Spargelsuppe mit Hamburgercroutons und Amalfi Zitrone

Zum Wochenende habe ich bei meinem Gemüsehändler wieder die fünf Kilo Kiste deutschen Spargel für 20 Euro bekommen. Meine Frau haut mühelos zum Abendessen ein Kilo Spargel (Rohgewicht) weg und dabei fallen dann natürlich Schalen und Abschnitte an. Zusätzlich nehme ich mir dann noch 500 Gramm Spargelstangen für die eigentliche Spargelsuppe ab. Mir ist klar, dass jeder schon mal Spargelsuppe gegessen hat und dass die Spargelsaison auf den Rest geht und deswegen war der Anspruch für diese Spargelsuppe, dass sie besonders gut und vor allem nicht schon tausend mal auf dem Teller gehabt sein sollte.

Zutaten:

Abschnitte und Schalen von einem Kilo Spargel für den Spargelsud
500 Gramm Spargel für die Suppe
3 große Kartoffeln
1 Esslöffel Salz
1/2 Amalfi Zitrone
1 Topf Sahne 200 Gramm
Pfeffer
1,5 Liter Wasser für den Spargelsud
0,7 Liter Wasser zum Auffüllen
1 Esslöffel Kartoffelmehl
1/4 Bund Petersilie
Croutons (anklicken)
4 Esslöffel Olivenöl

Spargelabschnitte und Schalen in einen Topf geben

Das sind 1,5 Kilo geschälter Spargel. 1 Kilo geht später am Stück auf den Teller, 500 Gramm nehme ich mir noch für die Spargelsuppe ab.

Spargelabschnitte mit circa 1,5 Liter Wasser auffüllen

Ein Esslöffel Meersalz

Abschnitte mit Deckel zum Kochen bringen und 20 Minuten köcheln lassen.

Drei Kartoffeln schälen

Kartoffeln halbieren, damit man sie später leichter pürieren kann

Die halbe Zitrone in dünne Scheiben schneiden. Ich habe eine Amalfi Zitrone genommen, aber einfach bio ist auch o.k. Die Schale darf halt nicht behandelt worden sein.

Zitrone ebenfalls in das Wasser für den Sud geben

Nach 20 Minuten werden die Spargelschalen und Abschnitte aus dem Topf geholt und entsorgt

Kartoffeln in den vom Spargel befreiten Spargelsud legen. Die Zitronenschalen bleiben drin.

Da passt noch Wasser in den Topf.

Ich habe noch 0,7 Liter Wasser hinzu gegeben

Topfinhalt wieder zum Kochen bringen, damit die Kartoffeln weich werden

Zwischenzeitlich für den Geschmack und die Konsistenz ungefähr die Hälfte der verbliebenen Spargelstangen in dünne Scheiben schneiden

Spargelscheiben in den Topf geben

Damit die Kartoffeln gar nicht, muss die Spargelsuppe 20 Minuten leicht simmern.

Nach 20 Minuten mit dem ESGE Zauberstab, oder einem Pürierstab in den Topf stellen

Volle Pulle

Nun werden die Spargelstücke und die Kartoffeln püriert und dicken die Spargelsuppe natürlich an.

Schlagsahne kann man machen, muss man aber nicht.

Die Spargelsuppe bekommt damit noch einmal eine schönere Farbe

Spargelsuppe wieder aufkochen lassen

Die Spargelsuppe ist noch zu dünnflüssig, deswegen binde ich noch mit Kartoffelstärke

1 Esslöffel Speisestärke

Mit heißen Wasser aus dem Wasserhahn auflösen und klumpenfrei verrühren

Die aufgelöste Speisestärke kommt in die kochende Spargelsuppe

Ordentlich verrühren, damit sich keine Klumpen bilden und sich die Konsistenz anschauen

Sieht gut aus und wenn die Suppe Blasen schlägt, kommt der Spargel in die Suppe, den man am Ende auch auf dem Teller sieht.

Spargel in dünne Scheiben schneiden

Spargelscheiben in die Spargelsuppe geben

Nun soll die Spargelsuppe nur noch 10 Minuten leicht köcheln.

Hier kommt ein frisches, selbst gebackenes Hamburger Brötchen, auch Bun genannt

Brötchen in Scheiben schneiden

Scheiben würfeln

Aus den Brotwürfeln machen wir nun Croutons

Olivenöl in der Pfanne erhitzen

Brotwürfel bei mittlerer Hitze in der Pfanne anrösten und aufpassen, dass nichts schwarz wird.

Das Öl und die Röstaromen sollen sich gut am Brot verteilen

Vor dem Servieren wird die Spargelsuppe noch einmal mit Salz und Pfeffer nach Wunsch gewürzt, bevor es auf den Teller geht.

Spargelsuppe mit der Schöpfkelle auf den Teller füllen.

Croutons in die Suppe streuen

Frische Petersilie einstreuen

Super geile Spargelsuppe, schön cremig, schöne Balance zwischen Salz und Pfeffer, spannend mit der frischen Petersilie und den leckeren Croutons aus selbst gebackenen Burgerbrötchen. Die haben eine besondere Konsistenz und geben eine leichte Süße, plus das leicht herbe Olivenöl vom Anbraten. Die eigentliche Sensation ist der Abgang über den Gaumen, wenn der dezente, aber immer präsente Geschmack, der in der Suppe pürierten Amalfi Zitrone und deren Schale nachklingt. Ich habe deswegen bewusst auf Weißwein in der Suppe verzichtet, damit die Zitrone diesen Säuremoment für sich hat. Der killt Euch zu 100 %. Wenn Ihr dieses Jahr schon eine Menge Spargelsuppen hattet, diese noch nicht und die gönnt Euch mal zum Saisonende, als Versprechen für das nächste Jahr.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

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