Geschmortes Suppenfleisch vom Rind, günstig

Das ist ganz großes Kino, super lecker und super günstig. Ich habe nämlich günstiges Suppenfleisch zu einer echten Delikatesse verarbeitet, die sich viel teurer anfühlt, als sie faktisch gewesen ist. Die Soße ist auch ein echter Knaller.

Zutaten:

1,5 Kilo Suppenfleisch vom Rind
2 Möhren
3 Zwiebeln
1 Knoblauch
1 Tube Tomatenmark 200 Milliliter
1 Bund glatte Petersilie
1 Biozitrone
Peperoni nach Geschmack
Mehl
1 Esslöffel Meersalz
Pfeffer nach Geschmack
Wacholderbeeren
Lorbeerblätter
Olivenöl
1 Glas Brühe selbst gemacht 700 Milliliter
Rotwein nach Geschmack, je mehr desto schöner

Kartoffelnudeln (anklicken)

Die Zubereitung ist so wie bei jedem anderen Schmorgericht, also auch ein guter Einstieg in das Thema für alle, die sich bis jetzt noch nicht daran versucht haben. Genau so gehen auch Braten aller Art, oder Rouladen und wenn man das ausprobiert hat, dann schreckt einen hinterher kein Stück Fleisch mehr. Bei dem günstigen verwendeten Fleisch, kann man auch nicht viel Schaden machen. Was ich persönlich gut daran finde, ist die Tatsache, dass man das nebenbei kochen und auch gut für den nächsten Tag vorbereiten kann. Ich habe das Fleisch schon am Samstag Abend geschmort und dann am nächsten Tag von unterwegs bei meiner Frau zuhause angerufen, dass wir in einer Stunde zuhause sind und sie das bitte eine Stunde bei kleinster Flamme auf der kleinsten Platte erwärmen solle. Hat tadellos geklappt, wie man auf dem Titelbild sehen kann und am folgenden Abend wurde dann aus dem restlichen Fleisch und der Soße, in Rekordzeit eine Nudelsoße. Das ist nachhaltiges Kochen, kostet nicht die Welt und ist eben total gesund und lecker. 

Die Reihenfolge ist egal, aber ich habe damit angefangen die Pellkartoffeln für die Kartoffelnudeln zu kochen.

Danach das Gemüse für das Gemüsebett vorbereiten. Das wird nur grob zerkleinert, weil es vor allem dem Geschmack dient und am Ende sowieso fast verkocht ist.

Zwiebeln von der Haut befreien.

Zwei Möhren halbieren

Knoblauch schälen und vierteln.

Peperoni nach Geschmack. Bei mir tendenziell eher mehr, aber da die Familie am Tisch sitzt, ist Mäßigung angesagt.

Hier ist das Suppenfleisch. Das ist ein langfaseriges Rindfleisch, in diesem Fall aus der Rinderwade. Das ist sehr günstig, kostet im Supermarkt so um die sieben Euro pro Kilo und da meines kurz vor dem Ende der Mindesthaltbarkeit war, gab es darauf noch mal 30 %, so dass ich 1,5 Kilo für um die 10 Euro hatte. Natürlich kann das dafür keine besondere Qualität sein, aber mir geht es immer darum zu zeigen, dass grandioses Essen keine Frage des Preises ist, sondern vor allem von Zeit und Liebe und das man auch mit einem beschränkten Budget besser essen kann, als in den meisten Lokalen, denen genau das abgeht.

Das Fleisch wird vor dem Anbraten mehliert.

Fleisch von allen Seiten mit Mehl bestäuben.

Durch das Mehlieren wird das Fleisch beim Anbraten schön braun und das Mehl sorgt auch später dafür, dass die Soße schön sämig wird. Ich habe die Soße weder gebunden, noch habe ich das Gemüse irgendwie püriert. 

Das Fleisch mit Olivenöl anbraten. Man kann natürlich auch Butter oder Schmalz nehmen, aber ich mag diesen südländischen Geschmack, den Olivenöl Gerichten verleiht.

Öl erhitzen.

