Pfannengemüse aus der Heißluftfritteuse
Ich bin sowas wie ein Jahreszeitentaliban und da verstehe ich nur selten Spaß, außer wenn es im November für fünf Euro fünf Kilo Erdbeeren gibt. Ansonsten finde ich es total super, wenn man am Teller die Jahreszeit erkennen kann. Hier ist die Ausgangslage Sommer, dreißig Grad und ein gut gefülltes Gemüseregal unter dem Carport, nachdem am Vortag eine halbe Tonne Obst und Gemüse, auf dem Wochenmarkt beim Bananen Fred gekauft wurde. Für mich ist es mehr als das Stück Fleisch auf dem Teller und irgendwas kohlenhydratiges zum Sättigen. Ich habe auch gerne auschweifendes Gemüse auf dem Tisch, das mehr als nur ein Lippenbekenntnis ist, weil irgendwer mal behauptet hat, dass man Gemüse essen muss. Da liegt dann so scheiß TK Gemüse auf dem Tisch und Mutti streut noch mal Vegeta, oder Fondor drüber, damit es zum Nullbiss auch noch breitbandig nach nichts schmeckt. Der Vorteil von Pfannengemüse besteht im Vergleich darin, dass man Röstaromen hat, dass das Gemüse reduziert wurde und die Abwesenheit von Wasser, kommt der spezifische Geschmack hervor. Wenn es frisch vom Markt kommt, ist es halt auch irgendwie aus der Saison und nicht so krachledern wie Sauerkraut und Eisbein im Sommer. Natürlich kann man das Pfannengemüse auch in der Heißluftfritteuse, oder im Backofen garen. Ich habe parallel an so vielen Fronten von Vorspeise bis Nachspeise gekocht, dass ich froh war irgendwas auch mal 20 Minuten nicht beaufsichtigen zu müssen. Ab in den Süden!

Zutaten:
1 Aubergine
1 Zwiebel
1 Zucchini
2 Paprikaschoten
2 Peperoni
2 Knoblauchzehen
400 Gramm Minitomaten
60 Milliliter Olivenöl
1 Teelöffel Salz
reichlich Chiliflocken
Saft einer Zitrone

Aubergine zerlegen und in eine Schale geben

Zwiebel abziehen

Zwiebel zerkleinern

Zwiebel kommt in die Schale

Peperoni

Minitomaten

Davon hatte ich zwei verschiedene Sorten, heller und dunkler.

Olivenöl

Salz und Chiliflocken

Saft einer Zitrone

Eine Zucchini zerkleinern

Alles einmal durchmischen

Jetzt könntet Ihr das wie gesagt im Ofen, in der Pfanne, oder so wie ich in der Heißluftfritteuse zubereiten

Erster Aufruf 200 Grad für 20 Minuten, dann einmal richtig durchschütteln und noch einmal 5-10 Minuten weitergaren bei 200 Grad.

So einfach kann es sein. Bis auf die Schnippelei erledigt die Höllenmaschine die Arbeit. Sehr geiles, reduziertes Pfannengemüse mit ganz viel Geschmack.

Hier mit Kartoffeln, die die andere Schublade der Heißluftfritteuse belegt haben und einem feurigen Relish aus dem Krups cook 4 me.

Darauf thront ein nach allen Regeln der Kunst gebratenes Schweinefilet. Ich liebe alles daran, kaufe ein “O” und möchte lösen. Sommerliches Menü in drei Gängen! Restliche Rezepte folgen.

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit
