Braune Soße aus dem Cook 4 me
Jetzt geht es wieder auf die Jahresendzeitfeierlichkeiten zu, aber diese Soße kann man ebenfalls Ostern und Pfingsten kochen, wenn die Brut irgendwelche Lebensabschnittsverschöner*innen zum Essen anschleppt, die sich als Vegetarier*innen, oder noch schöner als vegan outen. Weiterhin kann man mit der Soße auch Fleischgerichte begleiten, die keine Soßenbasis haben und es ist ja keine ansteckende Krankheit kein Fleisch zu essen. Jeder der Töchter hat, oder Geisteswissenschaftler’innen sein Eigen nennt, wird das zumindest phasenweise als Coerkrankung kennen, wie bei Alkoholismus und Drogensucht. Was ich sagen wollte, die Soße ist total lecker und hier nutzen wir die positiven Eigenschaften des Kochroboters, dass es nicht überall rumspritzt und man den Deckel verriegeln kann und die Soße aus den Füßen hat.

Zutaten:
30 Milliliter Rapsöl
1 Zwiebel
3 Stangen Stangensellerie
1 Kohlrabi
1 Möhre
50 Milliliter Tomatenmark
3 Esslöffel Mehl
1 Teelöffel Salz
1/4 Teelöffeöl Chiliflocken
1 Knoblauchknolle
2 Lorbeerblätter
5 Wacholderbeeren
300 Milliliter Rotwein
1000 Milliliter Wasser

Topf auf Vollgas erhitzen

Rapsöl

Möhre zerkleinern und in den Topf werfen

Stangensellerie zerkleinern

Kohlrabi zerkleinern

Alles landet im Topf

Zwiebel abziehen und halbieren

Die Zwiebel landet ebenfalls im Topf

grobes Salz

Chiliflocken

Eine Knoblauchknolle häuten

Knoblauch in den Topf werfen

Tomatenmark

Gutes deutsches Mehl

Lorbeerblätter, Wacholderbeeren

Topf heizt immer noch auf

Alles verrühren um Röstaromen zu schaffen

Mehl und Tomatenmark tun ihr Werk

Rotwein

Weil ich es kann, nehme ich die aufgefangene Stärke und das ausgepresste Wasser der Kartoffeln meiner Klöße halb und halb. Das gibt der Soße Bindung, aber ist nur ein Gimmick meinerseits. Die Soße würde auch ohne gelingen.


Aufkochen lassen

Einen Liter Wasser.

Deckel verriegeln

Auf Druckkkochen einstellen

10 Minuten Kochzeit

Aufheizen lassen

Hier wird der Dampf schon wieder nach dem Kochen abgelassen

Die Soße durch ein Sieb in einen Topf umgießen

Die Soße wird nun zur Wunschkonsitenz eingekocht, rechnet mal mit 30 Minuten

Zum Binden gebe ich noch Kloßwasser vom Zubereiten der Kartoffelklöße dazu. Mehr Stärke geht fast nicht

Sprudelnd reduzieren

Ich reduziere die Soße um die Hälfte, dann fließt sie richtig elegant vom Löffel

Da sind wir.

Petersilie als Deko

Umfüllen in eine Sauciere

Eine schöne braune Soße

Petersilie für die Frische

Ab auf den Tisch damit

Das ist eine tolle Begleitung zu Kartoffelklößen

Gebratene Kartoffelklöße rutschen damit doppelt so gut durch die Speiseröhre.

Nach der Soße habe ich noch schnell einen Rotkohl in 15 Minuten im Cook 4 me gekocht

Ich finde die braune Soße sehr schmückend.

Mit Rotkohl ebenfalls

Und jetzt noch die gebratenen Klöße. Mehr geht nicht. Als “Schwiegermutter” macht man sich spontan beliebt, für den Loyalitätskonflikt in den man die vegetarische Gästin stürzt, wenn man in anbetracht des Tellers feststellend fragt. ob die eigene Mutter das auch für einen tun würde? Die Zeiten in denen Vegetarier bei solchen Festessen immer die Kartoffeln, oder Klöße mit der Bratensoße vom Fleisch essen mussten, sind entweder noch nicht lange her, oder noch gar nicht überall vorbei. Go tell it on the mountain.

