Ofenspitzpaprika in Colasirup

Ich habe Euch ja erzählt, dass wir Vegetarierbesuch hatten und deswegen habe ich außer vegetarischer Pizza und veganem Chili auch noch leckeres Ofengemüse als Vor- und Nebenbeispeise gemacht. Das ist ja eine Routine die nach einem bestimmten Muster funktioniert und damit es sich immer wieder neu anfühlt, kann man zum Beispiel am Dressing rumspielen. Ich würde im Frühjahr und Sommer z.B. anders würzen, als im Herbst und Winter. Für mich ist das Frühjahr und der Sommer spritziger, Herbst und Winter eher ein bisschen süßer und runder mit weniger Ecken und Kanten. Das habe ich bei ein paar Gemüsesorten für Euch mit Colasirup als Bestandteil der Marinade durchdekliniert, damit Ihr ein paar leckere Ofengemüsesorten für die kalte Jahreszeit in der Hinterhand habt. Weihnachten steht vor der Tür und da reizt mich das mehr, als Bockwurst und Kartoffelsalat. Lasst Euch überraschen

Zutaten:

1 Kilo Spitzpaprika
1/2 Teelöffel Salz
2-3 Prisen Chiliflocken
2 Esslöffel Colasirup
2 Esslöffel Weißweinessig
1 Knoblauchzehe
2 Esslöffel gehackte Petersilie

Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 200 Grad Umluft einstellen und aufheizen

Dann das Backblech für 35 Minuten in den Ofen stellen

So kommt das Blech wieder aus dem Ofen und genau so soll es aussehen. Die Haut ist teilweise schwarz und weich und löst sich vom Fleisch der Paprika. Backblech mit einem Leinenhandtuch abdecken und die Paprika abkühlen lassen. Wenn man heiß versucht die Haut abzuziehen, reißt die Paprika schnell auseinander.

Abgekühlt lässt die Haut sich gut abziehen

Die abgezogenen Paprika in eine Schale legen

Da ich auf Zucker achte, nehme ich Cola light Sirup, alle anderen können auch welches mit Zucker nehmen, falls sie sich dann besser fühlen. Mit dem Colasirup macht man sich normalerweise Erfrischungsgetränke, wenn man einen Wassersprudler wie Soda Stream benutzt.

Weißweinessig

Salz, Chiliflocken einstreuen und eine Knoblauchzehe reinpressen

Bei Chili lieber mehr als weniger

Petersilie hacken

Petersilie einstreuen

Zum Servieren bin ich in eine Glasschale umgezogen

Jetzt kann serviert werden

Richtig lecker, süßsauer und ein guter Start in ein Abendessen. Das schmeckt natürlich nicht so, als wenn jemand einfach nur Paprika in ein Glas Cola gelegt hätte, sondern man merkt die interessante Süße, zur paritätischen Säure des Weißweinessigs, umgeben von Salz und leichter Schärfe. Der erste Gedanke ist nicht, wieso Cola, sondern wie hat er das jetzt schon wieder gemacht?

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

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