Knoblauchbrot wie bei Nando’s chicken

Das ist mein bestes Knoblauchbrot bis jetzt. Sowas leckeres gibt es bei Nando’s Chicken. Das ist eine Restaurantkette aus Südafrika, die es mittlerweile auch in den USA und anderen Ländern gibt. Nur bis auf das europäische Festland haben sie es Stand 2026 noch nicht geschafft. Das Essen ist bei denen relativ scharf und die Wurzeln des Restaurants sind mosambikanisch. Mosambique war lange eine portugiesische Kolonie, deswegen verschmelzen bei dieser Restaurantkette Einflüsse dieser beiden Küchen. Ich mache es bei dieser Restaurantkette so wie bei anderen, über die ich beim Onlinerecherchen gestoßen bin und zeige Euch sowohl deren klassische Beilagen und auch die Signature dishes, also das wofür man die Marke kennt und wofür man dort hingeht. Hier zeige ich Euch das leckere Knoblauchbrot.

Zutaten:

Brotteig:

1 kg Weizenmehl (Type 550 passt perfekt
620 ml lauwarmes Wasser
1 Würfel frische Hefe (42 g) oder 2 Tütchen Trockenhefe
2 TL Salz (ca. 20 g)
1 TL Zucker
80 Milliliter Olivenöl
Nach dem Kneten 4 Esslöffel Öl zum Einölen

Vor dem Backen:

1 Eigelb
1 Schuss Milch

Knoblauchfinish

10 Knoblauchzehen
400 Milliliter Öl
1 Peperoni
4 Esslöffel Petersilie

Mehl in die Rührschüssel geben, Salz, Zucker

Trockenhefe

Wasser

Olivenöl

Teig zehn Minuten kneten

Nach zehn Minuten ist alles gut verknetet und glatt

4 Esslöffel Öl zum Trennen vom Schüsselrand. Teigkugeln bilden

Mit einem Leinentuch abdecken und zwei Stunden aufgehen lassen

Teig nach zwei Stunden auf ein Brett umziehen

Teig für drei Brote gerecht aufteilen

Ich verwende ein Baguetteblech, aber man kann auch eine Kastenform benutzen

Ein Eigelb

Ein Schuss Milch

Brot mit der Ei-Milchmischung bestreichen und das Brot 30 Minuten aufgehen lassen. Backofen vorheizen auf 200 Grad Umluft.

Das Brot soll erst am Ende schön braun und knusprig werden, deswegen lassen wir uns beim eigentlichen Backen noch ein bisschen Platz bei der Bräune. Wir backen 18 bis 20 Minuten bei 200 Grad Umluft, oder 220 Grad Ober-Unterhitze

Das sieht dann so aus

Wie es sich für ein Knoblauchbrot gehört, wird es vor dem Servieren mit ordentlich Öl, oder Butter und noch mehr Knoblauch bestrichen, gespickt und dann noch einmal aufgebacken

Für das Knoblauchöl wird Petersilie gehackt

Eine Knoblauchknolle

Knoblauch häuten, einfach auf das Küchenbeil mit der flachen Hand schlagen

Dann verschwindet die Haut fast von alleine

Knoblauch zerkleinern

Schöne kleine Stücke

Öl in einen Mixbecher geben

Eine Peperoni zerkleinern

Das gibt wie immer mehr Tiefe

Alle Zutaten ins Öl geben

Alles mit dem Löffel verrühren

Jetzt verwandeln wir leckeres Brot zu Knoblauchbrot

Man kann die Brote der Länge nach halbieren und dann mit dem Öl tränken, aber das mag ich auch in Restaurants nicht. Ich schneide das Brot in mäßig dicke Scheiben, ABER NICHT DURCHSCHNEIDEN, es soll unten noch zusammenhängend mit dem ganzen Brot sein.

So sieht das aus

Das mache ich mit den anderen Broten auch

Mit einem Löffel wird Knoblauchöl aus dem Litermaß geholt.