Fleisch bei hoher Hitze von allen Seiten anbraten.

Wenn das Fleisch braun ist, nehme ich es noch einmal kurz aus dem Topf und lagere es auf einer Ablagefläche, weil ich den Topf für das Gemüsebett brauche.

Zwiebeln, Möhren, Knoblauch, Peperoni in den Topf geben.

Gemüse bei mittlerer Hitze im Topf anschwitzen.

1 Tube Tomatenmark in den Topf geben. Jetzt ist der einzige Zeitpunkt, zu dem man man mit dem Tomatenmark Röstaromen erzeugen kann. Wenn man es in Flüssigkeit gibt, dient es nur zum Andicken, jetzt ist es das Geheimnis des späteren guten Geschmackes.

Das Tomatenmark soll nicht schwarz werden, nur braun. Dann ist der Geschmack toll und die Röstaromen können vom Topf abgelöst werden.

Dafür nehme ich 700 Milliliter Brühe, in meinem Fall wie immer selbst gemacht.

Der Rotwein ist ein chilenischer Blindmacher mit 13 %, den ich aber niemals trinken würde. Zum Kochen ist der aber o.k und macht eine schöne Soße.

Jetzt noch die elementaren Gewürze zum Schmoren in den Topf werfen. Lorbeerblätter und Wacholderbeeren.

Einen Esslöffel Meersalz

Nun wird das Fleisch auf das Gemüsebett gelegt. Es soll ungefähr nur zur Hälfte aus der Soße herausragen. Da das Gemüse beim Schmoren zusammenfällt, wird das Fleisch dann in die Soße einsinken. 

Deckel auf den Topf legen, den Topf auf kleiner Flamme erhitzen und wenn der Topfinhalt simmert, die Hitze so gering einstellen, dass dieser Zustand erhalten bleibt. Der Topfinhalt darf nicht sprudelnd kochen, sondern darf nur so vor sich hin simmern.

Die erste Stunde muss man gar nichts machen, danach alle halbe Stunde umrühren, oder auch nicht. Das ist total egal. So sieht es nach zwei Stunden im Topf aus. Das Fleisch ist in der Soße eingesunken und simmert absoluter Zartheit entgegen. Man sollte das Fleisch DREI Stunden garen, dann ist es butterzart. Fleisch mit einer langen Faser wie dieses Suppenfleisch, hat die Angewohnheit, dass es erstmal beim Schmoren hart wird. Wenn man es dann probiert, denkt man, dass man alles falsch gemacht hat und den Topfinhalt bestimmt nur noch entsorgen kann. Das muss so! Nach fest kommt zart, wenn man genau so vorgeht, wie oben beschrieben, als auf kleinster Flamme drei Stunden schmoren. Dann ist es eine wirkliche Offenbarung und schmeckt besser als manche kurzgebratene Kostbarkeit.

Die Soße kann man pürieren, aber in diesem Fall ist das nicht notwendig. Die hat Bindung, schmeckt wie verrückt und man möchte darin baden. Das kommt dabei raus, wenn man seinem Essen Zeit und Liebe und ein bisschen Gefühl angedeihen lässt und nicht versucht schneller zu kochen als das Fleisch erlaubt, Schnellkochtopf eingeschlossen. Der kann es niemals so gut, wie die Zeit, denn die kann man weder imitieren noch überlisten. Probiert es einfach mal aus. Vor allem bedeutet die Zubereitung keine Mühe, weil sich das quasi von alleine macht, wenn es erst einmal mit Deckel abgedeckt. auf dem Herd steht. Nun kann serviert werden, oder man wärmt es zu einem späteren Zeitpunkt in einer Stunde auf dem Herd schonend wieder auf. Das Fleisch muss nach dem Aufwärmen eine Kerntemperatur von 70 Grad haben, dann ist die Fleischfaser wieder zart.
Als Beilage habe ich frische Kartoffelnudeln dazu gemacht. Wer die immer selbst macht, wird sich fragen, so what`s the deal, aber ich weiß, dass mindestens 80 % aller die hier zufällig mitlesen, die Dinger noch nie selbst gemacht haben. Entwarnung auf der ganzen Linie, das ist ganz einfach und wer die mal selbst gemacht habt, nimmt nie wieder gekaufte, versprochen.

