Bruschetta mit Nektarinensalsa auf pikanter Mousse

Herzlich willkommen zum Bildungsfunk. Die einzelne Bruschetta, weil sie weiblich gelesen wird. Mehrere Bruschette. Ausgesprochen wird das SCH in der Mitte wie ein K, also Brusketta. Nachdem wir das geklärt haben, kommen wir zum unterhaltsamen Teil des Abends. Diese Bruschette sind sommerlich as fuck und ich verwende selbst gebackenes Dinkelstangenbrot und ersetze den traditionellen Tomatenanteil mit einer Paste aus geröstetem Blumenkohl und Aubergine, getoppt von einer pikanten Nektarinensalsa. Das ist auf jeden Fall sommerlicher, als Rot- oder Weißkohl und Klöße bei 35 Grad. Eine meiner schönsten Vorspeisen ever und ich habe mir vorgenommen das jetzt öfter zu sagen, zum Zeichen dass man auch im fortgeschrittenen Alter, immer noch jeden Tag einen neuen Gipfel erklimmen kann.

Zutaten:

Dinkelstangenbrot (anklicken)

Salsa:

5 Nektarinen
2 Peperoni
2 rote Zwiebeln
2 Spitzpaprika
3 Knoblauchzehen
50 MIlliliter Olivenöl
1/2 Teelöffel Salz
Chiliflocken, oder Pfeffer aus der Mühle
2 Esslöffel Petersilie gehackt

Mousse:

1 Blumenkohl
1 Aubergine
1 Knoblauchzehe
1 kleine Zwiebel
80 Milliliter Olivenöl
1/2 Teelöffel Salz
1/4 Teelöffel Chiliflocken
Saft einer Zitrone

Alles geht los mit dem Dinkelstangenbrot. Das Rezept könnt Ihr hier anklicken

Einen Blumenkohl vom Blattwerk befreien und am Strunk entlang zu Röschen verarbeiten

Man kann den Blumenkohl im Backofen garen, aber ich nehme die Heißluftfritteuse. Blumenkohl auf Backpapier in die Heißluftfritteuse legen

Eine Aubergine würfeln

Die Aubergine kommt auch zum Blumenkohl in die Heißluftfritteuse

Die bekommen die gleiche Garzeit das ist sehr praktisch

Knoblauchzehe häuten, Zwiebel häuten und ebenfalls dazu geben

Mit Olivenöl begießen

Ab in den Ofen bei 200 Grad für 20 Minuten, zwischendrin mal durchschütteln

So sieht es nach 20 Minuten aus

Alles in ein Litermaß geben. Hier sind es 1,5 Liter, damit alles passt

Zitronensaft reinpressen

Salz

Extra Olivenöl bereithalten, falls Euch das beim Pürieren zu trocken erscheint.

Chiliflocken

Mit dem Pürierstab, oder wie hier mit dem ESGE Zauberstab und dem Rühraufsatz in den Mixbecher gehen und alles pürieren

Schriiiiiiiiiiiiing

Das ist die Mousse, die als Unterlage auf die Bruschette (italienische Mehrzahl) kommt

Nun mache ich die Salsa, die es statt der angestammten Tomatenversion gibt.

Hier sind die Zutaten

Nektarinen entsteinen und zerlegen

Nektarinenstücke in eine Schale geben

Rote Zwiebeln abziehen

rote Zwiebeln zerkleinern

Zerkleinerte Zwiebeln zur Nektarine geben

Es geht weiter

Knoblauch häuten, Peperoni zerkleinern

Knoblauch zerkleinern

Spitzpaprika entkernen und zerkleinern

Alle weiteren Zutaten in die Schale geben

Salz

Chiliflocken

Olivenöl

Petersilie hacken

Petersilie zur Salsa geben

Das Stangenbrot ist gebacken, um daraus Bruschette zu machen, muss es aber noch einmal in dicken Scheiben geröstet werden.

Brot in dicke Scheiben schneiden

Mit Olivenöl beträufeln

Zehn Minuten bei 200 Grad im Backofen rösten

Dann kann serviert werden

Brot mit der Mousse bestreichen

Mit der Salsa toppen. Das ist für mich aktuell wieder mal eine kulinarische Endstufe. Geschmacklich, kompositorisch, haptisch. Jeder am Tisch merkt auf den ersten Bissen, dass es etwas besonderes ist und dass keiner von uns sowas schon mal gegessen hätte. Einfach nur whow! Cremig, würzig, fruchtig, pikant. Von allem etwas. Wenn man sich nicht bei schnödem perlenden Mineralwasser aufhalten mag, empfehle ich einen kalten, trockenen Weißwein aus dem 13 % Land.

Eigentlich schwer zu toppen, in der weiteren Speisenfolge, aber da geht noch was. Rezept folgt

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

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