Gedämpfte Buns

Kein Burger ist besser als die schlechtestes Komponente. Meistens ist das Brötchen die Achillesferse und jede Menge Schwurbler labern jeden Tag irgendwas an den Haaren herbei gezogenes, um Ihre Fertigbrötchen zu entschuldigen. Keine Zeit, keine Lust, keine Ahnung. Buns im Ofen backen kann auf jeden Fall jeder. Dieses Mal habe ich mich daran gewagt Buns im Wasserdampf zu garen. Der Grund dafür war einfach, dann ich habe asiatisch anmutende Burger gemacht und da sind im Dampf gegarte Hamburgerbrötchen ein sinnvolles Stilmittel.

Zutaten für 6 Buns:

420 Gramm Mehl
2 Tüten Trockenhefe
2 Esslöffel Zucker
1 Teelöffel Salz’
240 Milliliter Wasser
1 Päckchen Backpulver
Sesamsaat, oder Mohn, oder was weg muss.
Mehl zum Arbeiten

Mehl abwiegen

Backpulver und Trockenhefe.

Zucker

Alle Zutaten in die Schüssel geben

Salz

Lauwarmes Wasser bis ca 35 Grad, aber auf keinen Fall über 40 Grad abmessen

Wasser zu den anderen Zutaten in der Schüssel geben

Mit der Hand, mit einem Löffel, Handrührer, oder mit meinem ESGE Zauberstab vermischen

Das ist der Teig. Abgedeckt mindestens 30 Minuten ruhen lassen, gerne auch eine Stunde.

Ich gehe dann erstmal ne Runde joggen

Danach ist der Teig gut aufgegangen

Teig in zwei Stränge teilen und Rollen davon machen

Sechs Teigklöße abteilen

Burgerbrötchen ausformen.

Wenn man die Brötchen noch wieder aufgehen lässt, wäre es super. 15 bis 30 Minuten stehen dem Endprodukt gut

Gebacken werden die Brötchen in Wasserdampf in unserem ECO Green Dampfgaraufsatz von Carote.

Erst das Wasser zum Kochen bringen, damit Wasserdampf aufsteigt und DANN den Dämpfer mit Deckel aufsetzen. Die Buns gehen dann toll auch und garen durch. Ich war auch extrem aufgeregt, weil ich mir das vorher gar nicht vorstellen konnte.

Ich habe sogar zweistöckig gedämpt, wie man hier erkennen kann.

Ein paar Körner helfen der Optik auch auf die Sprünge. Sesam, Schwarzkümmel, oder Mohn, nur um ein paar Beispiele zu nennen.

Das Wasser kocht jetzt

Je nach Gerät und Temperatur brauchen die Brötchen 12 bis 15 Minuten

Anschließend abkühlen lassen

Hier seht Ihr die Buns im Anschnitt. Schöne Krume, von außen natürlich auch soft, weil nur gedämpft und nicht gebacken.

Zum Servieren röste ich die Schnittfläche an, damit die Soße nicht gleich durchsuppt, wenn der Burger gestapelt wird.

Die Schnittflächen halten was aus.

Selbst gemachte Mayonnaise und ein paar Salatkomponenten, die vorgeben asiatisch zu schmecken

Fertig ist der Asiaburger mit gedämpften Buns. Einer der besten, die ich je gegessen habe. Rezept kommt.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit.

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