In der Zwischenzeit die Schale einer Biozitrone abreiben und glatte Petersilie hacken. Zitronenabrieb und Petersilie miteinander vermischen

Jetzt geht es ans Servieren.

Soße auf dem Teller ausbringen

Fleisch am Stück dazu setzen, wenn der Hunger grooooß ist, oder das Fleisch gegen die Faser mit einem Keramikmesser, oder einem Elektromesser aufschneiden.

Die Kartoffelnudeln ebenfalls auf dem Teller drapieren und die Zitrone-Petersilie Mischung über das Fleisch streuen. Die gibt eine herrlich frische Note und ist ein toller Frischetupfer als Kontrast, zu dem über Stunden geschmorten Geschmack vom Fleisch und der Soße.

Wir essen ja nie wirklich schlecht, aber hier muss ich wirklich schon lange überlegen, wann irgendwas so lecker war. Das passiert mir nicht oft. Das Fleisch ist sehr zart, die Kartoffelnudeln machen durch das Anbraten auch Spaß im Mund und die Soße ist dazu ein Gedicht. 

Alles in allem stehen da keine 20 Euro Materialwert auf dem Tisch und davon essen 4 Leute gut. Bei uns gab es am nächsten Tag Resteverwertung als Nudelsoße. 

Arbeit die sich gelohnt hat und so einfach, dass es jeder kann.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

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41 Kommentare

  • Ich nehm gern auch noch ein Stück Sellerie dazu und laß alles dann am liebsten in nem gußeisernen Bräter stundenlang vor sich hin schmoren 😉

    • da hast du recht normalerweise nehme ich auch staudensellerie, oder sellerie, aber ich wollte mal etwas anders machen und wenn es einfach nur ist, sellerie wegzulassen 😉

  • Ich habe es (mit ein, zwei Abwandlungen) nachgekocht und für sehr lecker befunden. Dankeschön für diese tolle Idee!
    LG Elli Wanjek

    • vielen dank, liebe elli. freut mich sehr wenn dir dein resulatat geschmeckt hat. ich mag das rezept auch sehr und wenn es irgendwann mal wieder kälter wird, werde ich das auch nochmal kochen. vorher brauche ich meiner frau nicht mit schmorgerichten zu kommen.

  • Ist heute bereits das zweite Mal, dass ich dein Rezept als Vorlage nutze und ich bin total begeistert. Es schmeckt einfach soooo lecker. Der volle Topf steht gerade in der Küche und simmert (danke für das neue Wort in meinem Sprachschatz) vor sich hin.
    Das Rezept nutze ich für eine Hälfte als Grundlage für eine Gulaschsuppe. Die andere Hälfte friere ich vermutlich ein und gebrauche sie irgendwann mal für eine Suppe oder Sauce.

    Gerade die anderen Brühen auf deiner Seite haben es mir angetan. Da wird definitiv das eine oder andere ausprobiert.
    Leider schaffe ich es nicht noch mehr Begeisterung in meine Worte zu bringen.

    Vielen Dank für das tolle Rezept.

    Liebe Grüße
    Stephan

    • hallo stephan, vielen dank für deinen kommentar. das sind die momente in denen ich weiß, warum ich mir die ganze arbeit mache. ich warte darauf, dass es wieder kälter wird, denn so lange die bäume blätter haben, brauche ich meiner frau nicht mit schmorgerichten zu kommen. gulaschsuppe fehlt mir auch noch im blog. ich würde gerne mal ein kesselgulasch machen, ist aber auch was für die kalte jahreszeit. ich wünsche dir weiterhin viel spaß und hoffe, dass du auch bei den anderen rezepten etwas für dich findest. schönen gruß jörg

  • Susanne Orlean

    hallo jörg,
    das ist mit abstand das geilste schmorrezept, das ich jemals gegessen habe. vielen dank dafür… habe heute ganz lieben besuch, und werde die mit deinem rezept zum schwärmen bringen…
    liebe grüße
    susi

    • vielen dank für die warmen worte. das ist wirklich außergewöhnlich lecker, wenn man bedenkt was es kostet. da hast du recht. viel spaß mit deinem besuch und guten hunger.

