Coleslaw aus Sauerkraut nach Stevan Paul

Ich bin nicht leicht zu begeistern, aber wenn es irgendwas von Stevan Paul zum Nachkochen gibt, dann bin ich erster Mann an Deck. Coleslaw ist ein traditioneller Krautsalat, wie in den USA, aber hier ist der Boss Move dafür keinen Weißkohl selbst zu hobeln, oder zu schneiden, sondern Sauerkraut zu verwenden. Sehr coole Idee, auf die ich selbst nicht gekommen wäre, weil ich finde, dass Weißkraut eigentlich nicht frisch genug sein kann, aber ich bin ehrlich und das ist so lecker, dass es auf jeden Fall eine Daseinsberechtigung hat und darüber hinaus im Geschmacksuniverum der meisten Menschen, sehr ungewöhnlich ist.

Zutaten:

400 Gramm Sauerkraut
1 große Möhre
100 Gramm Staudensellerie
3 cm Meerrettich
2 Esslöffel Petersilie
150 Gramm Mayonnaise (anklicken)
2 Esslöffel Senf aus der Nähe von Dijon (anklicken)
200 Gramm saure Sahne
50 Milliliter Ahornsirup
1 Prise Salz
1/2 Teelöffel Pfeffer

Staudensellerie hacken

Möhre schälen und grob reiben

Petersilie hacken

Alle Zutaten in eine Schale geben.

Maynonnaise, selbst gemacht

Saure Sahne

Nun kommt das Sauerkraut.

Falls Ihr das noch nicht kennt, dann ist es sehr zu empfehlen. Das ist Sauerkraut, wie es beim Polen, oder Russen erhältlich ist. Es ist viel frischer und viel knackiger als so eingekochtes, konserviertes Sauerkraut aus der Dose.

Sauerkraut zu den anderen Zutaten geben

Alles vermischen

Senf (selbst gemacht)

Meerrettich

Meerrettich grob in Scheiben schneiden.

Meerrettich kommt in meine Gewürzmühle. Könnte man auch mit der Hand reiben.

Schriiiiiiing

Schon erledigt

Meerrettich zum Coleslaw geben

Mehr oder weniger Ahornsirup, nach Geschmack

Abschmecken, ob noch Salz und Pfeffer fehlen

Wer mag, könnte hier auch noch Rosinen in den Coleslaw hinzufügen, aber habe ich dieses Mal nicht gemacht.

Hier ist der fertige Coleslaw. Hut ab, sehr gut Stevan Paul. Ich hätte nicht gedacht, dass man den Salat noch um so viele Aspekte erweitern könnte, die ich darin bisher noch nie bemerkt hätte.

Sehr knackig, sehr würzig, einfach lecker.

Ich habe dazu, auch abgeleitet von dem Rezept von Taste France, Schweinerücken und eine sensationelle Grillsoße gemacht. Das zeige ich Euch auch noch. Ein typisches Sommerrezept zur Grillsaison.

Viel Spaß beim Nachschnippeln und einen guten Appetit.

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2 Kommentare

  • Vivian

    Jörg, falls du den Krauteimer noch hast, könntest du mir evtl. ein Foto vom Etikett über den Messenger schicken, bitte?

    • habe ich leider nicht mehr, aber du brauchst einfach nur einen mixmarkt, oder russenmarkt. die haben immer sauerkraut in der kühltheke stehen. es ginge auch normales eingekochtes sauerkraut wie man das schon immer kannte.

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