Auberginenkaviar

Das ist ganz lecker für die gemischte Vorspeisenplatte, passt aus diesem Grund ganz prima zu vielen anderen Gemüsevorspeisen und zu frischem Brot. Wenn man Fleischgerichte dazu serviert, taugt es natürlich auch. Zubereitung kann man mit der Pfanne, dem Schnellkochtopf, oder so wie ich mit der Krups cook 4 me zubereiten, dann geht es viel schneller. Das ist ein vorgegebenes Rezept auf der kochenden Höllenmaschine und ich habe einfach mal mitgemacht. Kauft sich jetzt mal jemand von Euch so nen Eimer? Das ist sowas von praktisch.

Zutaten:

3 Auberginen
2 Zitronen / Limetten entsaften
1 Teelöffel Salz
1 Esslöffel Zucker
Pfeffer / Chiliflocken
60 Milliliter Olivenöl
3 Knoblauchzehen
1 Teelöffel
200 Milliliter Wasser
Optionales Öl zum Servieren und Präsentieren

Auberginen mit dem Sparschäler schälen

Vorne und hinten abschneiden

Aubergine würfeln

Zitronen oder Limetten

Knoblauchzehen

Ein Dampfgareinsatz

200 Milliliter Wasser in den Topf gießen

Auberginenwürfel in den Dampfgareinsatz legen

Zitronen, oder Limettensaft

Knoblauch pressen

unscharfes Olivenöl

Salz

Zucker

Chiliflocken

Kreuzkümmel

Scheußliches Zeug, aber gehört da halt rein.

Topf schließen und auf Druckgaren einstellen

Nur sechs Minuten Garzeit reichen unter Druck

Petersilie hacken

Nach dem Kochen, lässt die Maschine Dampf ab und sagt einem, dass man das Gericht mindestens vier Stunden kalt stellen soll.

Dampfgareinsatz aus dem Topf holen

Alles miteinander verrühren

Petersilie dazugeben

Mit dem Auberginenkaviar in eine Servierschale umziehen

Noch ein bisschen Raps- oder Olivenöl darüber verteilen.

Das schmeckt ganz hervorragend. Ich habe keine Ahnung, wie man bei der Bezeichnung des Gerichts auf Kaviar kommen kann, aber das ist in Anbetracht des guten Geschmacks auch total egal

Salzig, dezente Säure, leichte Schärfe, ölig und Kreuzkümmel. Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

22 Kommentare

  • Miriam

    Ich habe einen Schnellkochtopf, schon lange und werde ihn auch sofort ersetzen, wenn er mal nicht mehr will, und dieses Rezept wird er für mich kochen. Klingt gut!

  • Haifisch

    Ich bleibe beim DKT (Dampfkochtopf).
    Hab ja einen schlauen Herd,
    der macht das mit der Elektronik.

    Im Rezept fehlt der Kreuzkümmel. Oder?
    Könnte man nachtragen.

    Ich werde das Gericht nachkochen,
    weil ich einfach nicht glauben kann, dass das schmeckt.
    Bin gespannt 🙂

  • peter

    Also ich – sorry Jörg – werde mir so einen Eimer garantiert nicht anschaffen, aber
    ich sehe natürlich den großen praktischen Nutzen für dich und die Family. Das Ding ist
    schon superpraktisch und fix usw. Aber bei nem Display bin ich eh schon raus – bin ja
    anscheinend sogar zu deppert meinen neuen Backofen mit so Tipptasten korrekt
    zu bedienen…immer wenn ich die Temperatur verändere oder Umluft zuschalte, muss man das quasi neu aktivieren. Jesus!
    Hab gestern beim Brotbacken ne Stunde gewartet um festzustellen, dass der das nicht
    so gemacht hat, wie ich es vorhatte. Wollte nur Anfangshitze reduzieren und dann
    ist’s abgekühlt. Ja dankeschön….Ich will meine ollen Dregregler wiederhaben! 😥