  • Karl-Heinz Failenschmid

    Ich habe das Rezept nachgekocht und bin begeistert!

  • fj

    falls ich jetzt auch nur noch ein einziges mal von Ihrer Seite belästigt werde, werde ich Anzeige erstatten! Ich habe Ihnen schon mehrfach untersagt, ungefragt auf meiner Seite aufzutauchen!

  • Ijo

    hört sich nach Osso Bucco für Arme an;-))) ist aber sicher genauso lecker

  • Dorothea Steinbach

    Hallo Jörg,
    heute beim Einkaufen kam ich auf die Idee mit dem Suppenfleisch, das hatte meine Mutter immer gemacht und es war wunderbar. Ich muss vorneweg sagen, weder bin ich Hausfrau noch kann ich aus der hohlen Hand heraus kochen, ich brauche ein Rezept. So bin ich auf Deiner Seite gelandet. Natürlich werde ich das Suppenfleisch mal so machen, ansonsten wurde es immer hart (ich glaub es war 2-3- mal…). Vor langer zeit hatte ich mal ein Rezept mit Beinscheiben, da kamen auch Rosinen in die Soße und es war toll….. ich habe das Rezept leider nie wieder gefunden… Auf jeden Fall war ich begeistert vom Geschmack der Beinscheiben und so habe ich einfach auch zwei Scheiben heute mitgenommen. kann ich die genauso mitschmoren? Es ist wenig Knochen dran.
    Wäre toll wenn du mir antworten tätest.
    Viele Grüße

    • hallo dorothea, immer bei niedriger temperatur bleiben und nie die nerven verlieren. drei stunden brauchst du immer. rosinen sind toll in der soße. kann ich mir gut vorstellen. knochen sind immer gut für den geschmack

      • Dorothea

        So, es ist vollbracht: Nach ca. 4 1/2 bis 5 Stunden simmern (was bei meiner einfachen Induktionskochplatte nicht gut geht, kocht immer wieder auf, warum auch immer…neue Platte?!?) war ich gespannt wie ein Flitzbogen…. das Suppenfleisch, na ja, kriegt beim Aufwärmen noch mal ne Chance, die Beinscheiben super (nur die “Häute” sind schlimm, aber die Soße….. ich habe nach ca. 4 Stunden das Gemüse raus und dafür dann Rosinen und ein paar Mandelgeraffel rein, ja, wäre mein Topf groß genug gewesen, ich hätte mich reingeschmissen. Ich werd beim nächsten Mal vielleicht nur Beinscheiben nehmen vorher aber das Fleisch rausschneiden und den Rest so mitschmoren und zum Schluss vielleicht mal einen Apfel reinschneiden und als Abschluss einen Schuss Calvados… in der Soße hatte ich ca. 1/2 ltr. Wein…
        Danke für das Rezept

        • hallo dorothea, klingt toll. wie viele leute am tisch, hast du sonst noch glücklich gemacht?

          • Dorothea

            Zunächst nur mich, ich bin alter Single und Neurentnerin und jetzt auch bisschen Hundesitterin für Diego (franz. Dogge) von meinem direkten Nachbarn Christian, der auch meine Suppenfleisch-Probierperson ist, Die Rückmeldung kommt noch. Seit einiger Zeit backe ich gerne und bin daher auch sehr beliebt bei meinen lieben Nachbarn, wir haben eine super Hausgemeinschaft und achten auch aufeinander, was ich toll finde. Jetzt bin ich am überlegen, was ich zu unserem Glühweinfest machen kann. Aber auch wenn ich nur mal was für mich mache, kann ich mich wie Bolle freuen und bin glücklich (mühsam gelernt). Ich mache gerade den Rest Rotwein (Badischer Spätburgunder) nieder, der schmeckt auch ohne Soße.