Jeweils in die Lücken zwischen den Scheiben einfüllen und auch oben nicht rumgeizen

Das geht ganz gut von der Hand

Backofen ist wieder auf 200 Grad Umluft aufgeheizt

Brot für 15 Minuten in den Ofen stellen

Hier kommt das Brot zurück aus dem Ofen. Sieht super aus

Ich streiche noch einmal mit dem Öl ein

Schaut Euch mal diese Schönheit an. Schmeckt so gut wie es aussieht.

Brot ist immer sehr beliebt und egal was man sonst auf den Tisch stellt, das ist DER Star. Schmeckt auch super lecker, knusprg außen, saftig innen und einfach super lecker.

Darauf dürft Ihr Euch noch freuen. American potatoe salad, Peri Peri Chicken, Cole slaw wie bei Nando’s. Sehr clean und alles sehr lecker. Geht in die Richtung von El pollo loco, also mehr Grill und weniger Fritteuse. Gefällt mir super.

Viel Spaß beim Nachbacken und einen guten Appetit

9 Kommentare

  • peter

    Das wird bestimmt ein dolles Menu; grad jetzt im Sommer.
    Bin gespannt, wie’s weitergeht.

  • Anne

    Was mich mal interessieren würde: Wieviel Kilo Mehl gehen bei dir im Monat ” über den Tisch?”

    • Im Moment eine Menge. Geburtstagssaison seit Juli, die ganzen Gäste aus Berlin und Erfurt, plus die Kinderfreundschaften aus Cuxhaven. 25 Kilo Mehl im Monat werden nicht reichen, plus 20 Liter Rapsöl, ne halbe Tonne Hefe, 80 Eier usw.

  • Haifisch

    @Anne: Das hab ich auch schon zusammengerechnet…

    Ich geh mal von mir aus, bei 6-10 Personen
    waren das damals 10kg Weizenmehl und damals 6kg Roggenmehl.
    Da sind keine Nudeln, kein Reis und keine Kartoffeln dabei.
    Wenn ich Nudeln selber gemacht habe,
    dann waren das nochmal 3-4kg Mehl mehr.
    Egal ob Weizen, Linsen oder sonstwas exotisches.

    Ich erinnere mich,
    ich hab immer 40kg Weizenmehl,
    also 4x 10kg-Pakete gekauft.
    Und 10kg Roggenmehl. Manchmal auch die Körner.
    Das waren dann 50kg nur Mehl – das reichte im Auto.
    Weil:
    Es kamen ja noch 40kg H-Milch und viel Frischmilch dazu,
    und so weiter, und so weiter….

    Bin gespannt, wie das beim Jörg aussieht 🙂

  • Esther

    Die Zubereitung hat Spaß gemacht, alles ist gut gelungen. Ich machte nur die Hälfte und teilte den Teig zu zwei Broten auf.
    Leider war mir das Brot viel zu ölig, ich konnte nur ein Bruchteil davon essen und weiß nicht, was mit dem Rest passieren soll. Trotzdem werde ich das Baguette noch einmal machen, dann ohne das Spicken mit Knoblauch.

    Da ich keine solche Form habe, wie sie der Meister verwendet, behalft ich mir mit dem Trick: https://www.instagram.com/reel/DNBCzi8tzjD/?hl=de
    Hat gut funktioniert, in der Küche ist kein Platz mehr für größere Neuanschaffungen.

  • Esther

    Aus der Hälfte der Zutaten machte ich zwei einfache Baguettes. Die Knoblauchtaufe entfiel. Eine weitere Änderung – das Brot wurde bemehlt und mit einem scharfen Messer je drei Mal eingeschnitten. Eine Schale mit heißem Wasser kam mit in den Ofen, heraus kamen zwei tolle kleine Baguettes.
    Mein Mann dachte, sie wären gekauft. Ich bin stolz wie Oskar.
    Dazu gab es Chorizo mit Spitzpaprika in Rotwein.

    Machte Hefe mich einst bang,
    ist das heute nicht mehr von Belang.
    Tanze ich auch nicht lasziv an der hohen Stange,
    hole dafür zwei Kleine aus dem Ofen – mit der Zange.
    😉

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