    Und das mit dem “Auberginenkaviar” ist wohl eine PR-Worterfindung eines tückischen
    Sternekochs, der damit diese an sich simple Sache preislich aufwerten wollte…Nun ja.
    Und da du ja weißt, dass ich – weil ich es hier schon mehrmals angemerkt habe –
    in Sachen Auberginenmus sehr strenge Vorstellungen und Überzeugungen habe,
    musst du mir bitte verzeihen, dass ich dieses Rezept nicht weiter kommentiere…

    ( Aubergine ohne Schale und Röstaromen gedünstet und dann noch Kreuzkümmel??
    – Also sich muss schon sehr bitten.. ) 😉
    Aber wahrscheinlich solte man sich so im beschwerlichen Alter wenigstens bissele
    locker machen und auf alte Dogmen einfach mal pfeifen..
    Ist eben alles kein Zusckerschlecken mehr; wieso sich also noch mit der eigenen Hals-
    starrigkeit unnötig plagen.?

    • Das schmeckt echt gut und sehr sauber, weil es ohne Schale auskommt. Muss man mal probiert haben.

      • peter

        Jaja, ich hab’s ja schon verstanden und vielleicht mache ich das auch mal bei
        Gelegenheit.
        Zudem muss ich zugeben, dass ich gerade gestern was ausprobiert habe:
        Auberginenscheiben im Backofen mit so Pseudopanade aus verkleppertem Ei,
        geriebenem altem Pecorino und noch Cherrytomaten auf dem Blech.
        das Ei hatte ich noch gewürzt und da kam mir aus versehen tatsächlich
        Kreuzkümmel mit rein—- war echt gar nicht mal so übel. Aaaaber….😉

    • Barbara

      Peter, du meinst Baba Ganoush? Das schmeckt sehr gut, spielt aber auch in einer anderen Liga.
      Zur Ehrenrettung des hier innigst gehassten Kreuzkümmels möchte ich anmerken, dass ich in einem arabischen Geschäft einen gefunden habe, der ganz wunderbar duftet und schmeckt. Mit dem “Achselschweiß” hat der nix zu tun, dem fehlt schlicht dieses penetrante.
      Wenn ich da mal wieder einkaufe, will ich schauen, ob ich die Verpackung wiedererkenne, dann poste ich es.

      • Haifisch

        an Barbara: ja bitte, gern posten!
        Ich verstehe auch nicht,
        warum Kreuzkümmel so verschieden ist.
        Im besten Fall sind das einfach verschiedene Gewürze.
        Und keiner hats gemerkt…

        • Wein ist ja auch nicht immer Wein.

        • peter

          @ Haifisch
          Nö, Kreuzkümmel ist eine Gewürzpflanze – auch Cumin genannt – und nicht
          etwa ne Mischung, aber der ist in irre vielen Würz-Mischungen wichtiger
          Bestandteil.
          Dass das Zeug mal scheisse und mal bombig schmeckt, liegt – obwohl es
          ja getrocknete Samen sind m.E. – an der ” Frische ” und der Qualität.
          Unbedingt wichtig ist auch, dass man das frisch in der Pfeffermühle auf-
          mahlt. Erst dann werden die innenliegenden Aromaöle freigesetzt.
          Kann man auch mörsern, aber dazu bin ich zu faul…
          Außerdem finde ich eh, dass man von den billigen aber exzellenten IKEA-
          Pfeffermühlen gar nicht genügend haben kann.
          Grad mal juxhalber abgezählt und kam auf 13 Stück… Aber ich hab halt
          auch ne Vollmeise mit Pfeffersorten, und quasi alle getrockneten Samen,
          Früchte usw. werden durchs frisch aufmahlen erst so richtig aromatisch.
          Besonders spektakulär fand ichs mal bei dem Türkischen Schwarzkümmel
          den man so von Pide kennt. ich mag das nussige sehr gerne, aber so
          gemahlen- uiui, da geht die Post ab…

      • Oh ja, das würde mich auch interessieren, obwohl es einen Punkt gibt, ab dem einen das Zeug egal ist.

