Steak im Baconmantel – Männeressen in 30 Minuten

Damit brauche ich meiner Frau gar nicht zu kommen und deswegen musste ich mit dem Steak im Baconmantel warten, bis sie mit den Kindern für eine Woche an der Nordsee war. Sowas kann man auch in der Woche schnell für die Familie machen, wenn man mal in 30 Minuten am Tisch sitzen möchte. Das ist bei uns eher die Ausnahme aber für mich alleine, fand ist das genau richtig.

Zutaten pro Nase:

300 Gramm Rinderhüfte
1 Paket Bacon 100 Gramm
Schmalz zum Anbraten
Salz 
Pfeffer
Tomaten
1 Zwiebel
Basilikum
Essig
Öl

Steaks circa daumendick schneiden

Steak mit Bacon einwickeln

Schmalz in der Pfanne erhitzen

Während das Schmalz erhitzt, zerkleinere schon die Tomaten für den Salat

Steaks bei Vollgas 3 Minuten pro Seite braten. Den Ofen auf 100 Grad stellen, damit das Fleisch nach dem Braten noch kurz in der Restwärme durchziehen kann.

Zwiebel zerkleinern

Tomaten und Zwiebeln in eine Schüssel geben.

Basilikum nicht vergessen

Hier brät jetzt schon die Rückseite des Steaks. Mit der Farbe nach drei Minuten, bin ich schon sehr einverstanden. Ich erwähne das nicht gerne, weil ich es eigentlich hätte wissen sollen, mit Schmalz brät das viel geiler als mit Öl. Wenn das Fleisch von jeder Seite drei Minuten gebraten wurde, kommt es schnell in den Ofen, der aber dann sofort abgestellt wird. Das Fleisch soll nicht mehr nachgaren, sondern nur noch durchziehen, damit es schön saftig wird.

Salz und Pfeffer, Olivenöl und Balsamico zum Marinieren in die Salatschüssel geben.

Den Salat gleich in einen Teller umfüllen, geht ja sofort los.

Ich lasse das Fleisch nur so lange im Ofen, bis ich den Tisch gedeckt habe, jetzt noch schnell Pfeffer und Salz aus der Mühle darüber streuen und ein bisschen Grünkraut für das Auge auflegen.

Hurra, echtes Männeressen

Wäre ich Single, würde ich höchstwahrscheinlich fast nichts anderes mehr essen als Steak und Salat. Was ich an Sättigungsbeilage einspare, würde ich mehr an Fleisch essen. 

Durch den Baconmantel ist das Fleisch unheimlich saftig und natürlich schmeckt das auch gut, weil Fett ein Geschmacksträger ist. Hier extra für Euch der Anschnitt. Genau meine Welt.

Wer will noch mal, wer hat noch nicht?

Beim Braten von Steaks werden eigentlich die gleichen Fehler gemacht, wie bei Schnitzeln. Nicht genug Hitze und zu lange Verweildauer in der Pfanne. Dann wird alles trocken und zäh und man fragt sich, wieso aus so einem Stück Fleisch nicht mehr wird?

Knackig von beiden Seiten braten und danach kurz ruhen lassen, ist das Geheimnis eines tollen Steaks, auch wenn das wie hier, nur relativ bescheidene 13 Euro pro Kilo kostet. Das ist die Einsteigerklasse bei Rind zum Kurzbraten, aber das lebt eben von der Zubereitung.

Mit Steaks ist es irgendwie wie mit Wein. Da fängt man irgendwann mit dem pappüßen Zeug an und arbeitet sich dann zu den trockenen Tropfen durch. Bei Steak geht es von der zerbratenen Schuhsohle, mit der Erfahrung dann zu medium, oder medium rare rüber.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachbraten und einen guten Appetit.

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