Penne mit Gin von Schmid’s No 1

Ich war im März auf der Internorga in Hamburg. Da habe ich mich wie immer nach interessanten Produkten umgeschaut und bin bei Schmid’s No 1 Teigwaren gelandet. Das sind so richtige Schwaben und dementsprechend haben sie die üblichen schwäbischen Teigwaren im Programm. Ich habe eine Packung Penne mit auf den Weg bekommen, verbunden mit meinem Versprechen damit ein Rezept zu kochen. Mitten in der Woche haben viele Leute ja nicht so richtig Zeit und noch weniger Lust, um sie in der Küche zu verbringen. Deswegen habe ich eine schnelle Nummer daraus gemacht, die aber trotzdem richtig Klasse hat und raffiniert ist. Die Soße dauert nur so lange, wie die Nudeln zum Garen brauchen und deswegen ist es ein sehr frisches Gericht. 

Zutaten: 
250 Gramm Schmid’s No 1 Penne
400 Gramm Minitomaten
2 Knoblauchzehen
60 Milliliter Olivenöl
1 Teelöffel Salz
1/2 Teelöffel Chiliflocken
100 Milliliter Gin
1 Teelöffel Basilikum
40 Gramm Butter
1 Esslöffel Salz für das Nudelwasser
gehackte Petersilie

Olivenöl bei Vollgas in einem Topf erhitzen

Zwei Knoblauchzehen anschwitzen

Tomaten in den Topf geben

Salz und Chiliflocken

Alles vermischen

Deckel auf den Topf legen, damit die Hitze die Tomaten zum Platzen bringt. Herd läuft immer noch auf Vollgas.

Kochwasser für die Nudeln aufsetzen und salzen

Aufkochen lassen

Wenn das Wasser kurz vorm Kochen ist, sind die Tomaten schon weich

Die Tomaten zerstampfe ich dann mit einem Kartoffelstampfer

Schön fein stampfen, die Schalen stören überhaupt nicht im Endprodukt und die werden ganz weich. Die Soße kocht noch weiter ein

Nun kommen die Nudeln ins kochende Wasser. Die 250 Gramm Packung war speziell für die Messe. Normal kann man die in 500 Gramm Größe kaufen, oder auch als 2,5 Kilo Sack für die Gastronomie. 

Kochzeit 8 bis 10 Minuten. Ich bin eher Team neun Minuten

Soße ist gut gestampt und die drehe ich jetzt wieder auf Vollgas hoch

Den Geschmack booster ich mit einem 100 Milliliter Glas Gin. Das ist echt der Knaller mit dem kräuterigen Wacholdergeschmack. Stilecht habe ich einen italienischen Gin genommen. Italien ist übrigens die Wiege des Wacholders und die Vorläufer des neuzeitlichen Gins stammen ebenfalls von dort. Das ist sehr stimmig zu einer italienisch gelesenen Tomatensoße. 

Gin in den Topf gießen

Den Gin mit einem Feuerzeug anzünden und flambieren, dann verbrennt der Alkohol und es bleibt das was angestrebt wird, der tolle Geschmack

Hier kann man sehen wie schön das brennt, notfalls auch öfter anzünden. Das macht man ja nicht jeden Tag

Direkt vor dem Servieren kommt noch Basilikum in die Soße

Je hochwertiger desto schöner

Nudeln abgießen 

Die Soße ist schön eingekocht. 

Butter schadet nie im Endergebnis

Die Nudeln aus dem Sieb zurück in den Topf kippen und mit der Soße vermischen

Das duftet schon sehr verführerisch

Noch ein bisschen Grünkraut für die Frisch. Basilikum wäre auch sehr gut, aber bei mir wurde es  Petersilie 

Penne im tiefen Teller servieren

Mit Hartkäse bereiben und dann kann es schon losgehen.

Sechs Personen am Tisch haben probiert. Die Nudeln haben sehr gut abgeschnitten, weil sie einen ganz tollen Biss haben. Sonst nehme ich häufig Edeka Eigenmarke, aber das ist kein Vergleich zu den Penne von Schmid. Das soll bei dem Preisunterschied auch so sein und gute Zutaten sind eben wichtig. Die Soße ist eine richtige Ansage an die Geschmacksnerven. Fruchtig, kräftig, dezente Schärfe und echt super bekräutert mit dem Gin. Das wird Euch gefallen.

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit

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