Bananenbrot – total einfach

Mögt Ihr gerne so richtig braune Bananen? Ich kenne eigentlich niemanden, der die noch am Stück isst, wenn die Schale viele braune Punkte hat und erst recht nicht, wenn die Schale durchgehend braun und die Banane richtig weich ist. Dummerweise schmecken Bananen nie mehr nach Banane, als in diesem Zustand. 

Deswegen sollte man so einen Geschmacksschatz nicht entsorgen, obwohl er optisch nicht mehr dem Idealbild entspricht, sondern sich den Reifegrad zunutze machen. Bananenmilch kennt jeder, aber habt Ihr schon Bananenbrot gebacken? Noch nie gemacht? Hier kommt ein einfaches Rezept.

Zutaten:
100 Gramm Butter
120 Gramm Zucker
Vanille aus der Mühle
3 Eier
400 Gramm reife Bananen
1 Prise Salz
250 Gramm Quark 40 %
150 Gramm Mehl
1 Päckchen Backpulver
75 Gramm Haferflocken
Puderzucker zum Bestäuben

Eier trennen. Eiweiß in einen Mixbecher geben.

Eigelb erstmal zur Seite stellen. 

100 Gramm Butter (möglichst weich) in eine Rührschüssel geben

60 Gramm Zucker (die Hälfte der Gesamtmenge)

Vanille aus der Mühle (meine allerbesten Freunde nehmen Vanillin)

Butter mit dem Zucker aufschlagen

Wenn sich Butter und Zucker gut miteinander verbunden haben, die drei Eigelbe dazu geben

Läuft bei mir.

250 Gramm Quark 40 % Fett (wegen der Mutti), alle anderen können auch Magerquark verwenden und unterrühren

Man kann die Bananen vorher mit der Gabel zerdrücken, aber ich werfe die einfach komplett zum Rest der Zutaten und rühre die unter den Teig

Der Teig soll schön glatt und ohne Klumpen sein. 

Nun schnell das Eiweiß aufschlagen

1 Prise Salz zum Eiweiß geben.

Die restlichen 60 Gramm Zucker in den Teig geben. Es kommt immer darauf an, wie süß die Bananen sind, aber die müssen nicht zwanghaft sein und damit wird es dann so süß wie in südlichen Ländern, also genau mein Geschmack.

Eischnee aus dem Mixbecher zum Teig kippen

150 Gramm Mehl abmessen oder abwiegen. 

Mehl zum Teig sieben

1 Päckchen Backpulver

75 Gramm Haferflocken und dann die Zutaten nicht mehr mit dem Rührgerät verrühren, sondern mit einem Esslöffel oder Holzlöffel unterheben.

Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze einstellen, Gasofen Stufe 4

Ihr könnt eine 24 cm Springform, oder eine Kastenform. Ich habe eine Steingutform verwendet. Die buttere ich vorher aus, damit das Backpapier besser an den Rändern der Form haftet.

Hier ist der fertige Teig

Teig in die Form füllen

Das Backpapier habe ich an den Rändern noch ein wenig mit der Schere eingekürzt


Das Bananenbrot soll für 45 Minuten in den Backofen. Wenn Ihr Ober- und Unterhitze habt, dann wird das auch funktionieren. Ich habe bei meinem Gasofen nur Unterhitze und da habe ich echt eine geschlagene Stunde gebraucht.

Hier mache ich gerade meinen Zahnstochertest, der dann gut ist wenn beim Rausziehen des Zahnstochers keine Teig mehr daran hängen bleibt. 

Das Bananenbrot kann man so essen, wie es aus dem Ofen kommt. Warm direkt aus dem Ofen, oder auch komplett ausgekühlt. Das schmeckt schon zum Frühstück und sowieso zu einem starken Kaffee. Ich habe hier aber noch einen “Serviervorschlag”

Butter in der Pfanne auslassen

Bananenbrot in Streifen oder Stücke schneiden

Bei mittlerer Hitze von beiden Seiten ausbacken, bis die Seiten Röstaromen bilden.

Jetzt ist das Bananenbrot leicht knusprig und extrem bananig

Mit Puderzucker bestäuben.

Wer befürchtet an Unterzuckerung zu sterben, hat jetzt noch die Gelegenheit dazu Nuss-Nougatcreme zu reichen, oder alle die sowieso kurz davor sind vom Fleisch zu fallen, nehmen dazu noch ein Glas Erdnussbutter. Geil, oder?

Das Bananenbrot schmeckt echt klasse und das ist deutlich besser, als braune Bananen in den Müll zu werfen, gerade weil sie erst dann ihr volles Aroma entwickeln.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit.

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