Koreanischer Schweinenacken am Spieß
Jetzt wo ich gerade eine Schwäche für meine neueste Errungenschaft Gochujang entwickelt habe, muss ich die auch ausgiebig testen. Diese koreanische Gewürzpaste ist ein Universalschlüssel zu einem bombastischen Geschmackserlebnis, weil man da auf engstem Raum alles komprimiert hat, was guten Geschmack ausmacht. Würze, Schärfe, Süße, Säure und ganz viel Umami, diesen Rundumwohlfühlgeschmack, den es zwar schon immer gab, aber der immer schwer zu umschreiben ging. Ich hatte noch ein Kilo von meinem gepökelten Schweinenacken und jede Menge Holzspieße, weil es am Vortag Tofuspieße gab.

Zutaten:
1 Kilo Schweinenacken gepökelt
3 Esslöffel Gochujang (anklicken)
100 Milliliter Rapsöl
Beilage:
scharfer koreanischer Gurkensalat (anklicken)
Kokos-Erdnusssoße (anklicken)
Reis
Optional scharfer koreanischer Bratreis (anklicken)

Ich starte damit meine scharfe koreanische Würzpaste namens Gochujang zu rühren

Den gepökelten Schweinenacken erst in Scheiben schneiden

Scheiben in Streifen schneiden und die danach würfeln

Fleisch in eine Schale füllen und Gochujang ebenfalls dazugeben

Rapsöl

Alles gut miteinander verkneten

Fleisch auf Spieße stecken.

Fleischspieße in einer Ofenform auslegen und den Backofen auf 150 Grad Umluft aufheizen und bei dieser Temperatur 25 Minuten durchgaren. Danach werden wir noch heißer für ein paar Röstaromen. Zwischenzeitlich kümmer ich mich um die Beilagen

Ich mache einen scharfen koreanischen Bratreis, vor allem auf für die Menschen am Tisch, die kein Fleisch wollen,

Es gibt auch einen frisch gekochten Reis, für die am Tisch, denen der andere Reis zu scharf ist, aber die Fleisch mögen.

Projekt Bratreis läut

Nach 25 Minuten den Ofen auf 200 Grad erhöhen und die Fleischspieße für 15 Minuten weitergaren

Die brauchen noch ein wenig Farbe

Es wird aber langsam

Bratreis auf der Zielgraden

Die Fleischspieße sind saftig und reduziert

Noch ein bisschen Grünkraut auf dem Reis verteilen

Natürlich auch beim Fleisch

Ein Vorzeigeteller für die Brut mit frisch gekochtem Reis.

Fleischspieß malerisch darauf drapieren

Ein bisschen Bratensaft darüber löffeln

Dazu noch ein bisschen scharfen koreanischen Gurkensalat auf den Teller geben

Wer mag kann auch noch von der sensationellen Kokos-Erdnussoße nehmen. Die passt dazu ganz hervorragend und die hatte ich wie den Gurkensalat schon vom Vortag. Das Fleisch ist würzig und schön scharf, der Reis sättigt und der Gurkensalat ist dazu ein echtes Brett. Das gefällt mir sehr gut.

Für die kein Fleisch wollen, gibt es ein Blumenkohlcurry.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.