Spargelsuppe 2021 – vegan

Ich schreibe meinen Blog regelmäßig seit 2014. In jedem Jahr gab es mindestens eine neue Spargelsuppe und deswegen läute ich die Spargelsaison 2021 auch mit einer neuen Spargelsuppe ein. Die fällt ja fast zwangsläufig ab, wenn es den ersten Spargel gibt, der nicht mehr zu Puffpreisen gehandelt wird. Ich lese und sehe das immer wieder, dass dafür teilweise 20 oder 30 Euro pro Kilo aufgerufen werden. Das sind Dimensionen bei denen ich raus bin, aber ich war bei meinem Gemüsemann vor dem Sonderpostenmarkt “Preisgewitter” und der fragte mich dann am Ende, ob ich noch irgendwas brauchen könnte? Ich sagte dann ganz ehrlich Spargel wäre schön, aber der ist mir noch zu teuer. Dann sagte er, ich gebe Dir zwei Kilo für 12 Euro. Super Preis für die Jahreszeit und da war ich dann im Boot. Also stand ein leckeres Spargelgericht auf dem Speiseplan für den Abend. Dazu gibt es eine Spargelsuppe zum Auftakt und mein Sohn Fidi (7) hat beim Einkaufen erzählt, dass er gerne Chili essen würde, also habe ich dafür auch noch die Zutaten gekauft. Aber hier ist jetzt die Spargelsuppe Gesprächsgegenstand.

Zutaten:

1 Kilo Spargel
3 Liter Wasser
Saft einer Zitrone (50 Milliliter)
1-2 Esslöffel Salz
Pfeffer aus der Mühle
1 Esslöffel Kartoffelstärke
4 Kartoffeln
100 Milliliter trockenen Weißwein
Kresse

Spargelstangem am Ende abschneiden, damit die holzigen Stellen weg kommen.

Spargelstangen mit dem Spargelschäler bearbeiten

Schalen und Abschnitte werden zu einem Spargelsud ausgekocht.

Spargelstangen werden zur Seite gelegt. Die werden auch noch aufgeteilt als sichtbarer Spargel in der Suppe und Füllmasse, bzw Geschmacksbringer.

Spargelschalen und Abschnitte in einen Kochtopf geben.

Drei Liter Wasser zum Kochen bringen.

Fangt beim Salz mit einem Esslöffel an und würzt später nach, wenn Ihr beim Abschmecken merkt, ob die Suppe noch Salz braucht, oder so passt.

Den Saft einer Zitrone auspressen

Ab in den Topf damit

Aufkochen lassen, damit die Spargelabschnitte den Geschmack ins Wasser abgeben können.

20 bis 30 Minuten köcheln lassen mit Deckel, damit die Flüssigkeit erhalten bleibt.

Dann werden die Spargelabschnitte mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser geholt. Die sind holzig und würden beim Essen kein gutes Mundgefühl machen

Die Abschnitte kommen in den Biomüll.

Dafür habe ich leider keine weitere Verwendung.

Spargelsud wieder aufkochen

Kartoffeln schälen

Kartoffeln zerkleinern

So lassen sie sich später einfacher pürieren

Kartoffeln in den Spargelsud geben. Die sind geschmacksneutral und durch die Stärke binden sie später schon die Suppe ab. Was wir an frischen Zutaten drin haben, sparen wir uns später an externer Stärkezugabe.

Die Spargelköpfe behalten wir als sichtbare Einlage in der Spargelsuppe.

Das ist der Teil der jetzt mit den Kartoffeln gekocht wird.

Trockener Weißwein.

Den würde ich durch nichts ersetzen, damit schmeckt die Suppe einfach besser. Die Frage kommt ja immer wieder. Weglassen, oder leckerer kochen.

Pfeffer aus der Mühle

Hier ist der Spargel der später als Spargel in der Suppe sichtbar sein wird. Ich habe circa 2/3 als Füllmaterial und 1/3 als sichtbaren Spargel verarbeitet.

Nach 20 Minuten sind die Kartoffeln gar und der Spargel weich

Mit einem Pürierstab, oder meinen Esge Zauberstab wird die Suppe komplett püriert.

Schriiiiiiiiiiiiiing

Die Spargelsuppe ist schon deutlich dicker, aber noch nicht richtig cremig

Wieder aufkochen lassen.

Die Spargelabschnitte in die Suppe geben.

Einen Esslöffel Kartoffelstärke oder Speisestärke

Auflössen mit warmem Wasser und klumpenfrei verrühren

Spargelsuppe kocht

Kartoffelstärke einrühren

Andicken lassen und auf kleinster Flamme noch ein paar Minuten ziehen lassen, bis Ihr mit der Konsistenz des Spargels zufrieden seid. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Serviert wird mit Kresse. Ihr könnt natürlich auch Frühlingszwiebeln, oder Petersilie verwenden.

Damit unsere vegane Nachbarin mitessen konnte, habe ich die Suppe so gekocht, also ohne Sahne, Butter, oder Legierung mit Ei. Die schmeckt auch so ganz hervorragend nach Spargel und vermittelt einem das Gefühl von Frühling.

Ich finde sie ganz toll, meiner Frau hat sie auch geschmeckt. Kräftiger Spargelgeschmack, schöne Säure vom Zitronensaft, dezente Weißweinnote, nicht am schwarzen Pfeffer aus der Mühle gespart. Da kommt keine Langeweile auf.

Hier noch ein Blick aus der Nähe

Viel Spaß beim Nachkochen und einen guten Appetit.

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