Lammrippen aus der Pfanne
Ich habe in meiner Emailsignatur nicht ohne Grund stehen “kein Fisch, kein Lamm, keine Innereien”. Letztens hatten wir Berlinbesuch von Emmas Freundin Zita, mit Mutter und Schwester. Alle kennen sich schon vom Babyschwimmen und wir sind dementsprechend schon über sechzehn Jahre miteinander befreundet. Mutter Mandy brachte eine Packung Lammrippen mit und ich stand dann da mit meinem Talent ;-). Erstmal einlesen was ich damit anstelle. Gegen das was man an Lamm nicht mag, hilft am besten Säure und scharf anbraten, habe ich gelernt. Nachdem ich in den letzten Jahren Kreuzkümmel, Kurkuma und Koriander überwunden habe, wäre Lamm auf der Ok Liste ganz nett, also versuche ich mein Glück.

Zutaten:
1 Kilo Lammrippen
100 Gramm Butter
1 Teelöffel grobes Meesalz
2 Prisen Chiliflocken
Saft einer Zitrone
Rosmarin
Beilagen:
Bohnensalat aus Wachtelbohnen (anklicken)
Fladenbrote (anklicken)
Rosmarinkartoffeln (anklicken)
Persischen Joghurtdipp (anklicken)

Ich hatte schon ein paar Beilagen auf der Uhr, bevor ich mit den Lammrippen loslegen konnte. Die waren auch nur die Kirsche auf der Torte und alles andere reichte bereits als vollwertiges Gericht. Das war mein Netz und der doppelte Boden



Vorbereitungen für meine Rosmarinkartoffeln

Hier kommt das Fleisch

Kartoffeln verschwinden in der Heißluftfritteuse

Dann geht es auch schon mit den Lammrippen los. Butter schmelzen bei Vollgas

Lammrippen vier Minuten pro Seite scharf anbraten

Wenden, wenn sie eine schöne Farbe bekommen

Nach 8 Minuten salzen

Herd läuft noch bei Vollgas

Saft einer Zitrone darüber auspressen

Rosmarin einstreuen

Bei 80 Grad warmhalten, das darf noch ein bisschen garziehen

80 Grad

Fladenbrot ist schon fertig als stimmige Beilage, die zu allem passt

Wachtelbohnensalat

Rosmarinkartoffeln

Dann kann serviert werden

Persischer Spinatjoghurtdipp

Dann die große Lammfleischverkostung. Meine Frau hat es gar nicht erst angerührt, Emma auch nicht. Alle anderen haben probiert. Einmal reingebissen, wieder zur Seite gelegt. Das war’s. Ich habe alles gemacht. Gut gebraten, super zart innen, auf den Punkt gewürzt, Butter, Säure, alles was geht. Schmeckt trotzdem scheiße und damit kann man mich auch weiterhin einmal um den Block jagen. Leider komplett umsonst gestorben.

Wenn Ihr Lamm mögt, dann werdet Ihr das auch mögen. Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

och, schade…….🙁
Wenn Du Lamm magst, wirst Du das auch mögen
Wir mögen Lamm und werden das Rezept ausprobieren. Bohnen hab ich auch noch im Schrank 😉
… sofort recherchiert: 20. Juni ist Schlachttermin bei meiner “Lamm”Quelle – Freu mich drauf.
Finde es superklasse, dass du zu deiner/eurer Challenge so ehrlich stehst.
Ich hätte dazu auch lieber geschrieben, dass ich davon kuriert wäre, aber das war gar nicht mein Geschmack, obwohl ich alles dafür getan habe.
Versuch doch mal, das Lamm im Druck
ungefähr eine Stunde zu kochen, ich glaube, mit Milch.
Muss noch mal nachlesen – Milch oder Joghurt,
das macht man auch beim Hammel so,
damit er nicht so streng schmeckt.
Hab das schon ewig nicht mehr gemacht.
Und dann erst braten.
Mir schmeckt das hinterher besser.
Lamm aus dem Supermarkt
ist oft kein richtiges Lamm mehr.
Wenn man das wie einen Hammel behandelt,
dann ist es für die meisten Menschen essbar.
Ich bin erstmal wieder satt was das betrifft.
🙂
Ein rasch recherchiertes Rezept,
das das Prinzip etwas verdeutlicht:
“Die Lammkeule mit Salz einreiben,
(..) Schalotten und Knoblauch (..).
Alle Zutaten und die Milch oder Joghurt
in eine große feuerfeste Form füllen
und bei 180°C Ober- und Unterhitze,
je nach Größe der Lammkeule,
2 bis 3 Stunden schmoren oder
bis das Fleisch fast vom Knochen fällt. (..).”
Das ist das Prinzip.
Im c4m / DKT geht das dann halt binnen 1h.
Idealerweise wird das Lamm zerkleinert.
Im herauskopierten Rezept
wird das Lamm dann so gegessen,
weil immer ein Teil aus der Sosse guckt,
dabei gebräunt wird,
dann gedreht und weitergekocht / gebraten.
Im Beispielrezept mag ich dann
die Soße ganz sicher nicht mehr essen…
Die schmeckt dann aus meiner Sicht furchtbar.
Ich hole das gekochte Lamm dann aus dem DKT,
und brate es separat an, im Backofen
(jetzt wäre ein Versuch mit Gast-Fryer eine Option).
Wenn Du noch ungegessene Lammdinger hast,
die Du jetzt wegwerfen müsstest – wirf sie in den c4m,
tu was Flüssiges dazu, und schau, ob es was wird….
Du kannst nicht mehr verlieren…
@ Haifisch
Vergiss es. Der ist jetzt erstmal für lange kuriert…
isso
Das Lamm fehlt noch im A-Z.
Da konnte ich zumindest gar nichts mit “Lamm” finden (außer Flammkuchen und flammeri).
Ist Baraka zu empfehlen?
Da fehlt ein ganzes Jahr. Ich war dabei das nachzutragen, aber bin dabei abgestorben. Danke für den Hinweis.
Meinst Du wirklich Baraka, oder Baklava? Baklava ist geil, Baraka habe ich noch nie gemacht.
Hey Jörg schade das es dir nicht geschmeckt hat. Für diese Zubereitungsart hattest du das falsche Fleischstück. Lamm Rippen sind bei uns Suppenfleisch, am besten als weiße Bohnensuppe.
Ausserdem hast du das würzen vergessen. Salz Pfeffer Rosmarin Tymian. Knoblauch ist ganz wichtig. Beste Teile zum braten sind Lammlachse oder Keule entweder als Keulenbraten oder Beinscheibe.
Vielleicht habe ich ja Pech und Mandy bringt nächstes Mal ein anderes Stück Lamm mit 😉