Tatar aus roten Beten

Ich würde gerne mal ein Rezept mit roten Beten anfangen, ohne darauf hinweisen zu müssen, dass es ja viele Leute gibt, die keine roten Bete mögen. Wundert mich nicht, wenn man nur den süßsauer Dreck aus dem Glas kennt. Wie immer kann man mit Zeit und Liebe auch daraus etwas machen und das hier ist echt großes Kino

Zutaten für 4 Portionen als Vorspeise:

300 Gramm rote Beete (nach dem Schälen)
2 Esslöffel Salz für das Kochwasser
1 Knoblauchzehe
4 cm Ingwerwurzel
2 Frühlingszwiebeln
1 Teelöffel Honig
1 Esslöffel süße Sojasoße
1 Teelöffel Sambal Oelek (anklicken)
1 Esslöffel Sesamöl

Salatbeilage:

1 Birne
1/2 Salatgurke
1 Esslöffel Sherry trocken
1 Esslöffel Essig
1 Teelöffel Zucker
1 Prise Chiliflocken
1 Esslöffel Sesamöl
1 Prise Salz
gehackte Petersilie

2 Miniromana
8 kleine Tomaten

Rote Bete abwiegen

Rote Bete schälen

Ich trage dabei keine Handschuhe, aber wer will, der kann natürlich

Wasser und Salz in einen kleinen Topf geben

Rote Beete eine Stunde lang, bei geringer Hitze köcheln lassen

Anschließend abkühlen lassen

Wenn die roten Bete abgekühlt sind, mit einem Messer zerkleinern

Erst Scheiben

Dann Streifen

Dann mit Wiegeschnitt würfeln

Ich bin selbst schon baff erstaunt, wie lecker die roten Bete jetzt schon schmecken

Rote Bete in eine Schüssel umfüllen

Ingwer schälen

Ingwer fein schneiden

Erst zu Streifen verarbeiten

Danach würfeln

Ingwer zu den roten Beten geben

Eine Knoblauchzehe abziehen

Knoblauch hacken

Knoblauch kommt zum Rest in die Schüssel

Zwei Frühlingszwiebeln abziehen

In Ringe schneiden

Die kommen auch zu den roten Beten

Bis zu der Stelle ist es vegan. Wer keinen Honig nehmen will, nimmt halt Zucker.

Und ich möchte nicht über meinen Honig reden. Ich weiß, den kann man teurer kaufen. Können kinderlose Doppelverdiener ja gerne machen.

Süße Sojasoße

Die ist dunkler, dickflüssiger und wie der Name schon sagt, süßer als die helle Sojasoße (die auch dunkel ist), die jeder kennt.

Ein Teelöffel Sambal Oelek (selbst gemacht)

Sesamöl

Alle Zutaten vermischen. Da ist geschmacklich jedenfalls richtig Karneval

Soße in die Schüssel gießen

Unterrühren

Zum Anrichten finde ich kleine Gläser ganz chic

Gläser füllen

Die Gläser habe ich dann im Kühlschrank übernachten lassen

Nun machen wir noch schnell den Salat

Gurke mit dem Sparschäler in dünne Scheiben schneiden

Gurkenscheiben in eine Schüssel füllen

Birne schälen

Birne vierteln

Entkernen

In kleine Stücke schneiden

Nun noch schnell das Dressing

Trockener Sherry

Weißweinessig, oder Reisessig sind hier ein bisschen eleganter, als Branntweinessig

Hier eine einfache Sorte vom Kaufland. Ich nehme eigentlich lieber den Italienischen von Metro, aber da muss ich erstmal wieder hinfahren

Salz und Pfeffer

Petersilie hacken

Mit dem Gurkensalat verrühren

Ich habe den Salat doppelt gemacht, weil meine Frau keine Birnen mag. Deswegen habe ich nach dem gleichen Muster auch einen Ansatz mit Apfel statt Birnen hergestellt.

Ist ja nur ne Sache von ein paar Minuten.

Jetzt geht es ans Servieren

Miniromana und kleine Tomaten

Das gekühlte Tatar aus roten Beten

Nun noch den Gurkensalat auf den Teller legen

Ganz krasses Zeug. Ganz viel Geschmack auf engstem Raum. Süß, sauer, scharf, frisch, in alle Richtungen knallt es förmlich. Ein echter Volltreffer unter Erwachsenen, aber auch die Kinder waren daran sehr interessiert und haben alle davon gegessen. Das werte ich beim Dargebotenem als echten Erfolg.

Weil Ihr schon alle groß seid, wünsche ich ganz viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

2 Kommentare

  • Irmelin

    Ok, die Kombi Gurke und Apfel bzw. Birne kannte ich noch nicht, werde ich aber mal ausprobieren ….
    Rote-Beete-Fans sind wir schon lange … was ich aber nicht verstehe ist, warum die vor dem Kochen geschält werden sollen, da geht doch viel Geschmack ins Kochwasser.
    Wir lassen sogar noch etwas vom Blattstrunk dran (damit die Beete nicht “ausbluten”) nach dem kochen kalt “abschrecken”, dann geht das mit dem Schälen auch problemlos …..
    Viele Grüße Irmelin

  • du kannst auch nach dem kochen schälen. geschmacksverlust war bei dem gericht jedenfalls kein thema

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