Risotto aus Reisnudeln – Kritharaki

Reisnudeln habe ich vorher noch nie gegessen und dieses Rezept verdankt Ihr meiner Neugierde. Ich kann gar nicht mehr sagen, ob bei Lidl griechische Wochen waren. Auf jeden Fall lag so ein Beutel Reisnudeln plötzlich vor mir und weil ich hier immer etwas neues zeigen muss, Ihr wisst schon…  Sonst hätten die mich sicherlich nicht so angelacht.
Zutaten:

250 Gramm Reisnudeln
400 Gramm Champignons
1 Zwiebel
750 Milliliter Brühe (anklicken)
Petersilie
1 Teelöffel Oregano
1 Teelöffel Rosmarin
1 Teelöffel Thymian
1 Teelöffel Paprika
1 Zitrone
20 Gramm Butter
Salz zum Abschmecken
Pfeffer aus der Mühle
Bei Bedarf geriebenen Hartkäse

Reisnudeln sind Nudeln aus Reismehl, dachte ich nachdem ich mich für dieses Rezept eingelesen hatte, denn gleich das erste Rezept war so. Da habe ich mir dann gar nicht mehr die Mühe gemacht auf meiner Tüte nachzulesen. Die Nudeln sind nämlich ganz normal aus Getreide gemacht und heißen nur so, weil sie die Form von Reiskörnern haben. Öfter lesen hilft, auf jeden Fall. Die findet man relativ häufig in der griechischen Küche wieder. Deswegen habe ich mir so gedacht, ich halte mich bei der Würzung an das, was bei Gyros auch funktioniert. So kommt dann die oben stehende Bekräuterung zustande.

Champignons klein hacken
Zwiebel abziehen
Zwiebel zerkleinern
Butter in einem Topf erhitzen.
Zwiebeln darin anschwitzen, bis sie glasig werden.  Herd läuft zwischen 3/4 und Vollgas
Dann kommen die Champignons in den Topf
Champignons gerade im Topf
Oregano
Rosmarin
Thymian
Paprika, Schärfegrad nach Wunsch
Alle Zutaten in den Topf geben, Herd auf kleinste Platte stellen und fünf Minuten schmoren lassen.
Danach haben die Pilze Wasser abgegeben
0.75 Liter Brühe selbst gemacht, Sorte egal
Brühe zu den Champignons gießen.
Das sind die Reisnudeln, aus 100 % Hartweizen
250 Gramm zur Brühe in den Topf schütten und nach Packungsbeilage garen. Garzeit beträgt circa 20 Minuten
Petersilie hacken
Für die Tiefe des Gerichts nehme ich den Saft einer Zitrone.
Sehr zu empfehlen ist mein Ausgießer. Den dreht man in die Zitrone rein, knetet sie rundherum und dann löst sich der Saft
Zack Zitronensaft
Die Reisnudeln nehmen die Brühe immer mehr auf, in dem Maße wie sie selbst größer und weicher werden. Jetzt könnt Ihr mal probieren, wie viel Platz die Brühe noch für Salz und Pfeffer gelassen hat.
Vor dem Servieren noch Petersilie dazu geben und wer mag könnte auch noch geriebenen Hartkäse untermischen, oder darüber verstreuen.
Fertig
Bei mir gab es die Reisnudeln zu einem mediterran inspiriertem Grillhuhn. Kein Grund zu meckern.
Hier sind die Reisnudeln aus 100 % Hartweizen mit Champignons in voller Schönheit.
Mehr Biss als “normale” Nudeln, nicht so schleimig matschig wie Risotto. Sehr gut gewürzt von den Kräutern und der eingekochten Brühe die noch darin steckt und sehr schön mit der Säure des Zitronensaftes. Das gefällt mir persönlich sehr gut.
Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

11 Kommentare

  • Ursula

    Reisnudeln und Griechenland? Kannte ich nicht (was nicht heißt, dass es das nicht gibt). Klingt eher asiatisch.
    Auf der Verpackung steht allerdings: Teigwaren aus 100% Hartweizen. Also normale Nudeln aus Mehl, aber in Form von Reiskörnern. Jetzt wüsste ich ja gerne, ob griechische Reisnudeln original aus Reismehl oder aus Hartweizen gemacht werden 😉 …
    Egal wie, das Rezept macht jedenfalls Appetit. Wie jeden Tag beim Glatzkoch!

    • “Reisnudeln” hier, weil sie die Form von Reiskörnern haben. Die sind aber nicht aus Reismehl, wie die asiatischen Reisnudeln, sondern ganz normal aus Hartweizen. In Griechenland heißen die eben “Kritharáki”, wörtlich “Geste”, weil die Form an ein Getreidekorn erinnert. und sind Bestandteil des berühmten “Juvétsi”, einem Schmorgericht mit Fleisch, Tomaten und eben diesen Nudeln.

      In Italien heißt die Pasta “Risoni” oder “Orzo” (wörtlich ebenfalls “Gerste”) und in der Türkei “Arpa Şehriye”.

    • da muss ich noch mal ran 😉

  • “Reisnudeln” hier, weil sie die Form von Reiskörnern haben. Die sind aber nicht aus Reismehl, wie die asiatischen Reisnudeln, sondern ganz normal aus Hartweizen. In Griechenland heißen die eben “Kritharáki”, wörtlich “Geste”, weil die Form an ein Getreidekorn erinnert. und sind Bestandteil des berühmten “Juvétsi”, einem Schmorgericht mit Fleisch, Tomaten und eben diesen Nudeln.

    In Italien heißt die Pasta “Risoni” oder “Orzo” (wörtlich ebenfalls “Gerste”) und in der Türkei “Arpa Şehriye”.

  • chrizzz

    Ich hab die ebenfalls als “Reisnudeln” kennengelernt, aber eben genau weil sie wie Reiskörner aussehen. Dass sie aus Hartzweizen sind und der griechischen Küche zugeordnet werden, wusste ich aber zu dem Zeitpunkt auch schon.
    Ich liebe diese Sorte. Damit kann man nämlich auch so schlotzige Gerichte machen, die beinahe an Risotto erinnern. Diese Sorte hab ich bisher aber nur mal in einem türkischen Markt kaufen können.

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