Sloppy Joe Burger von der dicken Rippe
Jetzt waren gerade Osterferien und dann kommen immer Freunde zu Besuch. Ist ja normal wenn man in einer Touristengegend wohnt und wir freuen uns über Gäste. Dann koche ich auch in der Woche mit ein bisschen mehr Aufwand, als wenn wir “nur” zu sechst sind. Wenn andere Jugendliche kommen, dann freuen sie sich besonders über Burger und noch mehr, wenn alle Komponenten frisch zubereitet werden. Als Resteverwertung meiner dicken Rippe, habe ich Sloppy Joe Burger gemacht. Da wird das Fleisch von den Rippen entfernt und dann möglichst zart und schonend erwärmt. Dazu gibt es selbst gebackene Buns, knackigen Coleslaw und zur Feier des Tages Süßkartoffel frites,

Zutaten:
Burger Buns
1 Kilo Mehl
550 Milliliter Milch
2 Eier
2 Tüten Hefe
2 Esslöffel Zucker
1 Esslöffel Salz
60 Milliliter Öl für den Teig
4 Esslöffel Rapsöl zum Einölen beim Gehen
Milch zum Bestreichen
Sesam
Süßkartoffelpommes (anklicken)
Coleslaw mit Birne
500 Gramm Weißkraut
1 Zwiebel
1 Birne
1 Möhre
200 Gramm saure Sahne
50 MIlliliter Rapsöl
30 Milliliter Essig
2-3 Esslöffel Zucker
1 Teelöffel Salz
Pfeffer

Burgerbrötchen sind genau so einfach und davor hat man nur Angst, wenn man sie noch nie vorher selbst gemacht hat. Mein Gamechanger ist das Einölen nach dem Kneten. Dann kann man auch Hydrationen mit 70 % erzielen, ohne dass der Teig an den Fingern klebt. Zutaten zehn Minuten lange kneten und mindestens eine, aber lieber zwei Stunden mit nach oben offenem Ende ruhen lassen. Je lönger an einem Tag, desto besser. Zutaten:
1 Kilo Mehl
550 Milliliter Milch
2 Eier
2 Tüten Hefe
2 Esslöffel Zucker
1 Esslöffel Salz
60 Milliliter Öl für den Teig
4 Esslöffel Rapsöl zum Einölen beim Gehen

Das sind Süßkartoffeln beim Bananen Fred gab es die ganze Kiste für fünf Euro. Ich mag die wie Fußpilz, aber meine Familie steht total darauf. Meine Herausforderung war die knusprig zu bekommen. Es gibt ja nichts schlimmers, als diesen süßlichen Kürbisgeschmack und dann noch lappig. Klickt gerne das Rezept an.

Der Teig für die Burgerbuns ist aufgegangen. Ihr sehr das Öl am Rand. Das macht den Teig griffig nach dem Aufgehen

Der Teig klebt dann auch nicht am Brett fest

Teig in etwa gleichgroße Stränge teilen

Ich habe aus jedem Strang vier Brötchen geformt, mit der gleichen Größe habe ich immer Probleme, aber das ist halt keine Fabrikware

Brötchen flachdrücken und noch einmal 30 Minuten auf dem Backblech am besten mit einem Leinentuch abgedeckt aufgehen lassen. 15 Minuten gehen auch, aber je länger Ihr dem Teig Ruhe gebt, desto besser wird das Resultat

Das sind die Rest der dicken Rippe

Knochen entfernen, Fleisch mundgerecht zerkleinern

Mit der Soße kommt alles zusammen in einen Topf und wird aufgewärmt, bis die Fleischfaser wieder weich ist. Ich habe den Vorgang verpennt zu fotografieren und das ist quasi ein “danach” Foto, aber immerhin im Topf, damit Ihr Euch das vorstellen könnt.

Backofen auf 180 Grad Umluft aufheizen, Buns mit Milch bestreichen und mit Sesam bestreuen. Backen für 18 bis 20 Minuten

Das sind die fertigen Brötchen. Finde ich verdammt gut

Die sind innen sehr luftig und lassen sich gut voneinander trennen

Den Coleslaw habe ich mit Birne gemacht, weil es welche beim Bananen Fred gab und das ist immer gut, wenn man irgendwas ändert und neue Dinge ausprobiert, wenn alle eigentlich einen Apfel erwartet hätten.
Coleslaw mit Birne
500 Gramm Weißkraut
1 Zwiebel
1 Birne
1 Möhre
200 Gramm saure Sahne
50 MIlliliter Rapsöl
30 Milliliter Essig
2-3 Esslöffel Zucker
1 Teelöffel Salz
Pfeffer

Die Süßkartoffeln werden doppelt frittiert, nachdem sie vorher drei Jahrhunderte in Wasser ihre Stärke abgegeben haben und in einer Tonne Speisestärke gewälzt wurden, damit sie eine knusprige Schale bekommen. Lest gerne das Rezept dazu.

Das sind die Süßkartoffelpommes nach dem ersten Ölbad bei 130 Grad und vor dem Servieren kommen sie noch einmal bei 170 Grad ins Öl bis zu Wunschbräune und Wunschknuprigkeit.

Buns aufschneiden, den Boden mit Coleslaw bedecken

Die zarten Rippenstücke in der süßwüzigen Soße darüber platzieren

Vielleicht noch mehr Kraut von oben? Deckel drauf und Abfahrt

Der Burger hat alles! Ein weiches Brötchen, knackigen Salat, ganz viel Wohlgeschmack und das zarte Fleisch. Der ist einfach mal sehr besonders lecker.

Für alle die mögen gibt es dazu Süßkartoffelpommes

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.