Bananeneis mit dem Pürierstab – ohne Zucker

Ich kaufe gerne Bananen, wenn die im Supermarkt nur noch 28 Cent pro Kilo kosten, weil sie schon braun und nicht mehr optisch ansprechend  gelb sind. Die haben den großen Vorteil, dass sie dann perfekt zum Backen, für Bananenmilch, oder auch für Bananeneis geeignet sind. Natürlich gibt es sowas nicht immer und dann kaufe ich einfach mehr Bananen, die noch nachreifen müssen, als meine Truppe verbrauchen kann, um mit ein wenig Wartezeit an diesen begehrten Rohstoff zu kommen. So kann ich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Kein Palmöl, wie bei der industriellen Speiseeisherstellung üblich und optional keinen extra Zucker für die Süße. Was dieses Eis so sexy macht ist, dass es jeder kann, der ein Gefrierfach und einen Pürierstab hat. Keine Eismaschine erforderlich!

Zutaten für 4 Portionen:

6 mittelgroße Bananen vollreif
1 Limette
0,2 Liter Sahne
Vanille aus der Mühle

Ich lasse mir für das Bananeneis einen Tag Vorlauf, aber es reichen auch ein paar Stunden im Gefrierfach aus.

Bananen aus der Schale holen und in Scheiben schneiden.

Bananenscheiben in einer Gefrierdose verstauen 

Deckel drauf und ab ins Gefrierfach damit. Minimum 4 Stunden, würde ich sagen. Ich lasse die Bananen aber über Nacht im Gefrierfach.

Ich dachte ich schaue nicht richtig, als ich meinen Kühlschrank angeschaut habe…

Auf dem Food Blog Day, habe ich so eine Promotüte von Maggi bekommen. Meine Kinder haben die Magnetschilder mit Begeisterung an den Kühlschrank gepinnt…. Och, nö… Lustige Geschichte nebenbei. Ich habe für den Kaufmannsladen Miniaturflaschen der Maggiwürze bekommen und habe den Kindern gesagt, nicht öffnen, das Zeug ist hochgiftig…. Natürlich hat Friedrich den Deckel nach ein paar Tagen aufgedreht und dann sind aber gleich Emma und Margarete mit der Flasche in der Hand, laut schreiend im Wohnzimmer aufgetaucht und haben meiner Frau gesagt, Hilfe Mama, der Friedrich hat die Flasche mit der giftigen Flüssigkeit von Maggi geöffnet. Jetzt ist da Kaffee als Ersatzflüssigkeit drin. 

Jetzt machen wir einen Zeitsprung zum nächsten Tag und die Bananenscheiben sind tiefgefroren.

Ein Litermaß dient als Mixbecher

Den Saft einer Limette auspressen, oder ausdrücken und in den Mixbecher geben. Zitrone geht natürlich auch. 

Bananenscheiben in den Mixbecher geben.

Sahne dazu kippen. 

Vanille aus der Mühle darüber mahlen.

Hier kommt mein Esge Zauberstab zum Einsatz, um die Bananenscheiben zu hacken und gleichzeitig mit der Sahne zu Eis zu verarbeiten. Einen Pürierstab, oder eine Küchenmaschine kann man dafür natürlich auch benutzen.

Das dauert maximal eine Minute.

Mit einem Esslöffel kann man das Bananeneis auf Schüsseln verteilen.

Hardcorezuckerabhängige hätten vor dem Rührprozess auch noch Puderzucker dazu geben können, aber für meinen Geschmack ist das so genau richtig und vor allem für die Kinder, denen der Blutzuckerspiegel nicht sinnlos hochgeprügelt wird. Das ist schon prima, wenn die zufrieden sind, dass es Eis gibt, ohne dass sie hinterher anfangen zu hampeln und überall rumzuklettern, weil sie nicht wissen, wohin mit der überschüssig zugeführten Zuckerenergie. 

Professorin Schlauschwatz aka Emma (6), zitiert in bester Manier ihren Vater, “das ist der Geschmack der reinen Frucht und da ist das Eis nicht nur an einer Bananenstaude vorbei gefahren und hinterher künstlich aromatisiert worden und ohne das scheiß Palmöl”. 

Wenn es wirklich so ist, dass Kinder ihre Eltern spiegeln, dann finde ich das in diesem Moment total o.k. Meine Kinder lieben diese selbst gemachte Eis und belagern mich bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Die nächsten Vorschläge liegen schon auf dem Tisch und Ihr seid die ersten, die es erfahren.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachrühren und einen guten Appetit.

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