Schneller Kartoffelsalat mit Pellkartoffeln
Viele Leute schwärmen immer vom Essen ihrer Kindheit, irgendwas was Mutter oder Oma gekocht haben. Darunter leide ich überhaupt nicht, weil ich aus der Zeit überhaupt keine kulinarischen Vorbilder zum Nacheifern habe. Man hat dann immer die Wahl sich weiterzuentwickeln, oder ob man genau so weiterkocht und sich darauf beruft, wie lange man das selbst schon macht und dass Mutter und Oma auch schon so gekocht hätten, Das lese ich aber nie bei Leuten, bei denen ich gerne mitessen würde, sondern bei deren Bildern von Gerichten ich mich immer frage, wie man auf solche Ideen kommen kann? Meistens ist das ein Zeichen dafür, dass Leute nie rausgekommen sind und sich nie irgendwo Inspirationen geholt haben. Ich muss doch irgendwann mal die Zutatenliste auf dem Glas Mayonnaise gelesen haben, oder den Beipackzettel von Knurr Salatfick für Manmussjasalatessen? Das muss doch irgendwas mit einem anstellen? Nicht? Schade! Hier kommt ein total leckerer Kartoffelsalat, der im Gegenzug total schnell und einfach geht und so lecker ist, dass man den zur Not auch ohne Fleischbeilage isst.

Zutaten:
1 Kilo Kartoffeln festkochend
1 Zwiebel
1,5 Snackgurken
3 Esslöffel gehackte Petersilie
30 Milliliter Essig
50 MIlliliter Rapsöl
1 Teelöffel Senf
1 Teelöffel Salz
reichlich Pfeffer aus der Mühle
300 Milliliter Brühe (anklicken)

Die Kartoffeln habe ich in drei Minuten unter Druck im Krups Cook 4 me als Pellkartoffeln gekocht. Ihr könnt natürlich konventionell im Kochtopf in zwanzig Minuten am dem Zeitpunkt, wenn das Wasser kocht die Kartoffeln kochen.

Um nicht lange warten zu müssen, gieße ich die Kartoffeln ab und lege die Kartoffeln die für den Salat bestimmt sind, in kaltes Wasser. Dann verbrennt man sich nicht die Finger, wenn man sofort die Schale abzieht. In Wasser löst die sich auch viel besser.

Kartoffeln in Scheiben schneiden

Eine Zwiebel häuten

Zwiebel zerkleinern

Snackgurken, oder Salatgurke hobeln

Ich benutze die Standreibe dafür

Petersilie hacken

Zwiebel, Petersilie und Gurke zu den Kartoffelscheiben geben

Salz und Pfeffer aus der Mühle

Senf

Brühe

Rapsöl

Ordinärer Essig

Einmal umrühren und eventuell noch einmal abschmecken, aber das passt genau so wie es ist.

Wenn der Kartoffelsalat noch ein bisschen durchzieht, dann wird es ein bisschen sämiger. Geschmacklich ab Minute eins genau auf die Zwölf. Ich habe den jetzt nicht gegessen, weil ich keine frisch gekochten Kartoffeln essen soll, aber am nächsten Tag, habe ich mir den dann auch in Maßen gegönnt. Das ist eine persönliche Geschmacksfrage, ob man Kartoffelsalat lieber mit, oder ohne Mayonnaise mag. Ich mag beides und ich habe Euch ja auch noch gar nicht erzählt was ich mit dem Kartoffelsalat begleitet habe.

Ich habe zwei richtig klassische Grillhähnchen auf dem Drehspieß im Elektrogrill zubereitet. Das war für mich der eigentliche Aufhänger, wie ich auf die Kindheitserinnerungen gekommen bin, denn sowas gab es in meiner Kindheit eigentlich immer in Gehweite, von da wo man gerade war. Zuhause, bei meinen Eltern im Laden, oder bei der Schule. Ohne Halalzertifikat bei Müllers Imbiss, oder Krombachs Imbiss und bei mir sogar ohne Mononatriumglutamat. Zeige ich hier auch demnächst.

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.
Deine Texte immer, ach, schon wieder gelacht.
Knurrfic_ für “manmussSalatessen”.
Meine Güte, auf den Punkt getroffen.
Der Kartoffelsalat ist prima,
das weis ich auch ohne Nachkochen.
Ich würde nur einen Tick Zucker drangeben,
aber das ist regional verschieden,
und ich mag es gern mit Zucker,
andere lieber ohne.
Der Senf ist ein echter Beißer. Mit dem muss man echt vorsichtig umgehen. Der trägt im Gegenzug aber auch den kompletten Kartoffelsalat.
Ein super “Grundrezept”, einfach, schnell zubereitet und lecker! Ich füge noch Frühlingszwiebel und ein wenig Kümmel dazu, kann man aber auch weglassen (meinen Jüngsten kann man mit Kümmel jagen).
Schmeckt jedenfalls so, wie Kartoffelsalat schmecken soll und eben NICHT wie der aus dem Kühlregal vom Supermarkt.
Kümmel ist super und kommt bei mir leider viel zu selten zum Einsatz, dabei habe ich hier extra eine Gastrodose davon rumstehen. Der Geschmack ist super. Wenn Du damit bei der Familie Probleme bekommst, würde ich den mahlen. Habe ich auch schon mal für Kraut gemacht, bei dem ich den Geschmack, aber nicht den Biss haben wollte und auch bei Brot geht das gut, wenn man selbst backt.