oft einen Anstrich mit Eigelb. Das mache ich jetzt auch noch schnell. 

Das Eigelb trennen und in eine Schüssel geben. 

Einen Schuss Milch mit dem Eigelb vermischen

Die Milchbrötchen nach dem Wenden, mit dem Eigelbmilchgemisch bepinseln

Den Bräunungsgrad hat man selbst in der Hand, wenn man das Prinzip erstmal verinnerlicht hat, wie heiß die Pfanne ein muss. Ich habe nach drei Minuten gewendet und bin das mit der Pfanne auf die kleinste Herdplatte umgezogen, weil mit das nach zu viel Hitze aussah. Immer den Deckel auf der Pfanne lassen, wenn Ihr nicht gerade wendet, oder bepinselt. Kann ich ja nicht weil ich für Euch fotografiere.

Hier die bepinselten Brötchen

Im Ofen braucht man dafür 18 bis 20 Minuten, wenn man Buns backt. In der Pfanne habe ich von beiden Seiten insgesamt 6 Minuten gebraucht und der Teig ist perfekt durchgebacken und so weich, wie bei Buns, oder Milchbrötchen. 

Das ist eine tolle Zeitersparnis, wenn man auf der kleinen Platte arbeitet, gehen die Brötchen auch noch besser auf.

Ich bin echt begeistert, dass das funktioniert. Total leckere Brötchen für alle Fälle.

Hier im Anschnitt um zu sehen, wie schön die Krume ist. 

Passt, das hat noch keiner besser im Supermarkt gekauft. 

Erster Test mit Butter auf lauwarmem Brötchen

Ein Traum! Da kann man sich sonntags den Weg zum Becker sparen

Und das zeige ich Euch als Rezept in den nächten Tagen. Thüringer Roster Burger. Aus lauter frischem Zeug, da fasst Ihr hinterher nie wieder dieses überschätzte Streetfood aus lauter zusammengepappten Fertigzeug an. 
Das wusste ich abends auch noch nicht, als ich nach Hause gekommen bin, dass ich sowas geiles essen würde.

Und jetzt festhalten, mein Icke ditte Currywurst spezial Burger mit Pommes im Bun. Da fliegt die Kuh

Es bleibt bunt und ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit. 

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