Zehn Jahre tägliches Rezept bei Glatzkochs Welt

Das hätte mir vor zehn Jahren mal jemand sagen sollen, dass ich das so lange machen würde.

Ich kam gerade aus einer ganz schlechten persönlichen Phase, in der ich fünf Jahre lang lieber unsichtbar gewesen bin, weil mir vorher nach fünfzehn Jahren mein Laden und mein Leben um die Ohren geflogen waren. Deswegen bin ich damals mit der Rumpffamilie nach Berlin gezogen und musste mit extrem wenig Geld für Nahrung sorgen. Damals habe ich keine hundert Euro pro Woche für Lebensmittel bezahlt. Meine Ehefrau hat mir über zwei Jahre alles an “gelber Post” vom Leib gehalten, bis ich dann 2012 nach erfolglosen Einigungsversuchen in die Insolvenz gegangen bin.



Mein erstes Rezept – Spargelrollen (anklicken)

Meiner online in Müttergruppen aktiven Ehefrau verdankt Ihr auch diesen Blog. Die hat sich abends immer mit anderen Muttertieren ausgetauscht, was es bei denen zu essen gab und da sie selbst nie kochen musste, stand sie immer ratlos da, wenn sie gefragt wurde, wie das denn gekocht wird, von dem sie selbst berichtete?


Emmas Lieblingsrezept – Weihnachtsnudeln für KinderterroristInnen

So kam es schon 2012 dazu, dass ich aufgefordert wurde diesen Blog zu schreiben, aber da war ich mental noch nicht wieder so weit, für die Öffentlichkeit etwas zu schreiben. 2014 bin ich dann in die Wohlverhaltensphase meiner Insolvenz gegangen und hatte ab da wieder den Kopf frei, um zurück in die Öffentlichkeit gehen zu können, weil ich ab dann das Ziel vor Augen hatte die Probleme loszuwerden. Das kann man vielleicht nur verstehen, wenn man das mal selbst durchgemacht hat, aber ich kann Euch versichern, dass dieser Blog für mich auch therapeutische Wirkung hatte, auf dem Weg wieder ich selbst zu werden.

Das Lieblingsrezept meiner Ehefrau Shakshuka (anklicken)

Bis 2018 hing ich dann in dieser Schleife drin, bis keiner mehr irgendwas von mir wollte und der alte Kram erledigt war. Das kann man dann ab 2018 bei den Rezepten auch sehen, dass ein bisschen mehr Geld da war. 2020 bin ich für drei Jahre in Bayern als Produktmanager tätig gewesen und ab dem Zeitpunkt waren wir einfach wieder eine normale Familie, mit einem normalen Einkommen.

Mein Lieblingsrezept – Chateaubriand



Das sparsame Einkaufen habe ich aber beibehalten und ich versuche immer maximale Qualität für minimales Geld zu bekommen. Ich habe das gar nicht gesucht, sondern es hat mich gefunden. Ich habe damals 60 Stunden die Woche gearbeitet und mein Start ins Wochenende, war mit allen Kindern einkaufen zu gehen, einfach um mit ihnen Zeit zu verbringen und die lernen ja auch etwas dabei. Irgendwann waren es vier und ich habe pleite hin, pleite her, immer tapfer meine schwarzen Anzüge getragen, um nicht wie ein Asi mit vielen Kindern auszusehen. Das hat mir in Hellersdorf oft Gespräche mit tatsächlichen Asis eingebracht, die mich regelmäßig zwischen zwei Schlucken Billigbier gefragt haben, wieso ich im Anzug einkaufen gehen würde? In Geschäften wurde das aber immer wohlwollend aufgenommen, dass ich optisch so gar nicht zur Anzahl meiner Kinder passte und irgendwann fingen Leute in inhabergeführten Läden an, mir auch mal irgendwas obendrauf zu geben, mit dem Verweis “für Deine Kinder”. Das ist mir zum ersten Mal aufgefallen bei einem Gemüsehändler im Kaufpark Eiche und lustigerweise ist es mir immer wieder bei Gemüsehändlern passiert, Hakan im Mix Markt, sein Nachnachfolger Aleks, Frank beim Gemüsestand vorm Preisgewitter, oder bei dessen Ableger beim Bahnhof Kaulsdorf Nord und niemals zu vergessen meine Mix Markt Anna, die mir oft Fleisch günstiger verkauft hat, als es ausgeschrieben war. Jetzt pendel ich in Cuxhaven zwischen Metro, Handelshof, Bananen Fred, dem Umut Markt und schaue nach Mindeshaltbarkeitsware, oder Dingen die aus anderen Gründen dringend weg müssen.

Mein Auftritt beim perfekten Dinner im August 2015, hier die Rezepte.



Die Besucherzahlen des Blogs schnellten ziemlich schnell in die Höhe und in den Hochzeiten hatte ich über 400000 Zugriffe pro Monat. Nach über 500 Rezepten im Blog habe ich beim “perfekten Dinner” bei Vox mitgemacht. Ich hätte anschließend noch bei mehr Formaten, wie z.B “The Taste” mitmachen können, aber mal scheiterte es daran, dass die Aufzeichnungen genau zum Start der Saison, in meinem Beruf erfolgt wären, oder ich wäre zu lange weg von der Famlie gewesen. Von Zeit zu Zeit kam auch immer mal der Vorschlag Kochbücher zu machen, aber da hätte ich mich irgendwie eitel gefunden. Ich weiß nicht, ob ich damit schon am Ende bin, aber eher werde ich mir einen eigenen Youtubekanal zulegen. Der Umzug auf eine Plattform für meinen Blog, die nach dieser unsinnigen DSGVO konform ist und der Verzicht auf Newsletter und Bookmarks, haben mich fast 90 % meiner Leserinnen gekostet, weil der Blog dadurch sein Ranking verloren und nie wieder bekommen hat. Aber was soll noch kommen, wenn man vorher schon über zehn Millionen Zugriffe hatte? Ich mache mich da nicht mehr verrückt.

