Gochujang!

 

Gochujang ist eine scharf-würzige, fermentierte koreanische Paste aus Chilipulver, Klebreis, Sojabohnen und Salz. Sie besticht durch eine komplexe Balance aus Schärfe, dezenter Süße und tiefem Umami. In der Küche dient sie als Basis für Saucen, Eintöpfe oder Fleischmarinaden und verleiht Gerichten eine unverwechselbare, dunkelrote Farbe und aromatische Dichte. Den Teil mit dem Fermentieren muss man leider auslassen, wenn einen die Lust auf koreanische Küche übermannt, aber ich habe hier eine schnelle Variante für Euch, die ohne großen Verzicht alles kann, was man braucht um lecker und koreanisch anmutend zu kochen. 

Zutaten: 

3 Esslöffel helle Misopaste
2 Esslöffel Chiliflocken
2 Esslöffel Ahornsirup oder Honig
1 Esslöffel Sojasoße hell
1 Teelöffel (Reis)essig

Misopaste

Chiliflocken

Reisessig

Sojasoße

Aaronsirup

Alles vermischen

So schnell hast Du noch nie eine Würzsoße gezaubert und die lässt es richtig krachen, aber sehr wohlschmeckend, neben dem Teil der Panzerplatten durchlöchert. 

Es gibt nichts Gutes, außer man tut es. Da müsst Ihr Euch einfach mal auf meinen guten Geschmack verlassen. Ich habe sowas schon einmal vor Jahren für ein paar Stevan Paul Rezepte nachgebaut, aber deutlich weniger koreanisch als hier. 

Das Rezept zeige ich Euch ebenfalls noch. Da habe ich Schweinenackenspieße mit der Würzpaste verschönert. 

Für Elisabeth habe ich zum Bratreis mit Gochujang eine Tüte Milch auf den Tisch gestellt. 

Meinem feinen Herrn Sohn Friedrich(12) stieg zu diesen blitzschnellen Gochujangnudeln, der Rauch aus den Ohren. Das schmeckt auch zu Pommes frites, überall wo man eine Soßenbasis jenseits der mittleren Beamtenlaufbahn braucht. Hier werden alle Sinne dezent gefickt. Deswegen erstmal probieren, bevor man überdosiert.

Gochujang ist der Tritt in den Arsch, auf den Du schon immer gewartet hast. Viel Spaß beim Nachrühren und einen guten Appetit.

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