Hamburger little Italy – saugeil vom Rind

Ich habe nicht geschaut, wie lange es bei uns keine Burger für den Blog gab, aber darauf hatte ich mal wieder richtig Lust. Meine Frau hat zwar vorher schon gemeckert, dass Ihr die immer zu hoch zum Reinbeißen sind, aber ich habe sie beruhigt, dass ich statt Buns selbst gebackenes Toastbrot nehme. Ich bin dann ein wenig vom Weg abgekommen, als ich die Idee mit den 300 Gramm Rindfleisch pro Burger hatte. Muss auch mal sein!


Zutaten für zwei Personen:

600 Gramm Rinderhack
2 Zwiebeln 
1 Tomate 
1 Mozzarella
Salz
Pfeffer
2 Esslöffel Zucker
Pflanzenöl

Burgersoße:

Tomatensoße für alle Fälle (anklicken)
1 Schuss Rotweinessig
Salz
Pfeffer
Zucker

Toastbrot mit dem Wunderteig nach Stevan Paul (anklicken)

Mayonnaise:

200 Milliliter Öl
1 Ei
1 Teelöffel Italienischer Senf (anklicken)
1 Esslöffel Weißweinessig
1 Spritzer Zitrone
Salz
Pfeffer
Zucker

Salat:

1/2 Romanasalat
1/2 Spitzkohl
1/2 Gurke
1 Möhre
1 Parika
Petersilie
1 Schuss Olivenöl
1 Schuss Weißweinessig
Salz
Pfeffer
Zucker

Ich habe gerade überlegt, ob ich hier schreibe, Burger stehen und fallen mit dem Brötchen, oder dem Toastbrot, aber das ist natürlich Quatsch, denn Burger stehen und fallen mit JEDER einzelnen Zutat, die man verwendet. Die stehen und fallen mit dem Fleisch, mit dem Brot, mit der Mayonnaise, mit der Burgersoße, mit den Zwiebeln und und und. Kein Gericht ist besser, als die schlechteste Zutat.

Das Toastbrot habe ich schon einen Tag vorher gebacken. Man kann aus dem Teig auch gleich Burger Buns backen, wenn man das lieber mag. 

Das Rindfleisch habe ich vom Mix Markt in Marzahn. Da lassen sie das frisch beim Kauf durch den Wolf laufen. Es wird Suppenfleisch vom Rind verwendet. Das hat einen ordentlichen Fettgehalt, brät schön saftig, ohne extra Fett in der Pfanne. Ich hatte um die 1,6 Kilo das waren dann drei Stücke Suppenfleisch. 600 davon habe ich für die Hamburger verwendet. 

Hier sind 600 Gramm Rinderhack in der Schüssel. Die habe ich nur zum Verkneten und abwiegen benutzt. 

Die 600 Gramm aufteilen in 300 Gramm und die wiederum zerteilen.

Fleisch flach drücken

Mozzarella in dünne Scheiben schneiden.

Mozzarella auf die Unterseite des Hamburgerpatties legen

Dann die obere Hälfte des Hamburgerpatties auf den Mozzarella legen

Rundherum an den Rändern zusammendrücken, damit der Mozzarella innen beim Braten schmilzt, aber erst beim Anschneiden rausläuft. Das macht man mit dem zweiten Patty natürlich auch so. 

Zwei Zwiebeln häuten

Zwiebeln in Ringe schneiden

Die stellen wir erstmal zur Seite und brauchen die erst, wenn die Hamburgerpatties nach dem Braten im Ofen gehen. 

Schnell noch einen Salat schneiden. 

Salatgurke zerkleinern. 

Paprika schneiden, Kerne raus und das Weiße ausschneiden. 

Möhre auf der Standreibe reiben und die Salatzutaten gegen das Kleinvolk verteidigen

Petersilie grob hacken

Spitzkohl mit dem Messer zerkleinern

Romanasalat zerkleinern. So viel wie man als Unterlage und den Burger braucht, zur Seite stellen. Den Rest mit den anderen Zutaten in eine Salatschüssel füllen. 