Mein angebliches Lieblingswort kommt im ganzen Blog in zwölf von über dreitausendfünfhundert Rezepten vor

Ich habe nie versucht mit dem Blog Geld zu verdienen, deswegen habe ich immer weiter tapfer jeden Tag ein neues Rezept geschrieben und veröffentlicht. Die werden ja nicht schlecht und ich warte immer noch auf eine zündende Idee, um wieder auf die alten Zugriffszahlen zu kommen. Viel Interaktion von außen soll jedenfalls helfen, damit der Blog viral geht. Mein Gefühl war jedenfalls immer, dass es irgendwem fehlen würde, wenn ich keine tägliches Rezept mehr schreiben würde und da es mir auch fehlen würde, mache ich einfach immer weiter damit.

Zeitgeschichte Backen mit kleinen Rotzlöffeln


Mein Blog ist teilweise auch sowas wie ein Tagebuch und wenn ich selbst darin stöbere und mal ein Bild meiner Kinder finde, oder eine Geschichte die ich erzähle, dann kommen viele Erinnerungen hoch. Häufig muss ich auch einfach nur lachen, oder frage mich, wie ich das in dem Moment nur so sagen konnte, oder was mich da geritten hat? Ab 2015 hat meine Frau mich ja auch immer wieder gewarnt, schreibe nicht sowas, Deine Kinder lernen jetzt lesen.

Alle nörgeln an meiner Hefemenge beim Pizzateig rum, also mache ich Pizzateig mit 2 Gramm Hefe auf 1 Kilo Mehl, 70 % Hydration und 72 Stunden Reifezeit

Mein Blog macht mir deswegen immer noch so viel Spaß´. weil ich selbst ganz viel gelernt habe. Ich habe die meisten Dinge zum ersten Mal für den Blog gemacht und dabei fotografiert und meine Erfahrugen festgehalten. Man kann in jeder Hinsicht die Weiterentwicklung über die Jahre sehen. Weitestgehend vorzeigbarer ist es ab 2016, aber bis heute habe ich häufig Probleme, das Essen optisch schön zu präsentieren. Das nehme ich mir jeden Tag vor und werde bis zum zwanzigsten Jubiläum weiter daran arbeiten.



Davon hatte ich vor dem Blog null AhnungTeigfladen aller Art

Mein Blog ist mein Rezeptbuch, das früher viele Hausfrauen hatten, die leeren Seiten im Dr Oetker Kochbuch für Notizen, oder Rezepte von Mutter und Großmutter. Mit insgesamt fünf Kindern will ich auch nicht, dass die sich später um diese Notizen streiten. Das Internet soll ja angeblich nichts vergessen, deswegen liegt mein kulinarisches Vermächtnis dann für alle und für immer hier.



Meine besondere LeidenschaftBurger von a-z selbst gemacht

Und nun zu Euch liebe Leser. Der Blog funktioniert nur so gut und so lange durch den Austausch mit Euch. In den zehn Jahren war hier immer viel Kommen und Gehen und Leute die phasenweise viel kommentiert haben, sind dann irgendwann wieder verschwunden, viele lesen hier vollkommen unerkannt mit und treten nie in Erscheinung, Ich freue mich über jeden Klick, einfach nur um zu wissen dass Ihr da seid. Da ich immer noch nichts daran verdiene, ist das Gefühl dass es andere lesen und mögen, das einzige Kapital welches ich daraus schlage.



Mein VorbildStevan Paul

Wenn Ihr mir eine Freude machen wollt, dann zeigt mir dass Ihr da seid, kommentiert es, egal ob positiv, oder negativ. Ich habe immer das Feedback mitgenommen und bin daran gewachsen, wenn ich bei der Zubereitung etwas geändert habe, worauf mich MitleserInnen hingewiesen haben. Falls Ihr Euch nicht nur täglich über mich ärgert, dann empfehlt mich auch gerne weiter.



Mein Lieblingsblogger für immer Mein Westerhase

Bevor wir nun wieder zum Tagesgeschäft übergehen, vielen Dank für die teilweise lange Treue und wenn jemand Fragen, oder Anregungen hat einfach laut reinrufen. Bis morgen,

Euer Jörg Heilemann aka Glatzkoch.

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78 Kommentare

  • Emmaaa

    Ich bin so stolz auf dich Papa, danke, dass es dich gibt. ♥️

    • Danke, dass es Dich gibt. Sonst gäbe es in Ermangelung eines Muttertieres auch keinen Blog. Ohne Deine ständige Demotivation nachdem Du sprechen gelernt hast (so geht kein Salamitoast), hätte Deine Mutter vielleicht statt mir gekocht.

  • Ellen

    Lieber Jörg, herzlichen Glückwunsch.
    Welch eine Leistung!!!! Ich bin nach dem perfekten Dinner bei Dir eingestiegen und eine tägliche Leserin. Du hast mein Kochverhalten nachhaltig verändert. Ich kann Dir gar nicht sagen wie viele Gerichte ich schon nach gekocht habe oder Du mich inspiriert hast. Selbstgemachte Brühe habe ich immer zur Hand. Die ganzen scharfen Soßen stehen immer griffbereit und vieles, vieles mehr.
    Du hast die Lebensmittelindustrie entzaubert und aufgezeigt dass man fast alles selbst machen kann oder er zumindest versuchen. Wenn ich nach Rezepten suche schaue ich erst mal bei Dir vorbei.
    Ich könnte die Lobhudelei noch lange fortsetzen aber ich lass Anderen auch noch etwas Platz.
    Danke, danke danke and a big hug.
    Ellen

    • Vielen lieben Dank, sowas ist für mich Motivation genug für die nächsten zehn Jahre.
      Eine schöne Zusammenfassung meiner “Schandtaten”. Bleibe mir gewogen.
      Gruß
      Jörg

    • Herzlichen Glückwunsch.🍾🥂 Dein Blog ist immer wieder Inspiration und ein tolles Nachschlagewerk, wenn man ein Rezept mit “Gelinggarantie” sucht.👏
      Interessant-vielfältig-Gut beschrieben. 💐
      Danke vielmals für die viele Mühe und auch Deine persönliche Geschichte, die den “Menschen Glatzkoch” zeigt.
      Alles Gute für Dich im neuen Jahrzehnt.🌟

