Cranberries statt Preisselbeeren

Cranberries kann man frisch bei Kaufland, oder anderen gut sortierten Supermärkten bekommen. Preisselbeeren habe ich dort noch nie frisch gesehen. Vom Geschmack sind Cranberries den Preisselbeeren sehr ähnlich. Frisch und  ungezuckert so richtig säuerlich bitter, wie ein Tritt in die Magengrube. Eingekocht wie Marmelade, kann man damit Kuchen füllen, oder sie als Begleitung zu Fleischgerichten in der kalten Jahreszeit nutzen. Meistens verwendet man solche bittersüßen Marmeladen für Wildgerichte, oder Fleisch, dass ein bisschen derber daher kommt.  

Zutaten:

250 Gramm Cranberries
125 Gramm Gelierzucker 1 zu 2
Zimt
1 Limette

250 Gramm Cranberries

125 Gramm Gelierzucker 1 zu 2  abwiegen. Der heißt so, weil man von diesem Gelierzucker immer die Hälfte des Obstgewichts an Zucker hinzufügt, damit die Cranberries nach dem Einkochen gelieren. Es gibt auch eins zu eins und eins zu drei im Handel. 

Den Saft einer Limette zu den Cranberries und dem Gelierzucker geben. Man braucht keine zusätzliche Flüssigkeit. Die Cranberries platzen relativ schnell auf und geben Flüssigkeit ab. Die Schalen werden auch weich und fühlen sich später im Mund gut an.

Den Topf erhitzen

Zimt nach Geschmack dazu geben.

Der Gelierzucker zieht an, nachdem die Cranberries fünf Minuten sprudelnd gekocht haben.

Ich fülle die heißen Cranberries direkt in ein Schraubglas um. So kann man es sogar eine zeit lang lagern. Der Deckel hat ein Vakuum gezogen, es war also versiegelt.

Das ist die Ausbeute aus 250 Gramm Frucht und 125 Gramm Gelierzucker.

Die Cranberries schmecken toll als Begleitung zu eingekochten Birnen mit Nelken, wohl vorrangig zu Fleischgerichten.
Kuchen habe ich damit auch schon gefüllt. 

Zu Weihnachten habe ich die Cranberries als Fruchtkomponente im Rotkohl benutzt. Geiles Zeug!

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

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