Buns mit Kefir

Früher hat man immer gedacht Wunder wie schwer das ist, Buns für Burger zu backen. Am besten hat man dafür vorher schon eine Woche Urlaub eingereicht. Mittlerweile mache ich das nebenbei und es ist einfach nur noch das bare minimum wenn es Burger aller Art gibt, dass die Brötchen selbst gebacken sind. Alles andere ist nur industrielle Presspappe. Nachdem ich die Iberico Burger serviert hatte, war bei mir zuhause irgendwie Burgerhype und Prinzessin Schnekerliese schleppte zum Mitessen so einen essgestörten Galan an (Vegetarier). Deswegen gab es dann gleich einen Tag später Jackfruitburger und für mich die Chance wieder etwas neues bei den Buns auszuprobieren. Kefir hat gute Eigenschaften für den Teig, der bringt Säure und Geschmack und so wird daraus am Ende noch ein wertvolles Lebensmittel, statt nur dick und doof zu machen. 

Zutaten:

560 Gramm Mehl
400 Gramm Kefir
2 Tüten Trockenhefe
2 Esslöffel Zucker
1 Teelöffel Salz
50 Milliliter Rapsöl für den Teig
2 Eier
50 Milliliter Rapsöl zum Einölen beim Aufgehen
Milch zum Bestreichen
Sesam zum Bestreuen

Mehl abwiegen

Der gute Kefir

Hefe

Salz

Zucker

Rapsöl für den Teig

Eier in die Rührschüssel aufschlagen

Teig zehn Minuten kneten

Zutaten sollen sich gut vermischen

Quasi so

Teig einölen

Teigkugel formen, damit das Öl überall hinkommt. Das macht den Teig griffig nach dem Augehen

Teig minimum eine Stunde aufgehen lassen, lieber zwei Stunden

Teig auf ein Brett geben und aufteilen

Ich mache große Burger und dementsprechend neun Buns

Teiglinge 20 Minuten aufgehen lassen

Mit Milch bestreichen und mit Sesam bestreuen

Backofen auf 180 Grad Umluft aufheizen und dann 18 Minuten backen

Hier kommen die Buns schon wieder aus dem Ofen zurück

Die sind sehr luftig und fluffig geworden

Dann kann serviert werden

Es gibt echt geile Komponenten auf dem Burger. Einhornslaw, Gurkamole,  salsa roja, scharfe Mayonnaise mit getrockneten Tomaten

So stelle ich mir Essen in der warmen Jahreshälfte vor. 

Hier das Bun im Anschnitt

Sehr premium mit pulled Jackfruit, bei der jeder denkt das kann doch nicht vegetarisch sein?  

Freut Euch schon auf den Rest, hier sind die Brötchen als Anzahlung. Schön soft, toller Geschmack, geschmeidige Oberfläche. Kann man nicht kaufen. 

Viel Spaß´beim Nachbacken und einen guten Appetit

8 Kommentare

  • Esther

    Es ist hier nicht so einfach an Kefir zu gelangen. Was kann man als Ersatz nehmen? Buttermilch, Joghurt….?

  • Haifisch

    Liebe Esther, Jörg wird sicher auch noch was sagen.
    Nur, falls Du grade loslegen wolltest:
    Es geht alles, was sauer ist.
    Also Yoghurt jeder Art, Buttermilch, Sauermilch.
    Nur Quark geht nicht.

  • David TwoRox SunDancer

    Die Buns sehen amtlich gut aus! Die werden demnext in der Heißluftfrisöse mal für 2-4 Persönchen nachgebaut. Kefir steht bei mir zwar seltener aufm Einkaufszettel, aber Buttermilch, Yoghurt und Co. gehen ja ebenso, und irgendwas davon habe ich eigentlich immer im Haus. Und dann habe ich mir auch noch neulich einen Hefestarter gebastelt, so ähnlich wie so ein “Hermann”, den man nicht wieder los wird und dann irgendwann an Freunde verschenkt, damit die sich damit rumquälen… LOL! Aber mein Hermann ist net süß, sondern schön neutral. Da kann man also Pizza & Co mit machen, oder eben auch sone solchen Buns wie deine, with a little help from Frollein Kefir. Wirklich klasse, wie luftig die geworden sind!

    Eine Frage habe ich aber doch: Rote Salsa, Gurkamole und scharfe Tomaten-Mayo kann ich ja easy nachvollziehen. Aber wie ist denn das Einhornslaw zu seinem Namen gekommen? Das ist doch praktisch aufgebretzeltes Rotkraut, oder?

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