  • Sabine

    Ich les Deine Rezepte gerne vorm Schlafengehen und habe schon viele Anregungen von Dir mitgenommen. Außerdem hab ich dank Dir immer mehr den Spaß am Selbermachen und Ausprobieren entdeckt. Und wenn ich etwas iganz anders mache als Du – pah! Du kannst mich mal! Da bin ich mittlerweile selbstbewusst genug.
    Danke dafür!
    Dir und Deinen Lieben alles Gute und mach weiter so! 😎

    • Liebe Sabine,
      das höre ich zum ersten Mal, dass meine Rezepte auch als Einschlafhilfe taugen. Ich weiß am nächsten Morgen gar nicht mehr, was ich abends zuletzt gemacht habe. Nimmst Du davon noch irgendwas mit? Ich bin gerne schuldig, wenn jemand meine Werke dafür benutzt, um selbst aktiv zu werden. Im Moment probiere ich gerade DIY aus, habe einen Esstisch und eine Sitzbank in der Pipeline, die typisch Glatzkoch sind und in den kommenden Jahren wird auch noch ein bisschen Gemüse und Obst aus dem Garten dazu als Thema kommen. Schönen Gruß
      Jörg

  • Frank

    Das Kompliment deiner Tochter kann und will ich nicht toppen. Deshalb einfach DANKE für viele Anregungen und unterhaltsame Stunden.

    Liebe Grüße von einem ewig stummen Leser.

    • Hallo Frank,

      vielen lieben Dank für das Outing.
      Ich hoffe Du kannst mit den Rezepten etwas anfangen.
      Ich freue mich sehr, dass Du dabei bist.
      Gruß
      Jörg

  • Jessica

    Glückwunsch zum 10. Geburtstag!
    Ich schaue fast jeden Abend in Deinen Blog, das gehört bei mir eigentlich schon zum Abendritual! Und es ist immer interessant – sogar wenn es um Fleisch oder Fleischersatz geht (beides nicht so mein Ding). Aber Selbermachen und Gemüse und und und … immer gibt es viel zu entdecken.

    Auf die nächsten 10 Jahre!!

    • Hallo Jessica,

      Du bist wirklich ewig dabei. Du kommentierst nicht oft, aber ich merke immer dass Du da bist.
      Vielen Dank dafür und vieleicht mal in Cuxhaven?
      Schönen Gruß´
      Jörg

  • Patrick

    Wow, 10 Jahre Glatzkoch.

    Herzlichen Glückwunsch Jörg! Und Danke! Rezepte meist super, Texte immer grandios. Ich überlege gerade was öfter vorkam: Rezept nachkochen oder vor lachen fast einpinkeln…?!

    Schon wirklich Wahnsinn wie sich mein Kochverhalten dank dir verändert hat. Auch wenn ich mich an dieser Stelle, jetzt mal outen muss: ich hasse Mengenangaben, ich hasse Küchenwaagen. Rezept entdecken, alles hinstellen, dann einfach los kochen und gar nicht mehr auf‘s Rezept schauen…so geht es bei mir immer ab. Und geht auch wirklich (fast) nie in die Hose. Gut, schmeckt vielleicht jedes Mal ein wenig anders, aber scheiß drauf.

    Naja, nur backen…und da hast du mich ja mit Pizzateig und solchen Sachen ja auch überzeugt, die selbst zu machen…2x probiert. Kläglich gescheitert. Ich hasse Teig. Verfickte Scheiße (war mir wichtig kurz zu schimpfen in der Gratulation!) hab ich geflucht als ich erstmals hier so einen scheiß klebrigen Drecksteig an der Hand hatte. Teige ohne ans Rezept zu halten, funktioniert irgendwie null. Aber da ich ja auch unglaublich schlau bin, naja, da gab es halt nur eine Lösung: Alles was mit backen zu tun hat, macht die Frau. Küchenmaschine geschenkt, Waage kann sie, im Gegensatz zu mir bedienen…also bleibt festzuhalten das du unser Kochverhalten definitiv nachhaltig verändert und verbessert hast.

    Also auf die nächsten 10 Jahre hier. Und allen ein schönes Pfingstwochenende. Vor allem Peter „on fire“, hoffe den Herd bekommt er wieder hin.

    • Herzlichen Glückwunsch.🍾🥂 Dein Blog ist immer wieder Inspiration und ein tolles Nachschlagewerk, wenn man ein Rezept mit “Gelinggarantie” sucht.👏
      Interessant-vielfältig-Gut beschrieben. 💐
      Danke vielmals für die viele Mühe und auch Deine persönliche Geschichte, die den “Menschen Glatzkoch” zeigt.
      Alles Gute für Dich im neuen Jahrzehnt.🌟

      • Lieber Udo, vielen Dank. Die Geschichte hängt man sich normalerweise nicht um den Hals, aber nach zehn Jahren musste sie einfach mal erzählt werden. Vielen Dank für deine warmen Worte, auf die nächsten zehn Jahre.

    • peter eitel

      @ Hi Patrick, nanü?? Meinst du mit Peter ” on fire ” etwa mich??
      Scheint ja wohl so zu sein…
      Na das finde ich ja mal grandios wenn hier in den Kommentaren so über Bande gespielt
      wird. Ich mag das total gerne, wenn es in der Community bissele brummt.
      ja herzlichen Dank für deine Anteilnahme, und ich kann dich sogar beruhigen.
      Mit viiiiel Geduld und meditativer Versenkung habe ich tatsächlich die klebrige Matsche
      wegbekommen. So sauber war mein Ceranfeld seit der Auslieferung noch nie.
      Wenn der Qualm nicht so stinkig und wahrscheinlich brutalst giftg wäre, könnte man
      glatt diesen dämlichen Stunt als ultimative Motivationshilfe betrachten, um endlich mal
      wieder den Herd auf Vordermann zu bringen. Aber man muss ja nicht immer gleich
      zum Äußersten greifen…..
      Liebe Grüße und auch dir ein feines Wochenende.

