Smashed Potatoes mit Cheddar überbacken

Die Kartoffeln waren bereits am Vortag gekocht und haben somit resistente Stärke gebildet, die den Blutzucker nicht hochtreibt. Somit stand nichts im Wege diese Kartoffeln als leckere Beilage zu genießen. Je nach Dosis könnte man daraus auch ein Hauptgericht machen. Kalorien sind jedenfalls genug vorhanden. Besonders lecker werden die Kartoffeln durch reichlich Cheddarkäse, den ich günstig im MHD Verkauf bekommen habe. Der besondere Vorteil beim Smashen ist, dass man dadurch mehr krosse Fläche mit zartem Inneren bekommt.

Zutaten:

1 Kilo vorgekochte Pellkartoffeln
1 Teelöffel grobes Salz
1 Esslöffel Paprika rosenscharf
300 Gramm Minitomaten
1 Strauch Salbei
50 Milliliter Rapsöl
200 Gramm Cheddar, oder anderer Käse mit guten Schmelzeigenschaften.

Backblech mit Backpapier auslegen

Kartoffeln auf das Backblech legen

Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer “smashen”, also zerdrücken

Rapsöl darüber verteilen

Grobes Salz gerecht darüber verstreuen

Paprika rosenscharf

Es gab noch einen Zweig Salbei. Wer einen hat gut, wenn nicht, dann nicht.

Backblech bei 200 Grad für 20 Minuten in den Ofen stellen.

In der Zeit bereite ich meine Schweinefilets ebenfalls für das Überbacken vor. Das zeige ich Euch noch separat

Tomaten halbieren

Nach 20 Minuten kann man schon erste Röstaromen sehen

Jetzt die Tomaten mit auf das Blech geben

Mit Käse bestreuen

Erneut für 20 Minuten in den Ofen stellen

Wer mehr Farbe will, macht noch mal 5 Minuten bei 220 Grad Umluft hintendran, aber für mich das das so wie gewünscht.

Die smashed Potatoes an den Tisch bringen

Erst wurde skeptisch geschaut und danach wurden die Kartoffeln von den Kindern so weginhaliert. Auch meine Frau war voll des Lobes. Wirklich ein topp Kartoffelbeilage, statt irgendwas fertigem aus der Tiefkühlung.

Kross und cremig und würzig. Das gewinnt immer. Unten seht Ihr das überbackene Schweinefilet unter weiß gelesener Zigeuner*innensoße, das ich Euch auch noch zeige.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

9 Kommentare

  • Jörg R.

    Ich habe das Rezept letztes Wochenende ausprobiert. Extrem lecker. Wieder mal das Prädikat “Kannst Du gerne wieder machen” von meiner Freundin.

    In dem Zusammenhang übrigens vielen Dank für den Hinweis auf die resistente Strärke der Kartoffeln. Mein Freundin hat ja ebenfalls eine leichte Diabetes und vermeidet Kohlenhydrate wo immer es nur geht, um nicht Insulin nehmen zu müssen.

    Daher waren Kartoffeln bisher von unserem Speiseplan gestrichen. Jetzt freut sie sich sehr, endlich wieder Kartoffeln essen zu können.

  • Esther

    Das war schon eine Aktion, die Pellkartoffeln vom Vortag klein zu bekommen, das hätte ich nicht vermutet. Sie waren nicht platt zu bekommen, obwohl sie gut durchgegart waren, zudem flutschten sie wie Seife weg.

    Schließlich nahm ich ein Frühstücksbrett aus Holz und schlug mit dem Hammer drauf. Nichts tat sich, außer dass die Schale platzte und Stücke seitlich durch die Küche spritzten. Erst als ich die Kartoffeln im Karomuster einschnitt, gaben sie unter dem Handballen nach.

    Am Ende war alles lecker. Alles war kross, durch die Tomaten trotzdem saftig. Dazu gab es je eine große Portion Brokkoli und Avocadomayonnaise. Nächstens kommen die Quellmänner unter eine Buchpresse.

    • Das hatte ich noch nie. Schön dass Du das alles tapfer nachkochst.

    • Haifisch

      Esther, das brachte mich grade total zum Lachen..
      Brett auf die Dinger, draufklopfen,
      und es spritzt durch die Küche…
      Das war wohl sicher Dein Burner des Tages…

      Das hab ich noch nicht erlebt,
      dass die nicht platzen wollen.
      Aber dickschalig, kalt und widerborstig,
      nun, das gibt es sicher auch mal.

      Das ich das noch nicht erleben musste,
      das liegt bei mir sicher daran,
      dass die unter Druck immer schon geplatzt aus dem Topf kommen,
      und dann lassen die sich noch warm ganz leicht zerdrücken.

      Man kann die dann ja zerdrückt im Kühlschrank einen Tag liegen lassen…

  • Esther

    @ Haifisch
    Ja, das war eine Schweinerei am Boden, gerade vorher hatte ich die Bude gewischt, um dann wieder Kartoffelstärke einzufangen, eine glitschige Angelegenheit; ich war sauer und mußte doch lachen.

    Die Kartoffeln waren “Festkochende” und machten ihrem Namen alle Ehre. Sie waren etwas dicker, nächstens nehme ich die Größe von Marzipankartoffeln. 😉

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