Burgerbrötchen mit 1050er Weizenmehl

Hört mir auf mit diesen staubigen Burgerbrötchen aus der Packung, egal ob es diese offensichtlichen Deppenbrötchen mit dem Sesam sind, oder diese Briochebuns. Die halten auch nicht das durch, was selbst gebackene Brioche ausmacht. Kein Burger ist selbst gemacht, wenn die Brötchen nicht selbst gebacken sind. Das ist auch so einfach, dass es keine Ausreden gibt, außer ich bin zu faul. Zu dumm kann man dafür nicht sein, weil es so einfach ist. Weil ich so eine Art Alpenburger gebacken habe, verwende ich ein etwas rustikaleres Mehl, Weizenmehl 1050. Da tobt der Saal

Zutaten für 16 Brötchen:

500 Gramm Mehl 1050
2 Tüten Trockenhefe
250 Milliliter Milch
50 Milliliter Rapsöl für den Teig
2 Eier
1 Teelöffel Salz
2 Esslöffel Zucker
50 Milliliter Rapsöl zum Einölen nach dem Kneten

Zum Bestreichen:

1 Eigelb
1 Schuss Milch
Sesam

Mehl abwiegen

Hefe. Wir nehmen mehr, damit der Teig schneller geht und überhaupt gut aufgeht.

Milch

Rapsöl für einen geschmeidigen Teig

Zwei Eier aufschlagen

Salz

Zucker

Alle Zutaten sind in der Schüssel

Zehn Minuten kneten (lassen)

Die Zutaten verbinden sich und der Teig soll glatt sein

Teig einölen und dann von den Rändern der Schüssel lösen und Öl bis unten durchlaufen lassen

Teiugkugel formen und idealerweise zwei Stunden ruhen und verdoppeln lassen. Mit einem Leinentuch abdecken

Das ist der Teig nach zwei Stunden

Teig auf ein Brett geben und halbieren

Aus den Hälften Viertel machen und aus jedem Viertel 4 Bröchten schneiden. So kommen auch Nichtmathematiker auf 16 Brötchen

Teiglinge auf Backpapier aufgehen lassen. 30 Minuten wären gut. Wenn man Burger macht, hat man nebenbei immer genug zu tun, da vergeht die Zeit schnell. Ich brauchte auf der Arbeitsfläche Platz und habe den Teig im ausgeschalteten Backofen aufgehen lassen.

Vor dem Backen sahen die Burgerbuns dann so aus. Wie man sieht, sind die sehr gut aufgegangen. Wenn man das Alpenthema noch ein bisschen ausbauen möchte, könnte man die Brötchen mit Käse bestreuen, aber dann meckert meine Emma.

Für mehr Glanz bestreichen wir die Burgerbrötchen noch.

Ein Eigelb und ein Schuss Milch

Mit der Flüssigkeit bepinseln und dann mit Sesam bestreuen

Backofen auf 180 Grad Umluft aufheizen und ich habe 18 Minuten gebacken. Kann bei Eurem Ofen auch 15 Minuten, oder 20 Sein. Schaut nach 15 Minuten bitte mal nach der Farbe.

Zack, bei mir ist alles Gucci. Schön aufgegangen, super Farbe.

Den Unterschied kann man schon sehen, im Gegensatz zum Kaufbrötchen

Schöne Krume und von außen soft, wie man das von Burgerbrötchen erwarten darf.

Der kann links wie rechts, ich schwör.

Das Rezept für den Burger zeige ich Euch auch noch, aber bis dahin erstmal viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit

3 Kommentare

  • Haifisch

    Ich stand heute im Supermarkt und sah:
    Ein Brötchenblech. Ernsthaft.

    Sieht aus wie ein Muffinblech,
    aber mit gelochten Förmchen,
    damit der Teig schön rausläuft.
    (Ich denk, die wollen,
    dass man da noch Papierförmchen reintut).

    Ich hab mal über ein Baguette-Blech nachgedacht,
    wegen dem Versuch mit glutenfrei-Sauerteig.

    Aber: Um die Jahreszeit
    wollen die Bakterien mir keinen Sauerteig liefern,
    das werden aktuell vorrangig Schweissfüsse.

    Also muss das Experiment
    auf Frühjahr / Sommer verschoben werden,
    wenn sich die richtigen Bakterien und Hefen vermehren.
    Ob ich dann noch ein besonders Blech will,
    eher nicht, ging bisher ja auch ohne…

    Ich mach jetzt Hefeteig für Kuchen,
    und lege ein bisschen was für Burger Buns beiseite…

    • Klingt super ein Brötchenblech, aber ob man darauf auch 16 Stück bekommt?

      • Haifisch

        @Jörg: tatsächlich waren das 16 Vertiefungen.
        also backt das wohl hochkant, kicher..

        Spass beiseite:
        Das sah nach sehr kleinen Brötchen aus.
        Der Hefeteig kann nur nach oben,
        also müssten das sehr kleine Brötchen werden,
        sehr seltsam geformte Dinger,
        unter konisch, oben irgendwie auseinandergehend
        Hefeteig-artig… optisch ansprechend wird das nicht…

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