      • Patrick

        Na wer soll denn Peter on Fire sonst sein?

        Schön das du das Kochfeld wieder sauber bekommen hast. Nächstes Mal aber unbedingt filmen wenn die Flammen hochschlagen. Und bei lustigen Löschversuchen, irgendwas von „Flambieren ist nix für Peter“ murmeln.

        • peter eitel

          Scherzkeks….
          Aber es stimmt schon, flambieren is nix für mich, und das mit dem Löschen
          war echt übel. Diese geschmolzenen Kunststoffe kann man nicht ” er-
          sticken” wenn da noch Hitze drin ist. Flammt sofort wieder auf. Zum
          Glück war ich schlau genug, kein Wasser zu nehmen. dann wäre mir
          die Kacke explosionsatig verpufft und ich hätte nachträglich noch ne
          Gosche voller Pubertätsakne – Narben kassiert. Weiaweia.
          Du scheinst ja offensichtlich hier auch genau mitzulesen. Tjaja, was ein
          Blog so taugt merkt man am besten in den Kommentaren. ich gucke hier
          echt jeden Morgen rein und lese prinzipiell alle Kommentare. Da kommt
          schon viel witziges oder auch schlaues Zeugs. I like that.

        • Das wär noch die Härte, wenn man erst filmt, bevor man löscht

      • Ich bin jetzt seit 8:00 Uhr heute Morgen unterwegs und war erst beim Bananen Fred, dann habe ich Friedrich über die Landstraße 130 km in 2,5 Stunden nach Hamburg gebracht zum Bahnhof, weil ich ihn beim ersten Mal alleine nach Berlin fahren nicht umsteigen lassen wollte. Zurück bin ich dann in anderthalb Stunden über die Autobahn nach Cuxhaven gefahren, allerdings 80 km weiter oder so. Jetzt noch schnell zum Handelshof und schauen, was es da an Fleisch gibt, dann ist Pfingsten. Dir auch frohe Pfingsten.

  • peter eitel

    TSCIHGDARASSABUMM TÄTRÄTÄÄÄ
    HOSIANNA UND JODLDIJÖÖÖööööööööööörg

    ( oder so ähnlich halt —- hauptsache Blaskapelle )
    Tja mein hübsch eigefädelter Uberraschungsgruß ist ja leider in die Hose gegangen
    und dann habe ich gestern auch noch wegen spontanen Besuchern tatsächlich vergessen um Punkt 12 was abzufeuern…..so what, also :

    Lieber Jörg,
    möge dieser Tag ein wundervoller werden an em eure Kinder dir das Haupt mit selbstgepflückten Blumenkränzen krönen und dich deine FrankoFranzösiche Gangster-
    braut an späten Abend so hübsch anschnurrt,
    nachdem es einen gediegenen Tag lang eine prächtige Runde ” alle kommn vorbei,
    ich brauch nich rauszugehen…..” ( weißt schon, gell ) gegeben hat. Wetter in Cux ist
    anscheinend gut. Und wenn’s nieselt, sitzt ihr halt im schnieken Wintergarten. Wie?
    noch nicht fertig? So what the fuck – das ganze Leben ist ne Baustelle. Kritisch wird’s
    erst, wenn man nix mehr zum Wurschteln hat. Und noch kurz was von wegen
    Orangenbäumchen – ist nicht vergessen, und jetzt wäre ein mehrfach guter Zeitpunkt
    dafür, aber es ist echt beknackt kompliziert, das so aus der Ferne zu deichseln…

    Meine Laudatio kann ich mir ja jetzt sparen, da haben schon andere, schnellere mit
    begonnen und das ist alles Perfekt, was die so schreiben.

    Bleibt mir nur noch zu sagen, dass ich ( klingt vielleicht komisch ist aber so gemeint)
    sehr dankbar bin für das, was du hier machst.
    Für mich ist das nicht einfach ein Kochblog, sondern in mehrerer Hinsicht ein großes
    Geschenk: Selbstverständlich auch an dich selbst, weil ich denke, dass nix einen
    Menschen so zufrieden macht, wie eine Sache beinhart durchzuziehen; dann aber
    auch an deine Familie und Besucher, die du liebevoll bekochst und nicht zuletzt eben
    auch an alle, die hier mitlesen und mit denen du das einfach teilst.
    Sowas nenne ich mir wahre Großzügigkeit.

    • Lieber Peter, vielen Dank für deine netten Worte. Heute würde ich gerne mit allen die hier lesen zusammen feiern. Klappt aber ja leider nicht deswegen wird es darüber sicherlich irgendwas bebildertes geben. Ich weiß aber meiner Zeit jedenfalls nichts sinnvolles anzufangen, als sie mit euch zu verbringen. Auf die nächsten zehn Jahre. Gruß Jörg

      • peter eitel

        Glaube mir: wenn ich irgendwo in der Nähe wäre, stünde ich unangemeldet an
        eurer Gartentür und würde mit von Nachbarn gemopstem Strom meinen
        Gitarrenamp volle Pulle aufreißen und dir ein Blaskonzert abfeuern, dass dir
        deine nicht vorhandenen Haupthaare ne neue Fönfrisur bekommen.
        Ist halt leider so weit weg und für mich mühselig. Aber ich freue mich auf jeden
        Fall auf noch weitere 10 Jahre.
        Mich hast du jetzt nun mal an der Backe und wenn ich hier in den Kommentaren
        verschwinde, weißt du, dass ich meinen letzten Schnaufer gemacht habe. Isso.

        • Ich bin so müde und seit heute morgen unterwegs ich muss ne halbe Stunde pennen. Als ich aus Hamburg wieder da war, musste ich drei verschiedene Essen kochen und als ich mich gerade hinlegen wollte, meinten Maga und Elisabeth, ich solle mal eben mit ihnen zu Action fahren und Wasserpistolen kaufen. Habe ich natürlich gemacht.

