Brühe aus Brustrippen vom Schwein

Ich habe Euch schon lange keine Brühe mehr gezeigt, obwohl ich alle 2 bis 3 Wochen meinen 20 Liter Topf dafür nutze und für die Familie den Brühevorrat auffülle. Dieses Mal habe ich Brustrippen vom Schwein verwendet. Die eignen sich sehr gut, weil die viel Fett und Knochen haben und somit jede Menge Geschmack an die Brühe geben können. Das Fleisch kann man hinterher auch auf unterschiedlichste Art und Weise verarbeiten. Bei mir wurde es ein Sloppy Joe Burger, der traditionell mit ausgelöstem Rippenfleisch gemacht wird.  Mit der Brühe kann meine Frau in der Woche Nudelsuppe für die Kinder machen, oder ich nehme die Brühe als Basis für Soßen oder Sülze.

 

Zutaten:

2 Kilo Brustrippen vom Schwein
2 Kohlrabi
1 Staudensellerie
8 Zwiebeln
5 Möhren
2 Pastianken
2 Porree
1 Sellerie (Knolle)
1 Knolle Knoblauch
1 Esslöffel Pimentkörner
1 Esslöffel Wacholderbeeren
5 Lorbeerblätter
3 Esslöffel Salz
1 Esslöffel Pfefferkörner

Die Zusammensetzung der Gemüsemenge ist im Prinzip egal. Ich war Samstag einkaufen und habe beim Gemüsehändler meines Vertrauens genommen was weg musste. Man kann auch von allem mehr oder weniger nehmen, je nachdem was da ist.
Möhren, Pastinaken, Sellerie, Porree in den Topf werfen.

Zwiebeln halbieren und die Schale dran lassen. Dann bekommt die Brühe eine schöne Farbe. Ich bekomme aus einem 20 Liter Topf immer 8 bis 10 Liter Flüssigkeit. Der Rest ist Gemüse, oder andere Einlage. Für das Fleisch lasse ich mir immer etwas einfallen. Das Gemüse ist nach dem Kochen eher ausgelaugt und kann weg.
1 Knolle Knoblauch halbieren.
Die kommt auch in den Topf
Die Brustrippen vom Schwein
Hier auch im Topf
3-4 Esslöffel Meersalz. Fangt mit 3 Esslöffeln an. Nachsalzen könnt Ihr später immer noch.
1 Esslöffel Pfefferkörner
1 Esslöffel Wassolldasbeeren (Friedrich 4, über Wacholderbeeren)
1 Esslöffel Piment
5 Lorbeerblätter
Mit  KALTEM Wasser auffüllen
Da ist Wasser bis zum Rand im Topf, weil die Brühe nicht kocht, sondern nur simmert. Da läuft nix aus dem Topf raus.
Wichtig ist immer mit Deckel auf dem Topf zu simmern, damit keine Flüssigkeit verdampft

Ich erhitze den Topf langsam auf der größten Herdplatte, sobald es anfängt zu sprudeln, auf die kleinste Platte bei geringster Temperatur umziehen.
Nach drei Stunden sind die Rippen butterzart und die Brühe richtig kräftig.
Die Brühe kann man gleich heiß in Gläser abfüllen und dann luftdicht verschließen. Das hält ein Jahr, aber natürlich verbraucht man die Brühe viel schneller. Oder man nimmt das Fleisch raus aus der Brühe, lässt sie abkühlen und füllt sie dann in Gläser ab, die man bei 130 Grad verschlossen eine Stunde in den Backofen stellt und dort vakuumieren lässt.
Hier ist das Fleisch
Fleisch von den Rippen puhlen. Den Sloppy Joe Burger zeige ich Euch morgen.

Brühe durch ein Sieb abkippen und im Glas vakuumieren.


Als nächstes gibt es als Folgerezept der Brühe, die Burger mit dem Rippenfleisch belegt.

Ich wünsche viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

2 Kommentare

  • Tanja Mathes

    Hallo Jörg!
    Ich habe mal wieder deinen bBog geöffnet (in der Erwartung, durch die Datenschutz Bestimmung eine Anmeldung zu benötigen) und siehe da – da ist er wieder!
    Ich verfolge dich schon seit Jahren morgens direkt nach dem Aufstehen; die letzten Wochen war es komisch, dass es nicht ging, es hat etwas gefehlt. Umso mehr freue ich mich wieder auf morgens zu schauen, was es neues gibt!
    Es macht mir eine Freude, dich und deine Rezept Rezepte zu verfolgen;)

    Saß jetzt ne Stunde in der Sonne und habe alles seit Ende Mai nachgelesen, herrlich ;).

    Liebe Grüße aus Hessen
    Tanja

    • hallo tanja, der blog ist von blogspot umgezogen auf https://www.glatzkoch.de leider konnte man von blogspot zeitweilig keine umleitung legen, wegen dieses datenschutzschwachsinns. dann hatte ich ne woche die schnauze gestrichen voll, weil das hier nach dem umzug echt ziemlich unter ausschluss der öffentlichkeit stattfindet. ich habe das aber vor vier jahren schon mal von null angefangen, dann also jetzt auf ein neues. ich muss am design noch was machen und kategorien anlegen und die suchbarkeit für die suchmaschinen verbessern und und und. noch eine menge arbeit. schön, wenn ich weiß, dass es jemand jeden tag liest. vielen dank dafür. schönen gruß jörg

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.