Milchreis aus dem Slowcooker

Jetzt wo ich endlich so einen Slowcooker besitze, meiner Leserin Michaela sei es gedankt, benutze ich den natürlich auch und probiere verschiedene Gerichte aus. Es ist halt so praktisch, dass man alles in den Topf kippt und dann nur die Zeit arbeiten lässt und sich selbst nicht weiter darum kümmern muss. Das passte mir heute ganz gut, weil ich gerade für eine Veranstaltung Kuchen backe, weil meine Frau von irgendwem hängengelassen wurde, der für Kaffee und Kuchen eingeplant war. Das zeige ich Euch noch an anderer Stelle. Nun erstmal zum einfachsten Milchreis aller Zeiten

Zutaten:

300 Gramm Milchreis
6 Esslöffel Zucker
1 Tonkabohne
3 Liter Milch
Zimt und Zuckermischung

Das ist mein Slowcooker

Reis einfüllen

Milch einfüllen

Im Slowcooker kann die Milch nicht anbrennen, das ist ein echter Vorteil

Zucker

Sechs Esslöffel reichen, den Rest macht man dann beim Servieren mit Zimt und Zucker

Für den vanilligen Geschmack reibe ich eine Tonkabohne fein.

Tonka ist giftig, ich weiß. Die Dosis macht das Gift, wie bei Zimt.

Deckel auf den Slowcooker legen

Wenn man Stufe drei nimmt, dann muss der Milchreis drei Stunden kochen

Das ist nur Gewohnheit den Milchreis umzurühren, müsste man nicht machen.

Der Reis geht auf

Hier ist der Milchreis nach drei Stunden, so weich wie der sein soll.

So einfach war es noch nie.

Zimt und Zucker zum Süßen

Milchreis in einem tiefen Teller, oder einer Schale servieren

Zimt und Zucker darüber streuen. Der Milchreis hat den Kindertest bestanden. Die haben sich noch Nachschlag geholt und waren davon begeistert. Wenn es denen mundet, gefällt es mir natürlich auch.

Langsam wird es mal Zeit für Euch, einen Slowcooker zu kaufen, falls Ihr noch keinen habt. Ich finde den sehr praktisch und die Ergebnisse sind echt überzeugend.

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

24 Kommentare

  • peter eitel

    Ich vertraue deinen Produktempfehlungen hundertprozentig ( Der Esge mit allem
    Schnickschnachschnuck war eine der besten Küchenanschaffungen überhaupt..)
    und dass diese Slowcoocer was gutes sind denke ich auch schon länger,
    aber du hast ja meine Küche gesehen. Hübsch hell und sonnig usw, aber letztlich
    klein und ohne groß Stauraum. Da wäre mir so ein Gerät schon problematisch..
    Also habe ich vorhin ne interessante Versuchsanordnug gemacht , weil ich definitiv
    weiß, dass mein Gorenje Ceranfeld absolut konstant über Stunden die Temperatur
    hält. Frage natürlich > welche Temperatur genau bitteschön ?? Ist wichtig.
    Das Messverfahren ging so:
    Hab meinen 3, 5 Liter Topf mit soviel Handwarmem Wasser befüllt, dass mein
    Kernthermometer reinpasst und dann mit Küchenwecker alle 20 Minuten eine
    Stufe höher geschaltet und geguckt. Die Resulate waren echt interessant:
    Stufe 1 hält nur gerade so die vorher gemesseneTemperatur. ( knapp 30 Grad )
    Stufe 2 bringt nur 5 Grad mehr…
    Stufe 3: nach über ner Stunde immerhin so 50-60 Grad – ist aber noch zu wenig…
    Bei Stufe 4 war ich nach gut 2 Stunden bei rund 85 Grad und die werden dann auch gehalten ( Slowcoocer angeblich so an die 90 ) . Tja, wieder was gelernt und
    die Anschaffung und den Platz kenn ich mir sparen.
    Nochmal gelegentlich mit 5 L testen, aber ich glaube das bleibt sich ähnlich.
    ” Versuch macht kluch ” sagt man doch.
    Und bitte gebe einfach zu, dass ich ein verdammt smartes Bürschlein bin.. ,-)

