64 Minibrötchen zum Raclette, oder jede bessere Party

Mit Traditionen habe ich es nicht wirklich. Meine Familie hilft mir jetzt im vierten Jahr zu Silvester Racletteessen rüber. Ich versuche auch daraus das Beste zu machen und spare nicht am Brot, denn mit irgendwas muss man sich ja die quälend langen Wartezeiten vertreiben, in denen das Fleisch oben auf der viel zu lahmen Grillplatte vor sich hinköchelt, statt zu braten und unten irgendwas ohne Belang, in zu kleinen Pfannen unter Käse versteckt wird. Mit dem Brot könntet Ihr auch einen Brunch, oder ein Partybuffet bereichern, oder weil Ihr einfach gerne Brot mögt. Es sind insgesamt 64 kleine Brötchen in vier verschiedenen Sorten, aber Ihr könntet ebenfalls sortenrein arbeiten.

Zutaten:

Teig für 64 Minibrötchen:

1 Kilo Weizenmehl
300 Milliliter Wasser
200 Milliliter Milch
1 Esslöffel Salz
2 Esslöffel Zucker
2 Eier
2 Tüten Hefe
60 Milliliter Rapsöl für den Teig
4 Esslöffel Öl zum Einölen des Teiges nach dem Kneten

Caprese Brötchen
16 kleine Mozzarellakugeln
Basilikum
Tomatensoße (anklicken)
Olivenöl

Röstzwiebelbrötchen

Röstzwiebeln
Eigelb
Milch

Miniburgerbuns

Eigelb
Milch
Haferflocken

Ordinäre Brötchen

1 Eigelb
1 Esslöffel Milch
Sesam

Mehl in die Rührschüssel geben, Wasser abmessen

Milch dazugießen und zum Mehl kippen

Eier aufschlagen

Salz

Zucker

Hefe (Trockenhefe)

Rapsöl für den Teig

Teig 10 Minuten kneten

Die Zeit macht jeden Teig besser, wenn man den länger kneten lässt

10 Minuten sind rum

Teig von außen einölen. Dann wird er griffiger und klebt später nicht an den Händen

Teig zwei Stunden aufgehen lassen

Da passiert ganz schön was in der Teigschüssel.

Ein Backblech (von vieren) mit Backpapier auslegen

Das ist die gesamte Teigmenge

`Teig halbieren

Teig vierteln

Das Teig viertel wird noch einmal geviertelt

Und jedes Viertel wird noch einmal geviertel. Macht insgesamt 16 Teiglinge aus einem Teigviertel

Eine Rutsche Brötchen mache ich z.B in einer Glasform

Einfach in den Handinnenflächen runde Brötchen formen und in die Glasform legen

Zwischenräume lassen, der Teig geht noch wieder auf

Das nächste Teigviertel in 16 Stücke aufteilen

Teig flachdrücken

Mozzarellakugeln, oder von Hand geschnittenen Mozzarella auflegen

Mit Basilikum bestreuen

Das ist die Tomatensoße

Die Minibrötchen mit dem Mozzarella schließen und in eine Ofenform legen

Überall einen Klecks Tomatensoße draufgeben

EIn wenig Olivenöl darüber verteilen

Brötchen 30 Minuten bis eine Stunde aufgehen lassen

Brötchen werden auch extra lecker, wenn man sie mit Milch und Eigelb bestreicht. Ich nehme ein Eigelb und etwas Milch, das reicht dann für ALLE Brötchen, die hier im Rezept bestrichen werden.

Das machen wir mit den Brötchen, die wir zuerst geformt haben. Die werden mit Milch und Eigelb bestrichen

Mit Sesam bestreuen

Ich würde die Brötchen ebenfalls noch 30 Minuten ruhenlassen. Der Teig geht dann noch mehr auf und die Brötchen werden luftiger

Nächste Runde Brötchen. Wieder ein Teigviertel in 16 Stücke schneiden

Flachdrücken, circa 4 bis 5 Millimeter und so rund wie möglich ausformen

Mit Milch-Eigelb bestreichen

Mit Haferflocken bestreuen. Ihr könnt auch andere Körner nehmen. Das sieht gut aus und gibt Mundgefühl.

Aufgehen lassen für 30 Minuten

Letzte Runde bei der Brötchenrallye

Als Füllung nehme ich ganz einfache Röstzwiebeln

Erst drauflegen, dann die Brötchen an den Rändern hochziehen, damit die Zwiebeln davon umhüllt werden.

Drauf

Drin

Die Zwiebelbrötchen kommen auf ein Backblech

Mit Eigelb und Milch bestreichen

Den Backofen auf 180 Grad Umluft aufheizen. Hier kann man schon sehen, wie die Brötchen in der Ruhezeit schon wieder aufgegangen sind.

Alle Brötchen kommen bei 180 Grad Umluft für 18 Minuten in den Backofen

So kommen die Brötchen wieder aus dem Ofen.

Capresebrötchen gehen als nächstes in den Ofen

Ich habe nebenbei einen Waldorfsalat gemacht, damit die Sippe etwas bemeckern kann.

Schaut mal die Capresebrötchen. Sehen die nicht gut aus?!

Die Miniburgerbuns sind beim Backen auch schön aufgegangen

Fehlen nur noch die Zwiebelbrötchen

Die machen auch einen schlanken Fuß

Und hier sind die 64 Brötchen auf einem Haufen. Zählt nicht nach, Lisbeth und Emma lieferten sich einen Wettstreit, wer mich im Vorbeilaufen um Brötchen erleichtern konnte. Ich habe getan, was ich tun konnte, um sie bis zum Abendessen zu retten.

Die Brötchen sind super angekommen. Wie es immer so ist. Jeder hat einen anderen Geschmack. Ich mochte sie alle und das passt gut zu Gemüsegerichten. Nudelgerichten, zum Grillen im Sommer, zum Raclette im Winter. In der Lunchbox oder wo Ihr gerne Brötchen mögt. Ihr könnt sie so bunt machen wie ich, oder beschränkt Euch auf eine Sort, aus 64 könnt Ihr auch 32 oder 16 Brötchen machen. Zu so kleinen Sauereien vom Raclette sind kleine Brötchen auch schön, weil man öfter das Thema auf dem Grill und in der Pfanne wechselt.

Ich hoffe Ihr könnt damit etwas anfangen. Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit.

8 Kommentare

  • Markus

    Ahhh, Raclette.

    Der Käse, den Du hier “im großen Kanton” bekommst, ist es auch nicht wert, erwähnt zu werden…

    Bei echtem Schweizer Raclette-Käse ist das anders, da braucht es dann gar keine Beilagen dazu, der Geschmack spricht für sich!

    Damit man in den Genuss kommt, muss man den sich aber auch in der Schweiz holen, der Emmi-export ist lahm, das beste behalten die Schweizer ganz für sich.

    Du hast jetzt auf jeden Fall einen Raclette-Abend bei mir gut, wenn Du in der Gegend bist!!

    Viele Grüße!

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