Salat mit Herbstgemüse und Mandarinendressing

Sonntag Abend kam ich nach dem Joggen gerade aus der Dusche, es ging also gerade auf Mitternacht zu. Da sagt meine Frau, was ich ganz vergessen hatte dir zu erzählen, ich brauche doch morgen für das Amt noch einen Salat für ein Geburtstagsbüffet von Frau XYZ. Ich war froh, dass ich am Samstag ordentlich Gemüse gekauft habe.
Zutaten:

1 kleine oder eine 1/2 große Gemüsezwiebel
1 Kohlrabi
1 Möhre
1 Mairübe
1 Apfel
200 Gramm Sellerie
300 Gramm Spitzkohl
1/2 Salatgurke
1 Bund frischen Spinat
Salz
Pfeffer
Zucker
5 Mandarinen
1 Schuss Weißweinessig
1 Schuss Rapsöl
Dill
Petersilie
Gemüsezwiebel zerkleinern.
Alles was jetzt kommt wandert hinterher in eine leidlich große Salatschüssel. Ich sage das jetzt schon mal, damit ich das nicht immer extra erwähne. Das sind alles Zutaten, denen es nichts ausmacht bis zum nächsten Tag zu marinieren. Zusätzlich dazu habe ich die Salatschüssel noch zum Kühlen von außen auf die Fensterbank gestellt.
Einen Kohlrabi schälen
Das habe ich mit meinem Edition 7 Messer von die Pfanne.com geschält. Man kann natürlich auch einen Sparschäler verwenden
Kohlrabi auf der Standreibe hobeln.
O.k, dieses eine Mal noch. Kohlrabi kommt dann in die Salatschüssel.
Eine Möhre auf der Standreibe hobeln
Wohin damit?
Eben!
Mairübe auf der Standreibe zerkleinern
Passt sich optisch gut dem Rest der Zutaten an
Kommt in den Ofen, zum Fleisch. Wie, bis jetzt hatten wir kein Fleisch? Na, dann in die Salatschüssel.
So ein Salat braucht eine Fruchtkomponente für den runden Geschmack.
Apfel auf der Standreibe reiben.
Sellerie schälen
Geschälten Sellerei auf der Standreibe hobeln
Sehr gesund und man kann sich da ranschmecken, wenn man es bis heute nicht mochte.
Spitzkohl zerkleinern
Strunk heraustrennen
Die halbe Salatgurke in Scheiben hobeln
Das waren nun auch schon alle Gemüsesorten, die wir auf der Reibe zerkleinern.
Zucker, Salz und Pfeffer in die Schüssel geben. Noch ein bisschen Platz zum Nachwürzen lassen.
5 Mandarinen entsaften
1 Schuss Weissweinessig und ein ordentlicher Hieb Rapsöl
Dill und Petersilie hacken
Grünkraut zum Salat geben.
Alle Zustaten vermischen und den Salat noch einmal abschmecken.
Hier ist ein Bund frischer Spinat
Blätter zerkleinern
Blätter auf dem Teller als Unterlage für den marinierten Salat nehmen.
Salat auf den Spinatblättern anrichten.
Der Salat ist toll. Da ist vieles drin, was ich früher nie im Salat mochte, schmeckt aber darin richtig toll.
Den solltet Ihr unbedingt probieren. Knackig, herbstlich, fruchtig.
Die Arbeitskolleginnen meiner Frau haben den Salat ausdrücklich gelobt und deswegen lege ich Euch den auch ausdrücklich ans Herz.
Viel Spaß beim Nachschnippen und guten Appetit.

4 Kommentare

  • kochaddict

    sehr nice..ich liebe Kohlrabi!!

  • chrizzz

    Salat ist ja echt was, bei dem man sich austoben kann. Gibt kaum etwas, was nicht geht.
    Ich liebe den Geruch und auch den Geschmack von Sellerie. Roh kann ich den jedoch nicht essen – da reagier ich so heftig allergisch drauf, sodass ich darum echt nen Bogen mache. Gekochten oder einach nur blanchierten Sellerie kann ich jedoch essen. Der Körper is schon hier und da ein Fehlkonstrukt^^

    Das mit dem rohen Spinat finde ich spannend – ich kenn den bisher nur eben in blanchierter Form oder eben auch mal im TK-Format.

    Wenn du so einen Salat mit Salz, Pfeffer, etc würzt.. machst du das echt so separat in die Schüssel? Ich kenn das eigentlich nur so, dass man eben das eigentliche Dressing (also Öl, Mandarinensaft, Essig.. etc) damit würzt.. und das eben dann gesamt in/über den Salat gibt und das dann alles durchmischt..

    • jeder kann ja irgendwas. ich kann salat freihändig würzen und weiß vorher, wie es hinterher schmeckt. ich kann dir auch vorher schon sagen, wie viel dressing der hinterher abwirft und wie sich der geschmack dann im vergleich zum frisch marinierten salat verändert. deswegen esse ich den persönlich am liebsten frisch mariniert und nicht durchgezogen. ich könnte dir das nicht wissenschaftlich erläutern, das ist sowas, was man bei frauen weibliche intuition nennen würde. bei mir nennt sich das kochlogik

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