          • musst du bei deinem glühweinfest auf irgendwen rücksicht nehmen? veganer, glutenfeinde? wie findest du zwiebelkuchen???oder eher was saisonales? schmalzkuchen?? gebrannte mandeln?
            habe ich alles im blog. du kannst mir auch schreiben. glatzkoch@gmx.de

  • Elif Aksoy

    Hallo glatzkoch ,
    Ich war am Freitag einkaufen und spontan ist mir dein Rezept , welches ich zufällig vor langer Zeit im netz entdeckt hatte, eingefallen … so hab ich Suppenfleisch ( im Angebot 😉 gekauft und genau exakt nach deinem Rezept gekocht ..
    Ich muss sagen ES WAR MEGAAA LECKER , wirklich super einfach und sooo köstlich das Gericht 👍🏼
    Das wird beim nächsten Familien Besuch meinen liebsten serviert 😉 die freuen sich jetzt schon :)))

    • hallo elif, vielen herzlichen dank. das freut mich sehr. da bleiben dir jetzt noch über 2000 rezepten aus fast 6 jahren zum nachkochen. viel spaß dabei

  • Brigitte

    Das war sooo köstlich!!!! Mein Mann war sehr skeptisch, aber dann hat er richtig reingehauen 🤗 Ich habe allerdings keinen Rotwein genommen ( den trinken wir lieber zu dem Essen) sondern ein Glas Gelee, das auf dem Brötchen nicht so lecker war. Ich bin 100%ig sicher, dass beim nächsten Familientreffen dieses Gericht auf den Tisch kommt. Danke für die tolle Inspiration

    • hallo brigitte,
      verrückt oder, was zeit und liebe ausmachen?
      so ein einfaches stück fleisch nimmt man sonst weder für sich selbst und würde
      es auch keinem anderen anbieten, wenn es besonders nett sein soll. Das sind eigentlich
      die wichtigsten erkenntnisse, die ich selbst aus den letzten sechs jahren gezogen habe.
      man kann alles machen, so lange das resulat im mittelpunkt steht und nicht die zeit.

  • Blanca

    Diese Rezept ist sooo lecker! Danke für den Hinweis mit der Temperatur! Ich habe früher das Fleisch viel zu heiß gekocht und es wurde zäh. Darum habe ich mich jahrelang nicht mehr rangewagt. Heute habe ich dieses Rezept ausprobiert und ich bin begeistert! Ich habe den Topf letztendlich bei 120 Grad in den Ofen gestellt. War nur eine kleine Menge und nach 2h war das Fleisch super zart und die Soße zum Niederknien! Vielen Dank für das tolle Rezept! Das werde ich ganz sicher noch sehr oft simmern – statt wie früher zerkochen.

    • hallo blanca, sowas freut mich sehr. ich bin es gewohnt, dass leute immer erstmal auf stur schalten und mit hauen und stechen ihre falschen zeiten und temperaturen verteidigen und immer steif und fest behaupten, es so zu mögen. dafür meinen herzlichen dank. ich habe noch mehr als 2300 andere rezepte, die mit genau so viel liebe gemacht sind und immer mit dem anspruch besser als vorher zu sein. probiere die mal aus, das wird dir bestimmt auch gefallen.

  • Jörg

    Bin erst vor einem halben Jahr auf Deine Kochseite gestoßen und ich finde sie echt Klasse. Dieses Rezept war letztes Wochenende dran, sau lecker. Habe viel dazu gelernt bei all den Rezepten, welche ich bisher nachgekocht habe. Ich koche zwar auch schon seid 12 Jahren, aber das eine oder andere habe ich jetzt perfektioniert. Vielen Dank und weiter so.