      • peter

        @ Barbara
        Baba Ganoush ist ja mit Tahini und das ist natürlich ne ganz andere Leckerei.
        Und da gehört selbstverständlich Kreuzkümmel rein, – den ich übrigens gar
        nicht hasse, sondern sehr liebe.
        Aber nicht bei meinem liebsten Auberginenrezept. Das nennt man in meiner
        heimat Siebenbürgen Vinete und das geht ganz puristisch einfach so:
        Aubergine im Ofen oder auf dem Ceranfeld außen schön schwarz verkokeln, Inneres rauspopeln und nicht zu fein hacken, bissele feingehackte Zwiebel,
        gutes Öl ( aber ja nicht Olive! ) Salz, Pfeffer evtl nen Spritzer Zitronensaft und
        dann an besten noch warm auf ein leckeres Brot und ab ins Maul und Zack,
        der Tag ist geritzt. Keinerlei sonstiges Gedöns. Sehr zu empfehlen.

  • Esther

    Um den Auberginenkaviar zuzubereiten, nutzte ich ebenfalls die Kugel von Krups. Hat auch alles gut hingehauen, leider ist die entstandene Paste in Konsistenz und Geschmack nichts für mich. Ich werde die Auberginen für ein Moussaka nutzen.

    Vor fast 40 Jahren waren wir bei Bekannten in Chalkidiki, im Garten wurde ein Feuer entfacht, in die Glut kamen Auberginen vom Garten. Die Haut ließ sich danach gut abziehen, das Innenleben war wie Pudding und vereinte die Röstaromen des Rauchs. Knoblauch und Olivenöl wurden hinzugefügt und damit haltbar gemacht. Das ist kein Vergleich zu einem Drucktopf, aber es macht nichts. Es wird nichts verschwendet.

    Der Cook4me ist klasse. Bald koche ich Kichererbsen vor, was mit klassischem Kochen ätzend lange dauert, die Dosen gefallen mir nicht mehr, weder die Konservierungsmittel, noch der anfallende Blechmüll.
    Im Winter wage ich mich an Rotkohl ran, habe ich noch nie gemacht, aber als ich mir etliche Glatzkoch-Rotkohl-Varianten anschaute, war mir klar, dass dies ein Fall für die Kugel wird.

    • peter

      @ Esther.
      Ich habe es nicht so genau sagen wollen, aber ( sorry Jörg..) eine Aubergine im Druckkochtopf ist ein Verbrechen gegen die Gemüse- Menschenwürde.
      Diese Jungs in Chaldingsbums sind schon nahe dran, aber das Olivenöl ist Murks- bitter.
      Guck mal, was ich zufällig genau über deinem Post stehen habe….😉
      Vielleicht packe ich noch was davon dazu, wenn ich Zeit dafür finde, das zu machen.
      Gute Zeit bei den Iberen; fresst euch dumm und krumm und sauft massig eiskaltes
      San Miguel oder so. In Malaga wird’s wohl hübsch warm.

      • Esther

        @ Peter
        Danke für den Hinweis auf Deinen oberen Post, habe ich nicht gesehen. Dann gebe ich der Aubergine in meinen vier Wänden noch mal eine Chance.

        Jörg mag zwar weder Fisch, noch Lamm, immerhin ist es seine Seite, trotzdem werden wir uns in Málaga in frisch gegrillten, frisch gekillten Sardinen wälzen. Dann denke ich mal an Dich…..

    • So schlau war ich noch nichtmal selbst mit dem Rotkohl, aber ich habe meinen erst im Januar geholt und Rotkohl ist bei mir nur widerwillig an Weihnachten

  • Haifisch

    .. hab das mal nach deinem Rezept nachgekocht.

    Ich mag das nicht so gern.
    Ich bleibe bei frittierten Auberginen.

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