    • kannst Dir auch einen Sous VideStab kaufen. der hält auch die Tenperatur

      • Florian

        Autsch 😀

        Ich habe mir genau diesen Tipp verkniffen…Hatte auch mal so nen Slow-Cooker, allerdings aus den 90er-Jahre-US-Infomercials…War ganz nett, aber wie Peter schon sagt; wenn man den Platz nicht unbedingt im Übermaß hat, steht das Ding mehr oder weniger im Weg rum und man kann ja auch nicht alles “low and slow” machen…

        • Aber manchmal passt es einfach. Ich habe den Slowcooker immer wieder in den Keller geschleppt, um den am nächsten Tag wieder raufzuholwn. O.k, der ist jetzt neu und jetzt probiere ich das aus, was ich sowieseo gerne esse und prüfe ob das standhält. Bisher fand ich es anders, aber wirklich gut, plus den Vorteil, dass man sich nicht darum kümmern muss. Ist bei den einzelnen Gelegenheiten sehr praktisch gewesen.

      • peter eitel

        Ich muss zugeben, dass ich tatsächlich mal über so ein Stöckchen nach-
        gedacht habe, aber nach bissele Recherche habe ich den Plan aus folgenden
        Gründen ratzfatz geknickt:
        1 Das Grundkonzept beim Sous-Vide mit dem Vakuumieren ist einfach nur
        ne dämliche und unnötige Umweltsauerei.
        2 Die Geräte passen kaum gut in einen üblichen Kochtopf, weil dann der Deckel
        nicht mehr schließt – na toll, also bräuchte man eigentlich spezielle Wannen.
        3 So rein optisch / ästhetisch habe ich gar keine Lust, mir so nen digitalen
        Thermodildo in meinen Topf zu hängen…
        4 Und wenn ich höre, dass die ganz ausgebufften Kerle ihr auf die perfekte
        Kerntemperatur gebrachtes Sonstwas-steak gar nicht mehr richtig braten,
        sondern es mit ner Art Bunsenbrenner anfackeln um ne schöne Kruste zu
        bekommen, dann gehen bei mir echt die Lämpchen aus….

        Hey, meine Küche ist ne Küche und kein verdammtes Chemielabor !
        Beim ” traditionellen” Kochen ist natürlich Routine und Erfahrung extrem
        wichtig, aber es wird ja eh jedesmal nen Tick anders und da kommen dann
        eben die Aufmerksamkeit und das Fingerspitzengefühl ins Spiel. Das macht es
        doch erst so schön und spannend.
        Und du machst es ja seber oft so, dass du z.B. ein schönes Fleisch erst mal
        einen Tag lang sachte köchelst, es dann über Nacht abkühlen lässt und hinter-
        her was feines damit veranstaltest. So geht gut Kochen, und wer das mal
        kapiert hat, braucht am Arsch hinten kein sonne Gimmicks.
        ( OK, den Slow cooker nehme ich mal raus, das taugt schon.)

        • ich bin da ganz bei Dir und es gibt eben Gründe, es so oder so zu machen, wenn man kann. Du kannst an Tagen an denen Du eigentlich keine Zeit hast, trotzdem überdurchschnittlich gut essen und auch Gerichte, die Du sonst immer bei Laune halten müsstest. Mit Famlilie hilft das sehr und man ist flexibler. So kann mnan tagsüber in Abwesenheit das machen, was man sonst am Vorabend macht, wenn man schon satt ist, für den nächsten Tag. Man hat die freie Wahl das finde ich gut. Ich bilde mir jetzt ein Urteil, ob das für sich steht, oder ob vorher besser war und dann besteht das entweder nebeneinander, oder ich mache es wieder immer wie früher.

          • peter eitel

            Ich denke mal ehrlichgesagt, du wärst bescheuert, wenn du das
            Ding ausmusterst. Für euer Rudel ist das doch absolut perfekt;
            easy peasy was feines aufkochen und ansonsten andere Dinge
            tun.Was will man mehr?
            Und wenn du mal bei den Stufen und den Zeiten den Dreh raushast
            kannst du damit garantiert zaubern….
            In Japan, wo üblicherweise die Wohnungen winzig sind, machen die
            die abgefahrensten Leckereien in ihren Reiskochern:
            Suppen, Eintöpfe, Schmordingens bis hin zu Brot und Kuchen
            drin backen. Alles aus schierer Platznot und ein Reiskocher ist
            ja schon vergleichbar zu nem SlowCooker.

