Champignons im Krups Cook 4 me
Wir hatten Besuch von Teilen meiner Heilemannfamilie aus Rotenburg, Bremen, Schwerin und Lunestedt und die ist bunt gemischt aus Fleischfreunden, sowie eher vegetarisch. Am Ende waren es achtzehn Leute am Tisch. Da habe ich natürlich meinen bunten Vorspeisenreigen aus Gemüse auf den Tisch gestellt und da sollten Champignons nicht fehlen. Ich habe die erstmalig in meinem Krups cook 4 me zubereitet. Natürlich geht das auch im Topf, oder in der Pfanne, aber ich habe die Vorteile des Gerätes genutzt, dass man die Pilze einfach aus den Augen hat, wenn der Deckel verriegelt und die Kochzeit eingestellt ist.

Zutaten:
1 Kilo Champignons
1 Teelöffel Salz
1/2 Teelöffel Chliflocken
1 Zwiebel
1 Soloknoblauch
80 Milliliter Olivenöl
Saft einer Zitrone
1 Esslöffel Majoran

Zwiebeln und Knoblauch abziehen und zerkleinern

Olivenöl in das Kochmedium geben

Olivenöl erhitzen

Knoblauch und Zwiebeln anschwitzen

Die Zitrone kommt später ins Spiel

Ein Kilo Champignons für zwei Euro MHD Verkauf

Wenn das Gemüse glasig ist, kommen die Pilze hinzu

Quasi jetzt

Chiliflocken

Salz

Alles vermischen

Majoran

Zitronensaft einer Zitrone

Braten stoppen

Umschalten auf Kochen unter Druck

Fünf Minuten Kochzeit einstellen

Aufheizen

Kochzeit abwarten

Danach wird automatisch Druck abgelassen

Die Pilze sind schön gekocht

Umfüllen in eine Schale und abkühlen lassen. Optimal ist alles zwischen lauwarm und Zimmertemeratur

Petersilie nicht vergessen. Das ist richtig lecker. Die Champignons haben einen schönen Biss, sind würzig, haben eine angenehme Säure und schmücken jedes Büffet.

Ich mag dazu auch frisch gebackenes Brot und Fleisch sowieso.

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

Wie war das? Du hast 2 oder 3 Cooks4me?
Und 3 kaputte, sowie eine heile Bosch Mum?
Sowie den zweiten ESGE (oder auch schon Nr. 3)?
Rein logistisch gesehen kein Wunder,
bei den Essmengen, die bei Dir durch die Küche gehen.
So zwischen 6 und 20 Personen.
Helfen die Kids eigentlich mit? Oder Gäste?
Ich denke grade daran,
dass die Küchenmaschine meiner Mutter,
die täglich im Einsatz war (Brot, Kuchen, whatever)
bis heute funktioniert. Trotz schwerer Teige
und hoher Belastung. Gut, sie ist ziemlich laut.
Aber mal ehrlich, jede Straße vor der Tür ist lauter.
Sie ist inzwischen hässlich und abgestossen und vergilbt.
Die Glasschüssel hat einen Chip. Die Stahlschüssel ist zerkratzt.
Das Stromkabel gelb.
Aber sie funktioniert einwandfrei.
Nach über 60 Jahren. Fast wartungsfrei.
Ich habe es grade getestet.
Ich hatte natürlich die gleiche Sorte Maschine gekauft.
Und nun, nach eigenen 40 Jahren diese Maschinensorte,
kann ich sagen: Die Stiftung Warentest ist leider korrupt.
Die schreiben nicht hin, dass die Maschinen alle schlechter werden.
Ich seh es im Längsschnitt (über 60 Jahre)
und im Querschnitt (4 x Maschine gekauft)
Ohne Wartung halten die Maschinen gar nicht mehr.
Sie brauchen Öl und Reinigungen.
Die elektronischen Kinkerlitzchen sind lästig und versagen gern.
Schwere Teige können auch die dafür ausgelegten Maschinen nicht (mehr).
Verglichen mit der Maschine meiner Mutter. Wir reden von 1kg Mehl.
Das Material ist so auf Kante genäht, dass es verbiegt (mit der Zeit).
Die Maschine meiner Mutter rastet einwandfrei ein. Meine – NICHT.
Etwas leiser sind die Maschinen geworden, ja.
Ich habe im Laufe meines Lebens 4x eine Maschine gekauft.
Die erste gebraucht. Laut und robust. Und hässlich.
Sie wich der ersten neuen, schönen. Die ging einfach kaputt.
Es kam die nächste neue, die deutlich schlechter war.
Wegen Unzufriedenheit dann die nächste, die bis heute hält,
aber vor lauter Elektronik kaum laufen kann.
Einfacher ist Teig machen und so weiter damit nicht geworden,
man muss vor jeder Handlung viel zu viele Handgriffe machen.
Wie schnell, wie warm, wieviel Gewicht, Programm off/on.
Pies hier, Pieps da. Blink hier, blink da.
“Sie müssen, haben Sie, usw”
Herrgott, ich will doch einfach nur einen Teig machen…
Es gibt nur eine Funktion, die fortschrittlich ist,
und die man, wenn man sich dran gewöhnt hat, gern nutzt:
die Wärm-Funktion, die bis ca. 60 Grad geht.
Teige gehen kontrollierter bei konstanter Temperatur,
und man kann Butter schmelzen. Und und und,
aber nur die beiden beschriebenen Funktionen nützen mir wirklich.
Is das der Fortschritt von 80 Jahren Maschinenbau?
Schlechtere Maschinen, dafür mit chinesischer Elektronik?
Tja, bin grade mit dem linken Fuss aus dem Bett gefallen,
hab den Wecker runtergerissen, und dann Kaffee mit Salz gekocht.
Ich habe keinen Alkohol konsumiert. Und trotzdem…
Und dann wollte mein Brötchenteig nicht so wie ich wollte.
Und dann habe ich frustriert hier in die Tasten gehauen…
Ich war gerade beim Bananen Fred und habe ne halbe Tonne Gemüse und Obst gekauft. Wir sind zu zehnt und natürlich ist wieder halb Berlin zu Besuch. Meine Gäste mussten nichts handwerkliches Beitragen, aber mein Cousin hat von seinem Hof 4 Kilo Rinderbraten mitgebracht und 4 Kilo geschälten Spargel. Das hat schon bei der Zubereitung sehr geholfen. Damit das Essen nicht so ewig dauert, habe ich tatsächlich einen zweiten Cook 4 me angeworfen, aber da war ich dann nach 65 Minuten durch und musste nur noch die Soße einkochen. Am Tag vorher habe ich schon die Gemüseantipasti gemacht. Das war alles sehr entspannt.