Alles lecker und rund. Braune Soße so lecker, wie sie nur sein kann. Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

Jörg, Du bist wirklich gastfreundlich und gehst auf jeden Wunsch ein und hast eine Engelsgeduld.
Meine Eltern luden vor über zwei Jahrzehnten ein vegan lebendes Ehepaar ein. Damals gab es noch keine günstigen Anbieter für dieses Klientel. Das Paar erwartete Nüsse, meine Mutter besorgte sie. Irgendetwas war daran nicht richtig, entweder gesalzen, geröstet…..das Ehepaar aß die Nüsse nicht. Die Nüsse waren teurer als das Essen für die vier anderen Gäste. Meine Mutter war ganz aufgelöst, sie wollte, dass alle einen guten Abend haben.
Das Ehepaar wurde im Bekanntenkreis kaum mehr eingeladen, nicht aus Bosheit, sondern wegen Verunsicherung.
Eine Freundin war aus überzeugter Tierliebe Vegetarierin, das war Ende der 80er nicht einfach. Auch im Urlaub fiel ihr Menü karg aus – Kartoffeln, lose Erbsen, keine Soße, weil darin Fleisch gegart wurde. Sie missionierte nicht und starrte einem nicht auf den Teller auf das Fleisch. Heute ist es zum Glück einfacher für Vegetarier, wobei Veganer noch mal eine Steigerung sind.
Ich gehe auf Wünsche ein, wenn es zu extrem wird, müssen sie ihren eigenen Fraß mitbringen oder wegbleiben, z. B. Rohköstler, die oft Salz, Gewürze, Essig oder Öl ablehnen und nur destilliertes Wasser trinken. Da ich einen Destillator habe, ist Letzteres kein Problem.
Die Soße nehme ich bald in Angriff und friere sie portionsweise ein.
Bist Du sicher, dass man destilliertes Wasser trinken kann? Ich habe immer im Hinterkopf, dass man davon tot umfällt, weil dann irgendwelche Bläschen platzen, oder so
Das dachte ich anfangs auch. Einfach destilliertes Wasser ist schadstofffrei, hat aber auch keine Mineralien. Diesen Mangel sollte man auf Dauer ausgleichen.
Im Labor hatten wir eine Aqua-Bi-Dest-Anlage, dieses Wasser galt als nicht trinkbar.
Den Destillator legte ich mir zu, um keine Wasserflaschen kaufen zu müssen und um Müll zu vermeiden. Auch die Hormone, die sich im Trinkwasser befinden, wollte ich ausschließen. An den Geschmack muß man sich etwas gewöhnen. Ich mag es bis heute nicht. Mein Gerät ist von blue green.
Ich habe bislang noch nie Bedarf verspürt destilliertes Wasser zu trinken. Ich kippe das nur immer aus dem Wäschetrockner aus.
Reine Verschwendung! Das Wasser aus dem Trockner wäre ein Geschäftsmodell – für Fetischisten.
„Kommst Du auch nicht an meine Höschen, riecht wenigstens das Wasser schön nach Röschen.“
„Statt ordentlicher Dresche, trink das Wasser meiner Wäsche!“
Mit Unterwäsche kann man mich nicht so richtig locken, eher mit keiner Unterwäsche. Da reicht dann schon frisch geduscht und rasiert.
Du kannst links wie rechts, ich sehe schon
Habe mal Menschen kennengelernt, die anfänglich “nur” Veganer, dazu übergingen, nur noch das zu essen, was von Büschen und Bäumen von selber runterfiel. Nach einem Jahr fielen ihnen die ersten Zähne aus.
Gut beschrieben hat das Christian Kracht in “Imperium”. Der Protagonist geht zugrunde an seinem Konsum an Kokosnüssen.
Im Umkreis hatte und habe ich auch Essgestörte, das ist verdammt anstrengend nur zuzuhören. Kochen würde ich für die nicht, große Bewunderung dafür. Der Mann isst zum Glück alles, der ist wie ein gutes Pferd. Solange das den Futtersack umhängen hat, isst es.
Haha, bei mir ist jeder Jeck anders zuhause, aber so versponnen ist bislang keiner. Ich hoffe das tritt auch nicht ein. Ich glaube meistens sind Geisteswissenschaftler von sowas betroffen, oder? Die nix praktisches können und nur Leute mit Diskussionen lähmen wollen und Rechthaberei als Hobby betreiben..
Naja, Steve Jobs, der Gründer von Apple, war Frutarier, aber kein Geisteswisschenschaftler, sondern Informatiker und schon praktisch begabt.
Aber deshalb hat er seinen Laden eben auch “Apple” genannt. Die Äpfel fallen ja auch freiwillig von den Bäumen, damit man sie essen kann/darf.
Schon wieder etwas dazugelernt. Vielen Dank. Na ja dann halt Tortwart und Linksaußen und Zweiradmechaniker. Die haben auch alle einen Sockenschuß
Jetzt musste ich mir erst mal den Song wieder anhören.
Danke Jörg, wenn ich die Soße nachkoche werde ich immer singen ” go tell ……..
Du hast es immerhin verstanden. Danke dafür! Hallelujah
@ Barbara
Der Mann isst zum Glück alles, der ist wie ein gutes Pferd. Solange das den Futtersack umhängen hat, isst es.
Danke für Deinen Humor
kenne ich total