          • Ich weiß nicht warum, aber meine Frau ist von dem Ding irgendwie nicht so begeistert

          • peter eitel

            Versteh einer die Weiber…. 😉

          • Immer etwas Anderes.

    • Esther

      Mein Thermomix ( gebraucht gekauft und analog ) macht den schönsten Milchreis, Er rührt, die Temperatur bleibt konstant, nichts brennt an. Mein Mann mag das Gerät nicht. Also koche ich weit im Voraus und fülle das Ganze in einen Kochtopf um – und lächle devot.

      • Florian

        Ich breche als Mann mehr als eine Lanze für den TM…Ja, das Geld muss man übrig haben und dafür investieren wollen aber die Anschaffung lohnt sich imho voll…Umgewöhnung – ja, nicht zu wenig…Aber wenn man sich mal eingewöhnt hat, ist es ein Geschenk Gottes…

        Natürlich geht das alles nur soweit, wie die Kochphysik und der logische Menschenverstand es erlauben…Anbraten bei den Temperaturen kann man natürlich getrost vergessen, der Kasten weiß natürlich nicht, was die Maillard-Reaktion ist…Woher auch bei max. 100 Grad…Aber gerade für so Sachen wie Milchreis, Risotto, Suppenbrühe etc. ist es echt genial.

        • Wie ist dieses Kochding von Bosch? Cook it?? Das finde ich schon seriöser, weil es ohne diese Staubsaugerluden stattfindet.

          • Florian

            Das ist mittlerweile nahezu das Gleiche in Grün, auch preislich ist die Lücke eher zu vernachlässigen, wenn man sich die Anschaffung ernsthaft überlegt.

            Und die Vertreter-Zeiten, die manch einer so “Zeugen-Jehova-ähnlich” im Sinn haben wird, auch…

            Ich gebe dir Recht, dass es bei den ganzen Tests Geräte gibt, die platzierungstechnisch noch weiter vorne sind als der TM; aber wie seriös diese Tests sind, muss subjektiv jeder für sich entscheiden – ich halte von Warentest, Ökotest und Konsorten nichts mehr…

            Am Ende des Tages ist es wahrscheinlich einfach nur eine persönliche Präferenz, auch wenn imho Bosch auch nicht mehr den Ruf hat, den diese Marke mal hatte. Es wird wohl unterm Strich dann auf so Themen wie “Reinigung”, “Service”, “Ersatzteilbeschaffung” usw. ankommen, wo welches Gerät für den ein oder anderen dann der Favorit werden wird.

            Ich habe mir dieses CookIt mal vorführen lassen, überzeugt hat es mich ehrlich gesagt nicht so…Aber das ist wahrscheinlich sowas wie eine “Religion” 🙂

          • ich verlasse mich darauf einfach selbst zu kochen und solche Spielzeuge anderen zu überlassen. Vielleicht mal, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Das sind minimal noch 10 Jahre.

  • Kathi

    Tonkabohne, das muss ich beim nächsten Mal auch probieren. Klingt lecker.

  • Haifisch

    Reiskocher und Slow-Cooker, Einkocher
    und dieses ganze andere elektrische Gedöns
    in Topfform ist immer dasselbe:
    Relativ wenig Temperatur und eine extra Kochplatte.

    Ich ziehe den Backofen vor. Es macht dasselbe.
    Meiner ist gut isoliert, also auch keine Energiesau.

    Aber ich kann schon verstehen, dass man dieses Gerät mag.
    Ich mag aber nicht abwaschen.
    Deswegen lieber den Backofentopf in die Spülmaschine,
    statt den Slow-Cooker per Hand säubern.
    Wegen nasser Elektrik…

    By the way: Ich bin in ein Fan von slow cooking.
    Das geht nebenher. Meistens sauberer als schnelle Küche.

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