Schäufele im Krups Cook for me

Hier kommt wieder ein typisches drei Stunden Gericht, in einer Stunde auf den Tisch. Dabei hilft mir mein Krups cook 4 me und ich zeige Euch auch den Crispdeckel, mit dem man aus den Höllengerät eine Heißluftfritteuse mit vier Backprogrammen macht. Das Teil ist echt ein schweizer Taschenmesser. Kommt so bei mir normal nicht zum Einsatz, weil ich auch eine zusätzliche Heißluftfritteuse habe, da könntet Ihr dann auch hin umziehen, um die Kruste zu krossen. Nach dem Motto, wer lang hat, lässt lang hängen, will ich Euch aber mal diese Erweiterung für den Cook 4 me zeigen. Die hatte ich schon gekauft, bevor meine Familie dann mit der Ninja am Start war. Ansonsten sind Schäufele ein Stück aus der Schweineschulter, das wie der Name schon sagt, aus Süddeutschland kommt und in Franken und Schwaben populär ist. Traditionell werden dazu Klöße, Spätzle, oder Pürees serviert, die auch geschredderten Wirsing, oder Erbsen beinhalten können. Das war mir zu krachledern und hätte auch meinen Wochenfahrplan durcheinander gebracht, in einer Stunde am Tisch zu sitzen. Hier gibt es Ofenkartoffeln aus Drillingen und einen sahnigen Spitzkohlsalat als Beilagen.

Zutaten:

Schäufele:

2,2 Kilo Schäufele vom Schwein
1 Esslöffel Salz
1/2 Teelöffel Chiliflocken
500-600 Milliliter Bier
3 Lorbeerblätter
5 Wacholderbeeren
2 Zwiebeln
3 Stiele Staudensellerie
3 Möhren
1 Soloknoblauch
2 gehäufte Esslöffel Tomatenmark
2 Esslöffel Speisestärke in Wasser aufgelöst zum Binden
2 Esslöffel Aprikosenmarmelade (anklicken)

Beilagen:

1 Kilo Kartoffeln
Rapsöl
1 Teelöffel grobes Salz

Spitzkohlsalat (anklicken)

Topf aufheizen, Boden mit Rapsöl bedecken

Das ist das Fleisch, das kommt in den Topf und wird von Links und rechts angebraten. Die Schwarte lassen wir außen vor. Die ist übrigens schon vorgeschnitten, ich musste die nicht mehr einschneiden. Der widmen wir uns erst am Ende, wenn das Fleisch schon fast gar ist.

Zwiebel schälen

Zwiebel zerkleinern

Staudensellerie zerkleinern

Soloknoblauch abziehen

So lange wir am Gemüse schneiden sind, lassen wir das Fleisch von beiden Seiten anbraten

Tomatenmark

Bier. In Bayern eher ein halber Liter Dunkelbier, hier zwei Handgranaten Astra Bier mit je 0,33 Litern

Salz

Chiliflocken

Lorbeerblätter

Wacholderbeeren

Deckel verriegeln und 45 Minuten kochen unter Druck einstellen

Feuer frei

Läuft

Dann ist die Kochzeit rum und die Maschine lässt automatisch Dampf ab

Fleisch rausholen und beiseite legen

Kurz zwischenlagern

Das Gemüse hat seine Aufgabe erfüllt. Mein könnte das auch pürieren und zum Andicken der Soße benutzen, aber ich will heute mal die ruhige und sichere Kugel spielen. Das was wir geschmacklich vom Gemüse wollten, hat es erledigt.

Hier ist die Soße

Das ist der Crispdeckel. Den legt man oben auf den Cook 4 me und wählt dann was man damit plant aus. Dann noch die Zeit einstellen und los geht’s

Grillen 15 Minuten

Zeitgleich kommen die halbierten Drilling mit Rapsöl in die Heißluftfritteuse

Soße aufkochen lassen

Die wird abgebunden mit Kartoffelmehl, in Wasser aufgelöst.

Wenn die Soße kocht, wird die Stäke eingerührt

Hier sieht man, wie das Fett gebunden wird.

Da schau her. 15 Minuten unter dem Crispdeckel lassen die Schwarte krachen. Ist mir so noch nie außerhalb einer Heißluftfritteuse gelungen. Jedenfalls nie im Backofen. Das ist ein kulinarischer Feiertag in der Woche, wenn man will.

Den Spitzkohlsalat kann man schon fertig haben, oder macht den jetzt in fünf Minuten

Die Soße wird immer besser

Salat ist am Start.

Geschmacklich hilft der Soße noch, wenn man sie mit zwei Esslöffeln als Aprikosenmarmelade gelesener Konfitüre befruchtet. Das ist der letzte Pfiff.

Believe me, it’s for your own protection

Kartoffeln sind knusprig

Petersilie und grobes Salz

Nun wird serviert. Soße auf dem Teller ausbringen

Schäufele und Kartoffeln. Dazu gibt es den Spitzkohlsalat

Sensationell frisch in der Kombination und sowieso gesund

Das Fleisch ist super zart, fällt so vom Knochen und es ist so tatsächlich sehr einfach und schnell erledigt.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert