Kartoffel-Blumenkohlpüree
Kartoffelpüree ist bei den meisten Leuten eine beliebte Beilage. Mit Blumenkohl verhält es sich schon ein bisschen anders und aus meiner Erfahrung, kann man eher zwielichtige Zutaten gut anfüttern, wenn man sie mit nicht fragwürdigem kombiniert. Deswegen habe ich diese auch als sehr gut zur Restverwertung geeignete Melange, zwischen Kartoffeln und Blumenkohl zu einem veritablen Wintergericht serviert. Bis ich nach dem Essen gefragt habe, ob das Püree gut geschmeckt hat, wusste nicht mal meine karfiolphobische Ehefrau, dass es sich um ein Überzeugungsgericht handelt.

Zutaten:
1 Blumenkohl
1 Teelöffel Salz
Chiliflocken
60 Gramm Butter
400 Milliliter Wasser
1 Kilo Kartoffeln
1 Teelöffel Salz
Chiliflocken
1 Prise Muskatnuss
Blumenkohlwasser
100 Grammm Butter
3 Esslöffel gehackte Petersilie

Den Blumenkohl koche ich in drei Minuten unter Druck in meinem Krups cook 4 me. Ihr könnt den auch wie die gute Hausfrau in 20 Minuten im Wasserbad töten

Wasser einfüllen und salzen

Chiliflocken und Butter

Drei Minuten unter Druck garen und das Kochwasser aufbewahren

Petersilie für viel später hacken.

Kartoffeln kochen. Wenn das Wasser kocht 22 Minuten, damit die Kartoffeln weich genug für die Kartoffelpresse sind.


Hier ist die Kartoffelpresse

Wasser abkippen

Kartoffeln pressen

Blumenkohl ebenfalls durch die Presse jagen

Die Anteile sind frei verhandelbar, aber ich habe ungefähr 50 % Blumenkohl und 50 % Kartoffelmasse im Topf

Alles mit dem Kartoffelstampfer vermischen

Reichlich gute Butter. Ich gebe auch wieder mittlere Hitze unter den Topf, damit nichts auskühlt und die Butter schmilzt

Salz

Chiliflocken

Muskatnuss reiben

Das schmeckt am Ende auf jeden Fall

Hier ist das Kochwasser des Blumenkohls. Das stampfe ich mit der Butter und den Gewürzen unter, bis das Püree möglichst glatt ist. Deswegen nicht gleich das ganze Kochwasser verwenden. Davon kann auch etwas übrig bleiben. Das nutzen wir nur so weit, wie es uns hilft.

Kochwasser marsch

Unterstampfen und aufpassen, dass am Topfboden nichts anbrennt

Petersilie für die Frische

Dann kann serviert werden. Ich finde es extrem lecker und da ist deutlich mehr Musik drin, als in einem einfachen Püree.

Hier kommt es dann als Sättigungsbeilage zur Geltung

Rotkohl mit Röstaromen und eine sensationelle Schweinehüfte vom Duke of Berkshire Schwein.

Eine echt gute Beilage, die mehr als nur satt macht, sondern ihre eigene Geschichte erzählt. So muss es sein.

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.
Ich mag Pürree sehr gern.
Es wird bei mir gern
mit Möhren / Karotten kombiniert,
das ist ja sehr gängig.
Meine neueste Variante ist Pürree mit
Rote Beete / Rande / rote Rübe.
Das Zeug ist normalerweise für mich ungeniessbar.
Dieser erdige Geschmack…
Pürree und rote Beete funktioniert für mich.
Und die Farbe… allein dafür lohnt es sich.
Dieser schock-tiefrosa Brei,
das sieht schon sehr lustig aus.
Ich habe den Eindruck,
die Kartoffeln ziehen das Erdige ganz raus.
oder genauer: Es bleibt fast nur die Farbe,
geschmacklich dominiert die Kartoffel.
Kein Wunder, dass der Labskaus rosa ist…
Mit Karfiol / Blumenkohl
hab ichs noch nicht probiert.
Ich bin zwar nicht karfio-phob, aber…
so richtig lecker finde ich den nicht.
Wenn ich die Wahl habe,
dann verliert er meistens.
Es gibt noch einen Grund:
Der Blumenkohl ist unverschämt teuer geworden.
Im Grunde kostet alles gleich viel,
egal wie billig / einfach die Herstellung ist.
Egal ob Apfel, Orange, Heidelbeere, Blumenkohl.
Das nervt den Gartenbesitzer dann schon.
Da hätte ich gern den MHD-Laden vom Jörg..
@ Haifisch
Wenn Dich die Farbe beim Essen erfreut, versuch es einmal mit einer Rothkohl-Kokosmilch-Suppe. Es gibt schöne Rezepte dafür, ist gesund, vegan, sieht lila aus und schmeckt. Man kann sie gut kombinieren, es muß nicht fleischlos bleiben.
Ich habe sie mehrfach gekocht und habe eine kindliche Freude an der ungewöhlichen Farbe.
Esther: Danke für den Tipp!
Hab beides da, kanns grade mal probieren 🙂
Das Kartoffelpüree mit Auberginen das Jörg auch im Blog hat ist auch sehr lecker.
Mit Roter Beete und Kokosmilch kann man auch einen sehr guten Salat mit schöner Farbe machen.
Den haben sogar die Kleinsten verschlungen als wir noch die Kindertagespflege hatten
Das mit den Auberginen ist aus den Anfangszeiten meines Blogs. Da hat die Brut schon geschlafen, wenn wir als Eltern gegessen haben. Das würde bis heute keiner von denen essen.