Rotkohl mit Mango

Eigentlich mache ich nur einen Rotkohl pro Jahr und das ist immer der zum Weihnachtsessen. Mit der Tradition habe ich 2019 gebrochen, weil ich ein einfaches Weihnachtsessen mit Rotkohl schon eine gute Woche vor Weihnachten gepostet habe. Der war aber so lecker, dass ich noch welchen neu kochen musste und dann entscheidet bei mir immer bei der Fruchtkomponente, was gerade weg muss. Letztes Mal war es eine Kaki, jetzt hatte ich noch zwei Flugmangos zu Stück einem Euro, aus einem Sonderabgebot vom Wochenende. Ich kaufe dann immer ohne Anlass irgendwelche Dinge, die beim Händler weg müssen und baue die in meine Rezepte ein. Spart mein Geld und dient der Exotik meiner Gerichte. Langweilig kann ja jeder.

Zutaten:

2 x Mango
1 Kilo Rotkraut (Kopf)
1 Zwiebel
1 Teelöffel Salz
1 Prise Zimt
3 Nelken
2 Esslöffel Zucker
3 Wacholderbeeren
2 Lorbeerblätter
1 Schuss Rapsöl
1 Schuss Rotweinessig
150 Milliliter Wasser

Mangoschale von außen einschneiden und mit dem Daumen unterheben und abziehen
Mit einem scharfen Messer das Fruchtfleisch vom Kern schneiden
Fruchtfleisch zerkleinern
Rotkohl zerkleinern
Ein grobes Stück schneiden
Erst in Streifen zerlegen
Anschließend in kleine Stücke hacken. Ich mag das lieber, als wenn das Kraut gehobelt wird. Dann ist es mir zu zart.
Man kann mit dem Rotkraut alles mögliche anstellen. Vorher mit Salz kneten, bei Neumond betanzen, oder nur an ungeraden Wochentagen ernten.
Ich gebe es dieses Mal einfach nur in den Topf, einen Schuss Rapsöl damit es besser rutscht.
Salz und Zucker
Eine mittelgroße Zwiebel zerkleinern.

Ich weiß, Ihr könnt das alle noch viel kleiner als ich.
Der Herd läuft übrigens schon auf mittlerer Flamme.
Wacholderbeeren
Lorbeerblätter
Mangofruchtfleisch
1 Prise Zimt
3 Nelken
Alles verrühren
1 Schuss Rotweinessig und 150 Milliliter Wasser hinzu geben.
Eine Stunde mit Deckel kochen und dann noch eine Stunde offen auf kleinster Flamme köcheln lassen.
Immer darauf achten, dass noch genug Flüssigkeit im Topf ist und die vor dem Servieren weitestgehend einreduzieren lassen.
Ein echter Knaller zu weihnachtlichem Hähnchen.

Natürlich auch zu Rinderrouladen mit Klößen. Rezepte dafür kommen noch.


Ganz toller Rotkohl, so lecker wie nur frischer Rotkohl schmeckt, mit einem schönen Mangoaroma, mit pikanter Zwiebeln, leichter Essigsäure und besser als bei irgendeiner alten Frau aus meiner Ahnenreihe.  Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

 

 

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