  • suse

    Hi – auch ich lese sehr gerne deine Rezepte. Was mir vor allem gefällt, ist, dass du so authentisch bist – z.B. dein Interesses für Balkanküche und die Tatsache, dass du keinen Fisch magst. Das hebt sich von vielen Einheits-Trend-Kochblogs ab.
    Was ich mich manchmal frage – hast du Solarenergie – bzw. ich sehe, dass du beim Einkaufen sparst, aber bei den Energiekosten eigentlich nicht.. (Ich kene Leute, bei denen ist es eher umgekehrt, sie achten nicht auf den Preis, aber sie verwenden ihren Ofen aus Energiespargründen so zweimal im Jahr und würden nie irgendwelche Sachen stundenlang köcheln lassen)

    • Hallo Suse, wir haben das Haus letztes Jahr gekauft und das hat 200.000 € gekostet. Plus Nebenkosten und Renovierung sind wir locker noch mal über 100.000 € dazu losgeworden. Wir sind jetzt beim renovieren teilweise schon in der zweiten Runde, weil die Handwerker ursprünglich Dinge falsch gemacht haben, in der Ausführung, oder die Farbe hat Wasser gezogen und schimmelt dann plötzlich, obwohl die Wand darunter trocken war. Jetzt sind wir noch im Wintergarten und der Garten draußen muss auch gemacht werden, plus der Carport, plus der Schuppen im Garten. Fotovoltaik ist natürlich ein Thema, aber das soll angeblich noch günstiger werden. Ich könnte mir auch Wind vorstellen, weil bei uns immer eine steife Brise weht Innerhalb der nächsten fünf Jahre, werden wir da sicherlich irgendwas tun

  • Anne

    Hallo Jörg, ich schau jeden, aber auch wirklich jeden Tag rein.
    Du glaubst gar nicht, wie sehr ich deinen Blog mag.
    Ich lerne rein übers sehen. Fremdsprachen sehr gerne, aber ich muss die Vokabel einmal sehen, dann läufts, hören nützt mir nichts.
    Also, deine Bilder bringen mir mehr als tausend geschriebene Rezepte.
    Deine Kinder sind zu beneiden, was du ihnen bietest, ist mehr, als die meisten Kinder bekommen. Die werden sich in 100 Jahren noch erinnern: Weisst du noch, die Pizza von Papa…

    • Hallo Anne. Wir waren ja untypische arme Eltern, weil wir Bildung und alles hatten, nur eben kein Geld durch meine Insolvenz, weil ich im Laden einmal falsch abgebogen bin. Deswegen war mir wichtig, dass meine Kinder zwar wissen, dass wir nicht unbegrenzte Mittel haben, aber trotzdem alles mitmachen konnten und zusätzlich noch besser essen durften, als Leute mit viel Geld auf dem Konto. Außerdem hat mich das Schreiben wieder zu einem glücklich Menschen gemacht, der plötzlich nicht mehr der war, der pleite gegangen ist, Sondern der, der immer kocht. Das tat mir gut. Schönen Gruß von Jörg

  • Kochaddict

    Moin Jörg,

    weiss gar nich wie lang ich hier schon regelmässig mitlese, auf Jeden schon einige Zeit , danke für deinen coolen Blog und die Zeit und Energie die du reinsteckst, auf die nächsten 10 Jahre …und ehrlich die Bilder/Präsentation haben schon erheblich an Qualität zugenommen 🙂

  • Ursula

    Herzlichen Glückwunsch, was für eine Geschichte!

    Das mit dem Unsichtbarsein wollen kann ich sehr gut nachvollziehen, habe ich immer, wenn etwas im Leben nicht so gut oder schnell funktioniert wie ich das möchte. Umso schöner zu lesen, wie heilsam die Flucht nach vorne schließlich sein kann. Insolvenz ist ja schon ne ziemliche Katastrophe.

    Ich weiß nicht, wie lang ich schon mitlese. Es werden ein paar Jahre sein. Die aber täglich, ohne würde mir was fehlen. Was mir besonders gefällt, ist die “Normalität” und Alltagstauglichkeit der Rezepte. Gerade deshalb kann ich immer wieder Anregungen mitnehmen – ich bin auch vom Team “einfach, ehrlich, lecker”.

    Die schnoddrigen Beschreibungen machen das Ganze noch dazu unterhaltsam. Macht einfach mehr Spaß als politisch korrekte, hochglanzpolierte Sprache.

    Auf weitere 10 Jahre kreative Küche! Alles Gute!

    • Vielen Dank liebe Ursula, das ist mir am Anfang immer wieder vorgeworfen worden, dass mein Essen nichts besonderes ist. Da die meisten Menschen nicht jeden Tag etwas außergewöhnliches essen können, oder wollen, ist das genau meine Lücke. Einfache und solide Gerichte, besonders lecker zu kochen

  • Suse

    Hi Jörg, hast du meinen Kommentar gelöscht? Oder habe ich ihn vergessen abzuschicken?

  • Maren

    Herzlichen Glückwunsch, lieber Jörg! Ich gehöre zu denen, die fast jeden Tag einmal in deinen Blog gucken und nie etwas kommentieren……😉🙂 Ich hab schon viele Anregungen bekommen obwohl ich schon fast 70 bin und viel koche. Danke dafür!

  • Gabi

    He Jörg,
    🥁🎶 herzlichen Glückwunsch zum 10. Jubiläum 🥳!!
    Auch ich bin beeindruckt von Deiner Geschichte. Und zeitgleich bestätigt, das was G‘scheites zu Esse‘ wirklich Leib und Seele zusammenhält. Ich lese auch (fast) täglich mit und lass mich – neben den Texten und Bildern – über die Kommentare inspirieren. Ich lach mich manchmal echt schlapp 😂
    Und, vielleicht ohne es zu wissen, hast Du mit Deiner täglichen Online-Rezept-Illustrierten mir durch die schmerzhaftesten Phase meines Lebens geholfen. Jedenfalls war auch mein verstorbener Liebster sehr angetan vom kulinarischen Wandel, den Deinen Blog auf unseren Esstisch zauberte.
    Ich freu mich auf jeden neuen Tag mit Dir hier. Wenn ich mal wieder gen Küste komme, besuche ich Dich und Deine Sippe. Is‘ ja nicht so weit.
    Frohe Pfingsten aus der Nordheide 🌸 Gabi

    • Hallo Gabi,
      das habe ich gesehen, dass Dein Mann an Krebs verstorben ist. Ich versuche zu dokumentieren, dass es immer weiter geht, egal wie.
      Für sein Glück ist man auf der anderen Seite immer selbst zuständig, je nachdem wie man sich darauf einlässt. Fall Du mal nach Cuxhaven kommen magst, immer gerne.

