Himbeerquark aka Himberg
Beim Bananen Fred gab es 4,5 Kilo Himbeeren für 10 Euro. Das ist für meine Familie ein echter Feiertag, denn alle außer der üblichen Verdächtigen, mögen Himbeerquark. Bevor die Dame ihre Abneigung gegen Milchprodukte entdeckte, war sie aber die Namenspatronin für den Begriff Himberg, weil Madame Schnatterliese damals noch nicht “Quark” aussprechen konnte und es Himberg taufte. Der Rest ist schnell erzählt. Möglichst fetter Quark, hier mit 40 % Fettgehalt, Zitronensaft, mehr oder weniger gute Vanille, oder das Aroma und dann kann man das in Windeseile inhalieren und den Vater zu jeder Tages- und Nachtzeit dazu auffordern die nächste Ladung zu verarbeiten. Von Samstag bis Sonntag 2,7 Kilo Himbeeren mit 3 Kilo Quark verballert. Der geht direkt von der Hand in den Mund und gebacken habe ich auch noch.

Zutaten:
1 Kilo Quark
900 Gramm Himbeeeren
5 Esslöffel Zucker
Tonkaabrieb, Vanillestange, Vanillezucker, Vanillin
Saft einer Zitrone

Quark und Zucker, sowie der Saft einer frisch gepressten Zitrone, sowie irgendwas was nach Vanille schmeckt. Ich suche immer noch meine Tonkabohnen im Schrank.

Himbeeren

Himbeeren unterrühren

So einfach könnte es immer sein. Falls bei Euch nicht vier Raubtiere, plus eine himbeersüchtige Ehefrau am Start sind, kann man den Himbeerquark auch ein paar Tage abgedeckt im Kühlschrank lagern

Weil es gerade passt, habe ich meinen Himbeerquarkköder für die Sippe noch fancy mit Waldmeister verziert.

Deswegen mag ich Frühjahr und Sommer viel lieber als Herbst und Winter.

Davon braucht man gar nicht viel, einfach genießen.

Viel Spaß beim Nachrühren und einen guten Appetit.
