Maiskolben frisch

Maiskolben erfreuen sich bei meiner Familie großer Beliebtheit. Ich muss damit sparsam umgehen, weil sie den Blutzucker ziemlich hochtreiben, aber natürlich sind die total lecker. Die Zubereitung ist denkbar einfach. Leidlich Salz, kochendes Wasser und wenn man es ganz gut machen will, ein wenig Butter, oder Rapsöl. Mehr braucht es nicht. Normalerweise bekommt man man vor allem vorgegart in Folie, oder in der Dose gekauft, deswegen ist es bei uns besonders, wenn es Mais roh zu kaufen gibt. Ich zeige das vor allem als Mahnmal gegen Dosen- und Tiefkühlgemüse, weil es den Mais jetzt zu kaufen gibt und niemand muss im September alles mit Rotkohl, Sauerkraut, oder Mischgemüse begleiten.

Zutaten:

4 Maiskolben
1 Esslöffel Salz
Butter, oder Rapsöl

Maiskolben zerkleinern

Salzen

Mais mit Wasser bedecken

Rapsöl

Wasser auf dem Herd zum Kochen bringen

Sobald das Wasser kocht, sofort auf Stufe drei reduzieren, da soll nichts mehr Sprudeln, nur noch langsam ziehenlassen.

Das kann man dann 5 Minuten, oder 10 Minuten, oder eine Stunde durchhalten.

Vor dem Servieren empfehle ich noch Salz und gerne mehr Butter.

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

5 Kommentare

  • Markus

    Moin,
    Wenn’s noch etwas grün werden soll,
    Dann Kräuterbutter (machen wir immer selbst)

    Und wenn man noch etwas Zeit hat, den vorgekochten Mais nochmal ab auf den Grill…

    Viele Grüße!

  • Barbara

    Bin inmitten von Ungarndeutschen aufgewachsen und da stand während der Maisernte täglich ein riesengroßer Topf gefüllt mit Maiskolben am Herd. Wann immer uns beim Spielen der Hunger überkam, gab es einen Kolben mit leicht Salz drauf, genannt Kukuruz. Butter drauf habe ich erst spät kennengelernt, ist aber der absolute Bringer hier.

    • Bei uns im Norden war Mais für die Tiere. Bei meiner Landverwandtschaft gab es das gar nicht für den menschlichen Verzehr und im Supermarkt kann ich mich auch nicht erinnern. Später mal Dosenmais und so richtig Mais am Kolben habe ich erst mit meiner ersten Ehefrau kennengelernt. Die war vorher schon mal mit einem Ami verheiratet und kannte dementsprechend mehr Gepflogenheiten aus den Südstaaten. Beim Essn hat sich viel getan, weil die Leute weiter weg im Urlaub waren und dann für mich, mit der Zugänglichkeit des Internets

    • peter

      @ Simone
      Ich komme aus Rumänien und da standen in meiner Kindheit immer im Winter recht arme Bauern an den Straßen, die auf improvisierten Holzöfen riesige blubbernde Kanister voller Kukuruz an die Leute verkauften. Mit salz slbstverständlich und die definitive
      Luxusvariante hatte noch nen Klacks Butter dazu.
      Ich habe zwar null emotionale Bidung an das Land, weil ich schon sehr jung hier gelandet bin, aber wenn’s nach Schnee und Kälte riecht muss ich immer daran denken.
      Aber so richtig süßer Mais ist irgendwie seltener geworden scheint mir..

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