  • Barbara

    Herzlichen Glückwunsch zu 10 Jahren Blog!
    Durch dich haben die Hackfleischbällchen im Tomatensugo ihren Schrecken verloren, sind seither nie mehr zerfallen 😉 Und ich bewundere deinen Elan alles, aber auch wirklich alles selber zu machen.

    Das mit dem Falschabbiegen haben wir auch hingekriegt. Es war kurz vor dem unter der Brücke landen.
    Wie heißt es, das Geld ist nicht weg, es hat nur jemand anderes.

    Alles Gute für dich und deine Familie. Und weiter so!

  • Kathi

    ich weiß gar nicht mehr wie ich auf Deinen Blog gestoßen bin, es ist schon ein ganzes Weilchen her – ich möchte ihn aber nicht mehr missen. Andere lesen täglich die Zeitung, ich muss einfach 1x täglich nachlesen was heute bei Dir gekocht wird. Deine Art zu kochen ist total mein Geschmack:
    – Einfache Zutaten (was man da so mal im Kühlschrank hat bzw. was da so gerade eben im Supermarktregal liegt)
    – Einfache Deko (ich muss immer über die Petersilie lachen, die am Ende den grünen Tupfer ins Bild bringt).
    – “Kinderleichte” Zubereitung. (Das erinnert mich an frühe Jugendzeiten meiner Tochter, die gemeinsam mit Freundinnen alleine Spaghetti mit Tomatensoße kochen wollte. Verwundert – Zitat: “Die wollten dafür M… (Anmerkung: die Nudeln mit der Fertigsoße) kaufen, da habe ich gesagt, Tomatensoße kann man doch ganz einfach selber machen. Und dann habe ich mit denen “unsere” Tomatensoße gekocht.”)
    – Einfach lecker! … (Ach, das könnte ich in den nächsten Tagen so oder so ähnlich auch gleich mal kochen.)
    Ganz egoistisch wünsche ich Dir für die nächsten 10 Jahre weiterhin viel Freude beim Kochen und bedanke mich ganz herzlich, dass Du diese Freude mit uns teilst.

  • Miriam

    Auch von mir herzlichen Glückwunsch zum Jubiläum! Jeden Tag freue ich mich auf deinen Blog, daher mach bitte noch lange weiter. Mein Mann findet dich auch super, weil ich regelmäßiger Salat mache, seit ich deinen Spruch vom nicht stattgefundenen Essen zitiert habe😉
    Bleib wie du bist und danke, dass wir daran teilhaben dürfen.
    Liebe Grüße Miriam

    • Liebe Miriam,
      mir bleibt ja scheinbar nichts anderes übrig als weiterzumachen.
      Salat ist echt sooooo wichtig, schon alleine für die Hirnzellen.
      Vielen lieben Dank

  • Ute Franz

    Hallo Jörg, herzlichen Glückwunsch zum 10jährigen! ich bin täglich auf Deiner Seite, viele Inspirationen haben schon den Weg in unsere Küche genommen. Alles was nachgekocht wird, ist bestens angenommen worden. Selber kochen ist ein Weg zum preiswerten Essen mit hochwertigen Lebensmitteln. Nach dem ich Deinen Beitrag gelesen habe, sind mir einige Sprüche, die mein Vater gerne benutzte ein;

    Spare in der Zeit, so hast Du in der Not
    Wenn Du denkst es geht nichts mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her
    Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren.

  • Gregor

    Moin Jörg!

    Deine offenen Worte heute über deinen Lebensweg, die schwierigen Umstände und die Bedeutung des Blogs für dich selbst haben mich sehr bewegt und mich dazu gebracht, mich nun als treuer Leser zu outen.

    Auf dein Blog bin ich das erste Mal vor etlichen Jahren gestoßen, auf der Suche nach selbstgemachter Brühe. Alter, war ich geflasht von deiner damals schon umfangreichen Brühe-Bibliothek! Und dann noch dein schnoddrig-witziger Schreibstil dazu (der mich bis heute schmunzeln bis laut lachen lässt)! Also habe ich mir auch die anderen Rezepte vergnügt reingezogen und habe über die Jahre schon etliche Inspirationen für mein eigenes bescheidenes Kochen für mich und meine nicht-kochende Frau mitgenommen – auch dank der immer bebilderten Einzelschritte! Dein Blog ist in meiner Bookmark-Schnelleiste auf Platz 1.

    Ich wünsche dir und deiner liebenswerten Familie alles Gute und danke dir für dieses Blog als Bereicherung meines Lebens!

    Liebe Grüße aus Hamburg

    • Hallo Gregor, ich freue mich sehr von Dir zu lesen. Ich war heute auch schon in Hamburg, musste aber gleich wieder zurück. Wie Du vielleicht gelesen hast,
      sind Leser meines Blogs auch immer zum Essen eingeladen. Falls es Euch mal nach Cuxhaven verschlägt, lasse es mich wissen. Mit Ehefrauen die nicht kochen, kenne ich mich aus.
      Gruß
      Jörg

  • Esther

    Gratulation zu 10-jährigen Jubiläum!

    Es ist enorm, Deine Seite ist ein Nachschlagewerk, was Du Deinen Kindern einmal hinterläßt ist wunderschön!
    Ich fühle mich hier seit ( leider erst ) einem Jahr wohl, finde Deine Foto aus dem Leben und herrlich normal. Wie Du auch Tiefpunkte aus Deinem Leben frei äußerst, wieder auf die Beine gekommen bist, alles sympathisch, menschlich, bodenständig.