Ich mariniere den Salat immer erst direkt vor dem Servieren, damit der maximal knackig ist. Deswegen stellen wir den Salat jetzt noch mal eben trocken zur Seite.

Meine selbst eingekochte Tomatensoße. Wer sowas nicht hat, kann auch Tomatenmark nehmen und verflüssigt es mit ein wenig Wasser. So oft wie ich die Soße verwende, lohnt es sich für mich aber immer, sowas griffbereit auf dem Schrank stehen zu haben. Wird Euch auch schmecken, falls sich jemand die Mühe machen mag. 

Tomatensoße im Topf erhitzen. Ich habe nicht viel genommen, vielleicht 100 Milliliter. Der Hamburger soll darin nicht baden, sondern das soll nur ne Art Glasur werden.

1 Schuss Rotweinessig

Salz und Pfeffer aus der Mühle. Einfach abschmecken. Wem es zu sauer ist, nimmt noch ne Prise Zucker. Brauchte ich aber nicht. 

Die Pfanne richtig knallheiß werden lassen und dann die Burgerpattie für fünf Minuten pro Seite braten. In dem Moment schon mal den Backofen auf 100 Grad einstellen.
Während die erste Seite des Burgerpatties brät, machen wir noch die Mayonnaise in Minutenbruchteilen. 

200 Milliliter Öl, Weißweinessig, 1 Schuss Zitrone, 1 Teelöffel italienischen Senf

Salz, Pfeffer, Zucker

Mit dem Pürierstab in einem Zug die Mayonnaise schlagen

So einfach kann es sein, bzw. ist es faktisch, liebe “ich nehme meine Mayonnaise immer aus dem Glas” Fraktion.

Hier kann man gut erkennen, wie das Fett aus den Patties ausbrät

Nach insgesamt 10 Minuten die Patties direkt vom Herd nehmen und zum Gehen in den Ofen stellen. 

Salz, Pfeffer, Zucker über den Salat streuen. Olivenöl und Weißweinessig zum Marinieren und alles miteinander vermischen. 

Zwei Esslöffel Zucker mit ein bisschen Pflanzenöl in der Pfanne erhitzen

Zwiebeln dazu geben und miteinander vermengen. 

Salat auf separaten Tellern servieren. 

Toastbrot kurz auftoasten

Zwiebeln mit Salz und Pfeffer würzen

Tomate in dünne Scheiben schneiden.

Die Zwiebeln sind nach sechs bis acht Minuten gut

Nun noch schnell den Burger montieren

Geröstetes Toast mit der Mayonnaise bestreichen

Romanasalat darüber großzügig auslegen

Burgerpatty auflegen und Salz und Pfeffer aus der Mühle darüber geben. Gewürzt haben wir ja bislang noch gar nicht.. 

Mit der Tomatensoße glasieren

Tomatenscheiben darauf drapieren

Zwiebeln aus der Pfanne, auf den Tomatenscheiben ablegen

Obere Toastscheibe ebenfalls mit Mayonnaise bestreichen

Auf den Burger als Abschluss legen und schon geht es an den Tisch

Das ist definitiv einer der besten Burger, die ich je gegessen habe. Mutti meckerte schon beim Servieren, weil der Burger wieder nicht flach ist, aber gut mit Messer und Gabel zu essen. Gemessen an dem was man auswärts serviert bekommt, müsste man den Burger höchstwahrscheinlich mit Sie anreden. Der explodiert vor frische im Mund. 

Zum Mitschreiben, selbst gebackenes Toast, 300 Gramm Rindfleisch pro Burger, gefüllt mit guten 60 Gramm Mozzarella, selbst gemachte Tomatensoße, frische karamellisierte Zwiebeln, selbst gemachte Mayonnaise mit selbst gerührtem italienischem Senf. 

Richtig geil ist auch wenn beim Beißen, oder Reinschneiden der geschmolzene Mozzarella so richtig feist aus dem Burger läuft. Das ist echt extrem pornös!

Der wird Euch auch schmecken, versprochen! Das Problem ist nur, dass man danach diesen ganzen gemogelten Kram nicht mehr mag. 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit. 

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