Hamburger 100 % frisch!

Ich halte es nicht besonders mit Traditionen, aber in den letzten Jahren hat es sich eingebürgert, dass wir zu Silvester immer den gleichen Besuch haben und am ersten Januar mache ich dann abends Hamburger. Dieses Mal fielen die Hamburger zwar auf den zweiten Januar, aber es sind immer noch die gleichen Gäste. In sofern fällt das unter die oben erwähnte Tradition.

Zutaten für vier Personen:

 1200 Gramm Rinderhack
5 Tomaten
Romanasalat

Gurkenrelish
Hamburgerbrötchen aka Buns, selbst gemacht
Ketchup selbst gemacht
Mayonnaise selbst gemacht
Coleslaw
Folienkartoffeln 
Kräuterquark selbst gemacht. 

Wenn ich die Liste der einzelnen Komponenten sehe, weiß ich auch wieder, wieso man damit über Stunden beschäftigt ist. Hamburger gelten gemeinhin als fast Food. Bei so einer Schimpansenbude, wo nur Industriepappe zusammen gebastelt wird, mag das stimmen, aber macht das was da oben steht, alles selbst. Mir macht das ja nix aus und ich koche gerne, aber vier bis fünf Stunden, mit Ruhezeiten gehen dafür locker in die Lande. Dann arbeitet man schon parallel. Wenn man die einzelnen Arbeitsgänge hintereinander reihen würde, ist ein Tag weg. Alle Wörter die farblich unterlegt sind, verbergen einen LINK der jeweilige Rezept für die Komponente. Also anklicken und lesen.

Ketchup selbst gekocht.

Mayonnaise selbst gemacht

Hamburgerbrötchen selbst gemacht

Das Fleisch habe ich drei Minuten pro Seite gebraten und danach noch auf Stufe 1 oder 100 Grad bei Elektro, 15 Minuten im Ofen gehen lassen.

Hamburger Buns halbieren.

Mit Mayonnaise bestreiten.

Romanasalat auf die untere Hälfte legen.

Tomatenscheiben darüber

Folienkartoffeln und selbst gemachten Kräuterquark auf dem Teller dekorieren.

Nun noch schnell das selbst gemachte Ketchup über das Fleisch geben.

Darauf kommt das Gurkenrelish

Deckel drauf und schnell essen, bevor es kalt wird. So haben Hamburger jedenfalls nichts von dem, was deren schlechtes Image in irgendeiner Weise rechtfertigen würde und ich gehe sogar so weit, zu behaupten, dass es eine Delikatesse ist.

Mit den frischen Zutaten, schmeckt man eine nie gekannte Reinheit und einen blitzsauberen Geschmack, der nicht von Konservierungsmitteln und Geschmacksverstärkern gezaubert wurde.

Das gibt zwar keinen Stern im Guide Michelin und trotzdem ist es große Kunst.

Als frische Salatbeilage gibt es einen Cole Slaw

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit. Wer sich das aus gekauften Zutaten baut, hat auch weiterhin fast Food und braucht nur die erwähnten sechs Minuten in der Pfanne und die fünfzehn Minuten Ruhezeit im Ofen. Allerdings handelt es sich dann um den klassischen Dissenz, bei dem zwei Menschen über das gleiche reden und etwas verschiedenes meinen. Das hier, ist die reine Lehre!

6 Kommentare

Antworte auf den Kommentar von Anonym Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert