Getrocknete Tomaten mit Rotweinessig
Das geile an Italienischer Küche ist, dass man meistens gar nicht viel Zirkus machen muss, sondern die Zutaten sind so gut, dass es wie hier schon reicht getrocknete Tomaten mit einer Mischung aus kochendem Wasser und Rotweinessig aufzuweichen, sie danach noch dezent zu würzen und sich ansonsten darauf zu verlassen, was die Natur darin an Sonne und Geschmack verpackt hat. Ich habe fünf verschiedene Vorspeisen mit getrockneten Tomaten gemacht und am Ende seht Ihr die auf einem Teller zusammen. Lecker sind die alle und jeder für sich ist besonders, weil das Ausgangsmaterial schon gut ist und durch die Wandlungsfähigkeit immer wieder anders spannend ist. Wenn Salz auf Säure trifft reicht das häufig schon aus.

Zutaten:
80 Gramm getrocknete Tomaten
100 Milliliter kochende Wasser
100 Milliliter Rotweinessig
ein Paar Prisen grobes Salz beim Servieren
30 Milliliter Olivenöl
50 Milliliter Rapsöl

Kochendes Wasser in einen Mixbecher füllen

Rotweinessig paritätisch einfüllen

Getrocknete Tomaten mindestens 10 bis 15 Minuten einlegen. Bei mir hatten sie ein paar Stunden Zeit, weil ich universell groß aufgekocht habe.

Die Säure und das Salz mit dem die Tomaten getrocknet wurden geben einen guten Geschmack

Vor dem Servieren mit Rapsöl und Olivenöl vermischen

Jetzt noch ein paar Prisen grobes Salz dazu streuen und servieren. Probiert vorher aus, wieviel Platz für Salz geschmacklich noch nicht Getrocknete Tomaten sind auch nicht immer gleich. Meine von Edeka sind eher dezent gesalzen und die vertragen noch.

Ich finde sie wunderschön.

Auf dem Tisch mit frischem selbst gebackenem Fladenbrot sind sie echt ein Eyecatcher. Gekauft gibt es das niemals unter 50 Euro, wenn Ihr das an einem der bekannten Oliven und Antipastistände kauft.

Da verkommt das Hauptgericht zur Nebensache.

Viel Spaß beim Nachekochen und einen guten Appetit.

Genau deswegen versuche ich jetzt, Tomaten zu trocknen.
Die stehen jetzt den dritten Tag auf der Terrasse.
Schwierig sind die Gewitter.
Die Luftfeuchtigkeit steigt dann rasant an.
Nun, früher ging das auch.
Wird schon werden.
Nur – “damals” holte man Tomaten aus dem Garten.
Wenn es schiefging, so what.
Die nächsten wurden schon reif.
Wenn die Tomaten gekauft sind,
sieht die Rechnung dann etwas anders aus.
Bis meine Tomaten reif werden,
werde ich herausgefunden haben,
ob ich hier sinnvoll trocknen kann 🙂
@ Haifisch
Deine fast schon wissenschaftliche Versuche in Sachen Kulinarik lese ich immer gerne.
Was die Tomaten angeht, hier fehlt die Zutat „La dolce vita“.
Ähnlich, wie der Himmel in Schweden höher erscheint, oder das Alpenglühen auf den Kanaren – die Farb-Explosion zwischen schwarzer Erde, Kiefern und Himmel – die papas arrugadas besser schmecken läßt als im eigenen, holden Ländchen.
😉
Je nu Esther,
dafür gibts die Illusion der Werbung 😉
Ich kann meine Tomaten dann
in eine Tüte mit einem Foto von Sizilien legen..
Hilft Dir das weiter – muss grade total lachen
Ja, Werbung bringt’s. Spontan schwebt mir ein Bild mit Gregory Peck und Audrey Hepburn in “Ein Herz und eine Krone” vor – Slogan: “Genieße das Leben und diese Tomaten, bevor Du aussiehst wie sie!”
Esther – echt jetzt, das war der Brüller des Vormittags.
Ich hab fast meinen Pausenkaffee verschüttet vor Lachen.
Ich schlage vor: 2 Illusionen.
Die eine mit Peck (carpe diem ohne Oil of Olaz),
die andere mit süßlichem Sonnenuntergang und Oliven,
die Toscana-Illusion (weiter in den Süden kommt ja keiner).
Ziel – die Sonne des Südens – (aber von der Südterrasse).
Na ja, ist keine richtige Werbung
ist ein zu grosses Korn Wahrheit drin Süd-xx)
Ich muss grad an die verschrumpelten und vertrockneten
Herren und Damen denken, die in der Sonne braten,
und irgendwie solchen Tomaten recht ähnlich sehen…
deine Assoziation hat bei mir voll zugeschlagen…