Ofenzucchini in Colasirup

Hier kommt die letzte Einzelfolge für Ofengemüse mit Colasirup. Das hat nur stattgefunden, wenn auch eine Zucchini verarbeitet wurde. So wie der Zucchini häufig vorgeworfen wird, dass sie nach nichts schmeckt, könnte die auch antworten, “Fick Dich Du Trottel, dann stelle doch etwas gescheites mit mir an.” Isso! Die Zucchini ist quasi so wie ich und Ihr größter Vorteil, ist auch ihr größter Nachteil, denn sie ist so wie sie ist. In diesem Fall ist sie so, wie man ihr erzählt, dass sie zu sein hat. Würzig-süßsauer ausgebaut und sowieso jahreszeitlich lecker. Wenn ich das jetzt schon gemacht hätte, würde ich es für Weihnachten als Bockwurst und Kartoffelsalatalternative im Hinterkopf behalten. Könnt ihr ja gerne umsetzen, ich muss bis dahin schon wieder den nächten roten Faden für ein Gemüsebüffet finden.

Zutaten:

300 Gramm Zucchini
2 Esslöffel Colasirup
2 Knoblauchzehen
2 Prisen grobes Salz
1 Prise Chiliflocken
50 Milliliter Olivenöl
30 Milliliter Zitronensaft

Zucchini relativ dünn aufschneiden

Knoblauch häuten

Zucchini in die Ofenform schichten und die Zehen geschnitten, oder am Stück dazulegen

Eine gepresste Jungfrau aus verschiedenen EU Ländern und außerhalb der EU in Milano erworben

Wer gut schmiert, der gut fährt

Colasirup, wie man es für Trinkwassersprudler benutzt. Ich nehme ohne Zucker

Schön über der Zucchini verteilen

Salz

Chiliflocken

Zitronensaft

Gehackte Petersilie für nach dem Ofengang. Der Backofen ist auf 200 Grad Umluft erhitzt und da macht es die Zucchini sich mit Spitzpaprika, roten Zwiebeln und Tomaten gemütlich.

Eins, zwei, drei – vorbei

Mit Petersilie bestreuen und dann zwischen ofenheiß und Raumtemperatur servieren

Das schmeckt wahnsinnig gut, weil es würzig und süßsauer ist und einen schönen Biss hat.

Das ist nur eine kleine Gemüseauswahl, aber das ist so einfach und geht so schnell, dass man das JEDEN Tag und sogar spontan machen kann. Nach dem Muster kann man auch noch ganz viele andere Gemüse parallel im Ofen garen. Mir fällt spontan Blumenkohl, Möhren, oder auch Aubergine ein. Den Vogel schießt Ihr mit einem selbst gebackenen Brot dazu ab

Ich habe im Nachgang noch vier verschiedene Pizzen dazu gebacken und das Gemüse weiter auf dem Tisch stehen.

Das schmeckte auch ganz toll zu der Pizza und mit dem Pizzarand, wo viele Leute sonst auch nicht so recht wissen, wie man den lecker essen soll. Mit dem Ofengemüse bleibt nichts davon übrig.

Ein weiterer Vorteil ist, dass man deutlich weniger Pizza isst, wenn man vorher schon das Gemüse gegessen hat.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

4 Kommentare

  • Haifisch

    Du hast so recht bei Zucchini oder Zuccetti oder…
    grüne nicht-Gurke…

    Im Eintopf finde ich die grauenhaft als Stückchen.
    Das könnte ich erbrechen, so ekle ich mich davor.

    Aber als Zuccini-Rührei,
    also kleinstgeschnittene Zuccini
    in Butter angebraten und dann mit Ei,
    das ist sehr lecker, nussig, leicht. mag ich.
    Ach ja, Knobi und Chili und Salz. Muss dazu.

    Und als ich Zuccini-Spaghetti entdeckt habe,
    hatte das Zeug regelmässig Eingang
    in den Kühlschrank gefunden.

    Eigentlich eine Spielerei,
    aber wer glutenfrei muss,
    der findet irgendwann den Weg dahin.
    So ein Spiralschneider ist normalerweise
    rausgeworfenes Geld. Aber dafür, oh ja.

    In die Pfanne spiralen, salzen, pfeffern,
    kurz in Butter schwenken. Soll bissfest bleiben.
    Dann eine passende Sosse dazu.

    Die Auswahl ist etwas anders wie bei
    Spaghetti normal, aber genauso vielseitig.

    • Habe ich auch schon gemacht, Nudeln aus Gemüse haben mich nicht überzeugt und meine Familie auch nicht. Ich muss keine Nudeln essen und für die Familie mache ich die so, wie die die am liebsten mögen, mit Nudeln.

  • Barbara

    Vielleicht könnte man an der Zucchiniaversion was ändern, wenn die Dinger nicht immer riesengroß verkauft würden. Wir haben die mal selber angebaut und da habe ich sie so klein geerntet, wie die Italiener das machen.
    Dann schmecken die auch, verlieren beim Kochen kein Wasser.
    Diese Spiraldinger mag ich auch gerne, vermische sie aber mit einem Teil Spaghetti und ein paar Shrimps.
    Von “nur” werden wir nicht satt.

    • Davon braucht man schon eine ziemliche Dosis zum Sattwerden. So viel Lust habe ich darauf gar nicht, deswegen kommen die selten allein, meistens im Verband mit anderen Gemüsen

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