    Du bist nicht eitel, läßt die Schreiber auch untereinander in Kontakt treten, was nicht überall gerne gesehen wird. Ich habe das bereits anderes erlebt, das ist das Zeitalter der Narzissten. ( Davon nehme ich mich freilich aus, wie wir in Köln bei Kritik zu sagen pflegen: „Isch ben en Engelsche, Do Aaaschloch!“ )

    Ich wünsche Dir und uns noch viele schöne Ideen, Speisen, ein inspirierendes, fröhliches Miteinander – kurzum Genuss! Falls ich einmal nicht mehr mitschreiben sollte, bin ich entweder gelähmt oder verstorben. Derweil bleibe ich Dir gewogen. Du bist nicht artig, aber einzigartig.

    Einfach nur: Danke!

    • Liebe Esther, auch an Dich. Wenn es Euch mal nach Cuxhaven verschlägt seid Ihr gerne auch für ein paar Tage zum Essen eingeladen.
      Meine Seite ist ein Treffpunkt für Gleichgesinnte. Ich möchte dass sich hier alle wohlfühlen und irgendwie teilnehmen und mitmachen,
      so wie es gefällt. Das lebt von der Interaktion. Vielen lieben Dank
      Jörg

      • Anne

        Hallo Jörg,

        Ich lese auch erst seit ca 1, 2 Jahren mit, denn mit Vorbereitung und dann Beginn meiner Schwangerschaft war es mir sehr wichtig, nahrhaft selbst zu kochen. Ich war damals auf der Suche nach einem Rezept für Brühe und war sehr beeindruckt von deinem Arsenal!

        Stand heute:
        Ochsenschwanz- und Gemüsebrühe stehen eingeweckt bereit, Huhn und Knochenbrühe wurden schon verkocht, Toast aus Sauerteig wird regelmäßig gebacken, der Metzger um die Ecke wird kennen gelernt, frisch gewolftes Rind ist ja echt der Knaller.

        Ich habe noch nicht alle guten Quellen entdeckt und leider zieht meine Familie nicht mit – mein Mann ist wirklich ein großer Fan von Fertig-essen.

        Aber Schritt für Schritt wird es, da bin ich sicher.
        Leider ist heute beim verbacken von Resten des Sauerteigs das Glas vom Ofen in tausend Teile zerborsten, immerhin 9 Jahre Nutzung sind geschafft.

        Wenn Ersatz da ist freue ich mich aufs einkochen der nächsten Brühe!

        Ich schaue täglich hier rein. 🙂

        Liebe Grüße aus Leipzig!
        Anne

        • Hallo Anne,
          vielen lieben Dank nach Leipzig.
          Ich bin gerne zur Abwechslung auch mal ein gutes Vorbild.
          Was stimmt nicht mit Deinem Mann und wie kannst Du mit ihm
          Kinder bekommen? Meinst Du den bekommen wir noch hin?
          Notfalls schickst Du ihn mal zwei Wochen zu uns, danach ist
          er geläutert. Freue mich sehr von Dir zu lesen.
          Gruß
          Jörg

          • Anne

            Tja, ich sach ma
            irgendwas ist ja immer, nich wahr? Doch meine Kreationen werden gern und lobend gegessen und grundsätzlich ist hier schon alle Fan von frisch und selbst gemacht, es ist eher so ein convenience-Ding. Langer Tag, alle platt, zackbumm, lieferdingsdo. Der Glatzkochzwangsbesuch als ultima ratio , sehr schön! Ich interveniere weiter vor Ort damit es nicht so weit kommen muss. Mein Sauerteig wird heute Abend noch Dank kaputtem ofen erstmals zu Brot aus der Pfanne, das hab ich auch hier vom Blog. Auf die nächsten 10 Jahre Rezepte!

          • Hallo Anne, Not macht erfinderisch 😉

            Wir hatten heute den ersten Spargel, weil wir zwei Jahre gar keinen hatten, nachdem meiner Frau der Geschmackssinn nach der ersten Coronainfektion durcheinandergeraten ist. Bitter ging als Geschmacksrichtung gar nicht mehr. Gestern beim Bananen Fred habe ich 5 Kilo für 15 Euro bekommen, da musste ich es wieder mal probieren. Heute Spargelsuppe und Spargel aus dem Ofen mit Ofenkartoffeln aus der Heißluftfritteuse. Ich sage mal so, wenn man hier drei Monate michtkocht, braucht man keinen Lieferdienst und kein Fertigfutter mehr. Ich koche auch meistens ziemlich gut mit der Saison, das heißt man kann sich mittlerweile aus zehn Jahren z.B. im Mai anschauen, was man gerade kochen könnte. In zehn Jahren dann aus zwanzig Jahren.

  • Ingo O.

    Auch von mir herzlichste Glückwünsche zum 10jährigen Blog-Jubiläum!

    Ich bin ebenfalls Fan von Stevan Paul. Auf der Suche nach Leuten, die Rezepte von ihm nachkochen, bin ich ca. 2017 auf Dein Blog gestossen. Seit dem lese ich hier wirklich täglich mit. Bei Dir wird es wirklich nie langweilig. Und ich habe vollsten Respekt davor welche Mühe Dur Dir jeden Tag gibst.

    Ich wünsche Dir und Deiner Familie alles Gute! Auf die nächsten 10 Jahre und noch viele hunderte Liter Brühe 🙂

    Viele Grüße
    Ingo O.

    • Vielen lieben Dank,
      ich freue mich total, wer sich hier plötzlich zeigt und als LeserIn outet.
      Das berührt mich sehr. Lustig wie man sich gegenseitig findet. Stevan Paul ist zumindest ein
      gute Aufhänger. Ich muss unbedingt das vegetarische Japanbuch haben.
      Gruß
      Jörg

  • Die besten Glückwünsche hast ja da oben schon von deiner Tochter Emma bekommen. Das kann ich natürlich nicht toppen. Also ganz direkt: auf die nächsten 10 and keep cooking. Und danke für den “Shout Out”, wie das heute unter Wrappern so heißt.