    • hallo jörg. das freut mich sehr unter namensvettern, dass du immer wieder etwas findest. dieses geschmorte suppenfleisch scheint einer meiner dauerbrenner im blog zu sein. ich wüsste kaum irgendwas anderes, so immer wieder resonanz kommt. weiterhin viel spaß und gutes gelingen

  • Hallo Joerg
    Ich habe vor einer Weile Dein Rezept nach gekocht. Leider ohne Rotwein. War gerade nicht zur Hand. Dennoch war das Ergebnis ein absoluter Traum. Habe es dann vor kurzem nochmal gemacht, mit ein paar kleinen Aenderungen. Etwas weihnachtlich angehaucht. Beinscheiben vom Kalb, bisschen Beluga Linsen, je eine Prise Anis, Zimt, Piment und geschaelte Tomaten. Was soll ich sagen, dein Rezept ist grandios und bietet unendlich viele Variationen. 😍
    Herzlichen Dank dafuer und eine Besinnliche Weihnachtszeit mit Gutem Rutsch ins Jahr 2021.

    • hallo nick, das klingt ja toll. ich mache bewusst nur grundrezepte, damit ihr immer noch platz zum spielen habt. gefällt mir sehr gut, was du daraus gemacht hast

  • Johanna Wulf

    Hallo Jörg,
    wollte eigentlich normale Rindfleischsuppe machen, bin auf Dein Rezept gestossen und der Schmortopf ist jetzt seit 1 Stunde am simmern. Habe noch Pastinaken gewürfelt und mit rein geworfen und später kommen Erbsen dazu. Da ich ein Schwäble bin, kommen bei mir morgen als Beilage geschnetzelte Gemüsemaultaschen aus der Pfanne auf den Teller.
    Bin begeistert vom Rezept, koche aus Prinzip frisch und Schmorgerichte und Saucen sind meine Leidenschaft. Habe vorab schon mal probiert und kann nur sagen “delikat” ist untertrieben.
    Mehr davon und viele Grüße
    Hanna

    • sehr schön. das freut mich sehr, wenn auch jahre später immer noch wieder menschen auf dem rezept landen und es nachkochen. das ist eines meiner meistgelesenen

  • Paul

    Iss ja geil das Rezept.
    Wird abgespeichert und nachgemacht.
    Hab vor mir noch einen neuen Bräter von Hoffmann zu kaufen denk das passt.
    Mfg Paul

  • Peter Eitel

    Moin, beim täglichen schmökern der neuen Rezepte schiele ich als auch auf die neuen Kommentare und habe diesen interessanten Thread mal angeschaut.
    feines Rezept, klaro, aber ich habe dann auch die Kommentare gelesen ( ist als auch informativ)
    und da hat -glaube ich – jemand gesagt er hätte das Fleisch bisher immer doof gekocht..

    Seitdem spukt mir das Wort ” Kochen” im Schädel rum…….
    OK; man hat ne “Küche” und wer da drin halt was zu Essen macht ist derdiedas “Koch”.
    Aber wenn man eben Essen zubereitet wird ja eigentlich garnix wirklich “gekocht”…?
    Ich kam nur auf Pasta, Kartoffeln, eingeweichte Hülsenfrüchte, evtl Eier und der Reis
    wird ja nur kurz wirklich gekocht; ist also schon grenzwertiges Blanchieren und das ist ja was
    gaanz was anderes. Tomaten vor dem Schälen überbrühen giltet auch nich!

    Also, wenn dir noch was anderes einfällt, das zwingend gekocht werden muss, wüsste ich das gerne. Entweder ich steh grad aufm Schlauch, oder ich habe tatsächlich recht….

    • ich denke kochen ist der oberbegriff für die zubereitung im allgemeinen. sagt ja auch keiner, ich muss noch das schmoren, oder braten, sondern man ist in der küche und kocht.

      • Peter Eitel

        schon klar, wie man das wort so allgemein verwendet.
        aber wenn man man nen ohrwurm drin hat, so wie ich heute, bohrt der halt im schädel.
        ich frage mich tatsächlich, was denn jetzt wirklich zwingend “gekocht” werden muss.
        Mir fiel noch ein “Kukuruz” ; ist rumänisch und das sind getrocknete maiskolben, die
        so arme bauern in ollen ölfässern(?) am straßenrand über kohlefeuern im winter
        aus siedend heißem wasser an die leute verkauft haben.
        auf die hand, mit nem klacks butter und salz wurde das direkt weggemampft. saulecker!!
        aber sonst ???
        mir fällt echt nix ein…

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