Möhre Osaft aus dem Ofen

Willkommen zurück bei meiner Aktionswoche nieder mit der Bockwurst und den Kartoffelsalat könnt Ihr auch gleich zuhause lassen. Wie Ihr schon richtig vermutet, ist dieses ein weiterer Bestandteil meines Gemüsereigens vom Heiligabend, aber das kann man auch an jedem anderen Tag in der kalten Jahreshälfte machen. Besonders spannend wird es durch den Umstand, dass es zehn verschiedene Gemüsesorten gibt, die alle nach dem gleichen Muster mariniert wurden und dank ihres Eigengeschmacks trotz dieses roten Fadens, alle nach sich selbst schmecken. Eine Einsicht, die man an 365 Tagen für sich nutzen kann. Mehr Meilen in der Küche bei weniger Aufwand. Die Möhren gehen erfahrungsgemäß immer gut weg und noch besser, je mehr Frauen am Tisch sitzen. Ich kann nicht sagen warum, nur dass es so ist. Ich bin da seit meiner Geburt immer nur eher widerwillig, was den Verzehr betrifft.

Zutaten:

4 Möhren
1/2 Teelöffel grobes Salz
1 Prise Chiliflocken
30 Milliliter Olivenöl
50 Milliliter Orangensaft
1 Knoblauchzehe
1 Prise Oregano
1 Teelöffel gehackte Petersilie

Möhren mit dem Sparschäle abschälen

Möhren ein bisschen dünner zuschneiden

Orangensaft abmessen

Die in einer Ofenform befindlichen Möhren mit Orangensaft begießen

Grobes Salz

Chiliflocken

Olivenöl

Knoblauch darüber auspressen und verteilen

Ich finde es ziemlich offensichtlich, wieviel Geschmack da drinsteckt

Oregano

Das sind zehn verschiedene Vorspeisen auf Gemüsebasis, nach dem gleichen Muster hergestellt.

Backofen auf 180 Grad Umluft heizen und das Gemüse dort für 35 bis 40 Minuten garen

Hier kommt das Gemüse schon wieder zurück aus dem Ofen und schmeckt von heiß bis Raumtemperatur richtig gut. Ein bisschen Petersilie ist ebenfalls noch darüber verstreut. Geschmacklich ist es würzig, mit Restbiss, lecker mariniert und solo als auch zusammen mit den anderen Gemüsen ein Genuss.

Hier sind alle 10 Sorten vereint

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

12 Kommentare

  • Esther

    Ach, Frauen sind möhrenaffin? Das ist interessant. Da ich als Kind mit Möhrenbrei gequält wurde, um wie das Zwieback Kind auszusehen, stehe ich der Möhre skeptisch gegenüber. In kleinen Mengen finde ich sie okay, sie machen geschmacklich und farblich was her, aber Möhrenstampf, den mein Mann liebt, kann ich nur mit vielen Frikadellen und Senf verkraften.

    Es wird überall gespart, auch in unserer Lieblingskneipe. Der „Krüstchengulasch“ mit einem „Röggelchen“ war immer prima, bis sich statt Fleisch immer mehr Möhren einfanden. Ich kenne das nicht, Möhren in Gulasch. Vermutlich eignen sie sich gut zum Strecken. Ich mußt so lachen, da bestellt man einen Gulasch und bekommt ein fast vegetarisches Essen. Das müsste man mal umgekehrt bringen, da wäre was los.

    Jörg, das sind wieder schöne Impressionen. Inspirierend, auch die Möhren.

    Möhren, die betören.
    Schoten sind geboten.
    Vergiss nie den Sellerie.
    Die Tomaten, gut geraten.
    Avocados nicht nur für Desperados.

    • Ja, das ist meine Erfahrung dass Frauen Möhren lieber essen, als Männer das tun. Mir sind die zu süß

    • Haifisch

      @Esther
      desperadierende Haifische
      sitzen heute zu Tische
      wollen keine Möhren
      wollen “lecker” hören
      drum gibt es heute
      für 4 Leute
      gebratene ENte von Silvester
      das freut sicher auch die Esther
      🙂

      • Esther

        Ich hoffte auf eine Ente kross gebraten,
        Haifisch hat mir seine Adresse nicht verraten.
        Statt dessen hat er sie heimlich selbst gegessen,
        vergeblich wartend hab ich in Köln gesessen.
        😉

        • Haifisch

          der Haifisch mit dem Riesenmaul
          der war zum Teilen zu faul.
          Drum verspricht er lieber keine Enten mehr
          liebe Esther – ich bitte sehr
          mit das Haifischmaul zu vergeben
          ich versuch das nächste mal, was abzugeben
          🙂

          • Esther

            Guter Haifisch, es war direkt vergessen,
            bin ich doch selbst ausgemacht verfressen.
            Gab ich Dir vom Rotkohl und den Klößen?
            Ich vergebe Dir gern, mit vielen Grüßen.
            🙂

  • Kathi

    HiHi – ich lach mich gerade kaputt, ob der Dichtkunst in den Kommentaren. Habe übrigens gestern den Staudenensellerie mit O-saft nachgekocht, weil sich ein halbes Exemplar noch im Kühlschrank auffand. Prima Resteverwertung und sehr lecker! Schmeckt übrigens auch kalt als Salatbeilage.

  • Esther

    Drei verschiedene Gemüsearten gab es heute nach diesem Schema: Möhren, Stangensellerie und Champignons. Nachdem alles zügig vorbereitet war und im Ofen schmorte, hatte ich Zeit und Platz genug, um mich an den Rest zu geben.
    Vier Bratwürste kamen aus der Pelle, wurden zu Kugeln geformt und in einer Mischung aus Paniermehl und Parmesan gewälzt, dann angebraten. Danach kamen sie aus der Pfanne, Zwiebeln und Tomatenmark wurden geröstet, dann die kleingeschnittenen Stiele der Champignons. Aufgefüllt wurde die Soße mit Wildbratenfond. Zum Binden kam der Rest Paniermehl mit etwas Kartoffelmehl hinzu. Anschließend zogen die Fleischbällchen noch 10 Minuten.
    Dazu gab es Kartoffelpüree.

    Es war ein feines Essen, abwechslungsreich, Gemüse mit Eigengeschmack, Hackbällchen mit Pfiff in einer Art Jägersoße, die sämig den Kartoffelpüree umschloss .

    Ich weiß, die Grundlage für ein gutes Gelingen sind Brühen. Das ist mir aber noch zu viel. Da ich sie in Gläsern kaufe ( Gänse-, Enten-, Reh- Hirsch-, Fisch-, Rinder- und Hühnerbrühe ) habe ich viele Gläser um Marmelade einzukochen. Die Gläser sind toll, aber nun habe ich mehr, als ich brauche.

    Jörg, ich las einmal einen Aufruf von Dir, dass Du Gläser gerne annimmst. Bitte messe einmal den Durchmesser Deines Trichters nach, und teil mir das Ergebnis mit. Es würde sonst keinen Sinn machen, sie Dir zuzuschicken, wenn die Trichteröffnung zu weit ist. Ich meine jetzt nicht den Trichter, den man für Flaschen nimmt.

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