Kochbanane frittiert

An Kochbananen habe ich mich noch nie rangewagt. Die kommen ja vor allem in Afrika und wohl auch in Teilen Asiens vor. Afrika ist bislang überhaupt keine Ecke, die mich kulinarisch interessieren würde, aber das muss ja nicht auf ewig so bleiben. Über Asien hätte ich auch vor wenigen Monaten auch nichts anderes erzählt. Kochbanenen sind erst grün, werden dann gelb und am Ende schwarz (Schale). So lange sie nicht schwarz sind, ist die Stärke noch nicht in Süße ausgebildet worden und geschmacklich kann man die Kochbananen am ehesten mit Kartoffeln vergleichen. Deswegen ist frittierte Kochbanane eher pikant, mit leichten Anleihen an Süßkartoffeln und einem bisschen Bananengeschmack im Abgang. Sehr spannend, wenn man sich darauf einlassen mag.
Zutaten:

2 Kochbananen
500 Milliliter Rapsöl
Salz
Pfeffer
Zitrone (optional)

Kochbananen an den Spitzen abschneiden. Die Schale geht schwerer ab, als bei den bekannten süßen Bananen, aber kein Hürde. Ein bisschen mehr Kraft aufwenden und schon ist die Kochbanane nackig.
Kochbananen mit einem scharfen Messer in Scheiben schneiden.
Wenn man sonst die süßen Bananen gewohnt ist, unterscheidet sich das von Geruch und Geschmack ziemlich.
500 Milliliter Rapslöl in meinem Wok von diePfanne.com erhitzen.
Einen Pfannenwender aus Holz in die Pfanne legen und warten bis sprudelnd Blasen daran aufsteigen.
Wenn das Fett am Holz sprudelt, kommen die Kochbananenscheiben für 10 Minuten in den Wok.
Ich nehme ein Probestück. Wenn das nicht am Pfannenboden liegen bleibt, sondern aufsteigt, ist das Fett heiß genug. Wenn es am Boden liegen bleibt, ist das Fett nicht heiß genug und das Gargut saugt sich mit Fett voll. Wer vom Essen fett wird, hat nur die falsche Temperatur beim Frittieren. Danke für das Gespräch.
Nun noch den Rest der Kochbananen ins Rapsöl geben.  10 Minuten Garzeit, wenn sie im sprudelnden Fett liegen mit der Temperatur von Vollgas auf 2/4 reduzieren, damit nichts zu schnell und zu braun wird.
Ehefrauenfreundlich mit Deckel, damit das Fett nicht durch die Bude spritzt und keinen Geruch entwickelt, wie in der Pommesbude.
Ich arbeite mit zwei Timern für die Kochbananen und die anderen Komponenten.
Das ist nur Folklore, aber lecker. Bio Zitrone
Ein paar Scheiben als Deko sind nett und ein bisschen Säure über den Kochbananen schmeckt auch gut auf dem Teller.
Die Kochbananen immer wieder durchrühren, damit sie gleichmäßig braun werden.
Fett abtropfen lassen.
Zum Anrichten als Snack kann man einen größeren Teller benutzen.
Zitronenscheiben dazu geben.
Mit grobem Salz und Pfeffer aus der Mühle würzen.
Dazu gibt es ein leckeres Stück veganes Huhn und eine höllisch scharfe und reichlich bemeckerte Guacamole, weil scharf.
Ihr wollt wissen wie das schmeckt? Lecker! Alle Vorbehalte den Geschmack begtreffend sind total unbegründet. Schmecken in dieser Konstellation tatsächlich wie Pommes frites, nur geiler. Das wird Euch gefallen.
Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

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