  • Vera

    Hallo Jörg, ich bin erst seit kurzem “dabei” und schon Fan!
    Wie das kam? Ich hatte einen riesigen Chinakohl in meiner Gemüsekiste und keine Ahnung, wie ich den verarbeitet kriegen sollte. Habe mich dann gefragt, ob man daraus wohl auch Krautsalat machen kann. Die Antwort fand ich hier. Blieb nichts übrig von meinem Chinakohl.

    Was ich neben deiner Art zu kochen hier so angenehm finde ist das Unkommerzielle. Hier bleibt man unbehelligt von Werbung, Pop-Ups, Newsletteranmeldung, Produktempfehlungen, Affiliate-Links und Hochglanzfotos. Dein Schreibstil ist genauso unkommerziell. In der heutigen Zeit leider die Ausnahme. Umso bemerkenswerter, wo du das Geld ja durchaus hättest gebrauchen können.

    Hatte mich bereits gefragt, ob Kommentare und Nachfragen erwünscht sind. Da werde ich in Zukunft nicht zwei Mal überlegen.

    Vera

    • Hallo Vera,
      erstmal ist das immer nur Hobby gewesen und natürlich mache ich Werbung, wenn auch kostenlose,
      für die Pfannen von http://www.diePfanne.com, oder jetzt zuletzt habe ich mal den Zitronenschieber positiv beschrieben, oder die Messer von Victorinox und seit acht Jahren schon meinen ESGE Zauberstab. Das ist aber nur als tatsächliche Empfehlung für Euch gedacht und nicht, weil ich daran etwas verdienen würde. Das macht einem das Leben in der Küche leichter. Ich habe übrigens auch Sauerkraut aus Chinakohl gemacht. Das ist richtig lecker.

  • Torsten

    Moin moin Jörg,

    beste Glückwünsche von mir zum 10jährigen Jubiläum. Ich bin fast täglich auf deinen Blog seid dem du beim perfekten Dinner warst. Ich mag deine direkte “einfache” Art und irgendwie auch deine Anfänge mit bescheiden Mitteln. Ich habe großen Respekt wie du aus wenig immer viel machst, aber das ist auch genau mein Ding. Das sparen oder alles selber machen finde ich spitze nicht weil ich es muss sondern weil ich es kann. Die Basic Rezepte wie Brühe, Pizzateig und etc. sind fester Bestandteil bei uns zu Hause geworden.

    Mit freundlichen Grüßen aus den echten Norden

    p.s. hier kocht die Frau auch nicht. Ihre Aussage lautet: „Du machst das ja so gerne“

    • Hallo Torsten,
      noch echterer Norden als Bremen, oder Cuxhaven? Meine Faustformel ist immer, dass man das was man nicht an Geld für das Material ausgibt, muss man durch Zeit und Arbeit kompensieren. Diese “einfache” Art würde vielen Leute gut zu Gesicht stehen, die nur Fertigfutter erwärmen, oder irgendwo Essen bestellen. Das gibt einem so viel Freiheit und man kann immer reagieren, wenn man selbst, oder Familienmitglieder Hunger bekommen, egal um welche Tageszeit. Phantasie und Erfahrung spielen auch eine große Rolle, aber das bekommt man nur, wenn man es eben auch tut.
      Gruß
      Jörg

  • Britta

    Ich weiß gar nicht, wie lange ich Deinen Block schon verfolge. Ich weiß nur, drauf gekommen bin ich über das Fratzenbuch und die ThermoMix Gruppe, aus der ich nach ein paar Wochen mit Bravour rausgeflogen bin. LOL

    Ich habe schon zig Rezepte nachgekocht. Von Ketchup über Senf, diverse Braten und natürlich den legendären Hefeteigen für Pizza.

    Daher muss mal ganz laut DANKE sagen, denn Deine Rezepte sind nicht nur lecker, der Block ist auch absolut unterhaltsam und witzig geschrieben.

    Auf die nächsten 10 Jahre.

    Prost

    Britta

    • Hallo liebe Britta,
      vielen Dank für die warmen Worte. Ich kann mich ehrlich gesagt gar nicht mehr daran erinnern, dass ich mal in einer Thermomixgruppe gewesen bin. Wenn Du moch da gelesen hast, war es das auf jeden Fall wert. Auf die nächsten zehn Jahre.
      Gruß
      Jörg

  • Klaus Stefan Kilian

    Tatsächlich schaue ich jeden Tag auf Deinem Blog vorbei. Manchmal, wenn ein Rezept gleich nicht meinen Geschmack trifft, mach ich gleich wieder zu, meist jedoch schaue ich bis zum Ende, hole mir die ein oder andere Anregung und ganz ab und zu kommentiere ich auch mal 🙂
    Vielen Dank für Deine Mühe und bleibe noch lange aktiv

    LG aus Württemberg

    Klaus

  • Ellen

    Liber Jörg, wir planen tatsächlich mal in den Norden zu fahren. Freiburg liegt halt schon weit weg und ich war noch nie an unserem Meer. Durch ein Onlinespiel haben wir Freunde in Hamburg bekommen die uns unbedingt dort haben wollen. So bietet sich das an beides zu verbinden. Kennst Du zufällig Leute die privat vermieten? Die Hotelmenschen sind wir nicht. Meine E-Mail Adresse solltest Du wohl haben. Ich würde mich sehr freuen wenn das klappt.
    LG Ellen

    • Zum Essen seid Ihr natürlich gerne eingeladen. Ich kenne jemanden, der bei der Tourismuszentrale arbeitet und jeden kennt. Vielleicht hilft Dir das schon weiter?

  • Ellen

    Ja das wäre super.

  • Tom

    Ahoi Jörg! Bist nen guter Mann. Weiter so.

    lg Tom

    P.S.: Kauf doch mal öfters bei deutschen Qualitätsbauern-Hofläden statt Waren vom Mixmarkt mit Massentierhaltung aus Transkastanien. Geld haste ja inzwischen genug. Zwinker.

    • Ich habe bestimmt seit einem 3/4 Jahr nichts beim Mix Markt gekauft und habe nicht genug Geld. Aber danke für die Belehrung. Ich gehe im Moment meistens zum Handelshof

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