Pizza mit grünem Spargel und Schafskäse auf Avocadomayonnaise

Alter, was für ne saisonalgeile Pizza! Wenn der grüne Spargel wieder knallt. Kaum ist die Frau mal über das Wochenende aus dem Haus, werden schon wieder neue Unpizzen ausprobiert. 

Zutaten:

Pizzateig selbst gemacht
Avocadomayonnaise (anklicken)
500 Gramm Spargel
Saft einer Zitrone
Salz
Pfeffer
 Schafskäse

Pizzateig:

1 Kilo Mehl
500 Milliter Wasser
1/2 Würfel
2 Teelöffel Salz
100 Milliliter Öl 
1 Prise Zucker

Das Rezept für die Avocadomayonnaise findet Ihr hier.

Die Mayonnaise könnt Ihr im Kühlschrank kalt stellen. 

Den Pizzateig habe ich gleich für größere Mengen Pizzen hergestellt. Wer braucht schon nur eine Pizza? Für ein Blech in der Größe wie Ihr das auf dem Foto seht, braucht Ihr ungefähr ein Drittel der Teigmenge.  Achtung wieder mal extrem frauenfeindlich. Weil wir keine Mädchen sind, nehmen wir gleich 1 Kilo Mehl.  

Das Mehl in die Schüssel kippen und in der Mitte eine große Mulde machen, in die das Wasser passt. 

Einen halben Würfel Hefe abteilen. 

Hefe in 500 Millilitern lauwarmem Wasser auflösen. Nicht wärmer als unter 40 grad, weil sonst die Hefe gleich tot ist. Also 37 oder 38 Grad wären gut. 

1 Prise Zucker

Das Wasser in die Mulde kippen. 

Schüssel 30 Minuten abdecken. 

Nach 30 Minuten hat die Hefe schon ordentlich gearbeitet.

Jetzt 100 Milliliter Olivenöl dazu geben

2 Teelöffel Salz

Den Teig kann man mit einem Esslöffel verrühren, oder mit der Maschine, oder einem Handrührer kneten

Zuerst alles verrühren, dann mit dem Löffel das Mehl vom Schüsselrand lösen. 

Den Rest von Hand kneten. Der Teig ist schön elastisch und klebt nicht an den Händen. 

Wenn Ihr keine Zeit habt, lasst ihn eine Stunde gehen, länger ist auch nicht falsch.

Backblech mit Backpapier auslegen. 

Hier ist der Teig nach einer Stunde. Gut aufgegangen und gierig darauf, zu einer gescheiten Pizza verarbeitet zu werden. 

Teig abnehmen. Wenn er Euch zu klebrig erscheint, gebt noch ein bisschen Mehl auf das Blech.

Teig auf dem Blech ausrollen. 

Grünen Spargel an den Enden kürzen, nicht schälen. 
Die Pizza mit Avocadomayonnaise bestreichen

Nicht kleckern, sondern klotzen. 

Das ist eine gute Unterlage für den grünen Spargel. 

Spargel schneiden. 

Spargel auf der Pizza verteilen. 

Noch ein paar Sprenkel von der Avocadomayonnaise auf der Pizza verteilen. 

Schafskäse auf einer Standreibe groß reiben. 

Schafskäse mochte ich noch nie, aber jetzt finde ich den gar nicht so übel und in so einer grellen Kombination auf Pizza mit grünem Spargel und Avocadomayonnaise sieht man den auch nicht jeden Tag.

Den Saft einer Zitrone über die Pizza träufeln lassen. 

Mit Salz und Pfeffer aus der Mühle reichlich über die Pizza gehen. Wenn es noch nicht reicht, ist das schlimmste was passieren kann, dass Ihr noch mal nachwürzt. 

Gasofen Stufe 5, oder Elektroherd 220 Grad vorheizen und dann die Pizza für 20 Minuten in den Ofen stellen. Ich nehme nicht so viel Hitze wie ich das normal bei Pizza mache, damit der Spargel garen kann. Der hat aber immer noch Biss, wenn sie aus dem Ofen kommt. 

Bei Schafskäse passiert optisch nicht so viel wie bei einem normalen Käse, also der schmilzt nicht so. 

Hier kommt die fertige Pizza aus dem Ofen. Der Teig ist schon aufgegangen, innen soft und außen kross. 

Auf ein großes Holzbrett umziehen lassen und dann in Stücke schneiden. 

Das schmeckt richtig nach Frühling und nach Urlaub

Der Schafskäse ist ein krasser Kontrast zum grünen Spargel und da ist auch eine gepflegte Portion Säure durch die Zitrone in der Avocadomayonnaise und die Zitrone, die wir vor dem Backen noch mal über die Pizza gegeben haben. Der gebackene Pizzateig ist dazu auch angenehm im Mund, durch das Spiel von kross und weich. 

Eine extrem runde Sache. Ich könnte mir das gut als Vorspeise, oder auf einem Vorspeisenbüffet vorstellen. 

Da gehört einem auf jeden Fall der Tisch, wenn man sowas auffährt und das hat garantiert noch niemand so gegessen. 

Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit. 

4 Kommentare

  • DAS ist.. irgendwas. Aber keine Pizza. Es ist ein interessantes Rezept. Aber das sollte man nicht Pizza nennen, fnde ich. Wie so vieles, was sich heute Pizza nennt, aber eigentlich keine ist. Wenn man hier und da auf den Ursprung von Gerichten zurück gehen will – was du ja öfter mal betonst – dann sollte man da auch konsequent sein.

    Ich finde übrigens total gut, dass du grünen Spargel verwendest. Ich versteh den Hype um den weißen jedes Jahr einfach nicht. Der grüne schmeckt viel besser und vor allem hat man weniger Arbeit und Abschnittverlust. Und über meinem Kopf dann ein noch größeres Fragezeichen als sowieso schon das ganze Jahr, wenn ich sehe, dass Menschen für weißen Spargel das Dreifache oder noch mehr zahlen als für ein KG Fleisch aus deutschen Landen.

    • du hast recht. das sollt man gebackener teigfladen aus hefeteig, an avocadomayonnaise, bei Schafskäse in symbiose mit grünem spargel nennen. Die frage ist nur, wer das rezept dann noch liest? ansonsten hast du natürlich recht, mit allem was du sagst.

    • Liebe chrizzz-tine – Ich bekomme momentan die Premiumsortierung vom weißen Nienburger Spargel für 8.99. Das soll das Dreifache sein, was ein Kilo Fleisch kostet? Das wären dann mal 3 Euro. Ich denke, es ist eher anders herum (Fleisch mindestens dreimal so teuer wie Spargel), denn für 3 Euro das Kilo kann Fleisch nichts sein und ich würde es niemals kaufen.

      Grüner Spargel ist kräftiger im Geschmack, dafür auch derber. Weißer ist viel feiner und vornehmer. ähnlich wie Blumenkohl wesentlich "vornehmer" daherkommt als Brokkoli, der mehr "bamm, in your face" ist. Aber man muss diese zarten Aromen zu schätzen wissen.

      Und was ist Pizza? Eigentlich gibt es nur Margherita und Marinara, alles andere ist schon keine Pizza mehr. Aber wollen wir das wirklich so eng sehen?

    • ja klar, eine pizza im eigentlichen sinne ist es nicht. eher eine carbonara 😉

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